Lebenszeichen

Irgendwie bin ich hier nachlässig geworden. Sorry.

Das Betreuungschaos zieht sich noch. Ich habe nun Persönliches Budget beantragt. Was äußerst schwierig war. Denn vor Ort ist es total schwer an eine Betreuerin zu kommen, die nicht an eine Organisation gebunden ist. Ich habe nun jemand, bei der ich hoffe, dass es klappt. Sie ist anders als meine bisherigen Betreuerinnen. Allerdings könnte das ja auch andere Sichtweisen bringen. Allerdings warten wir nun auf ein Gespräch mit dem Kostenträger, welches Anfang August statt finden soll.

Ich hatte zwischenzeitlich Geburtstag. War enttäuschend, wie fast jedes Jahr. Bruderherz im Urlaub und mein Vater wollte mit mir essen gehen. Ich soll was aussuchen. Als ich ihm meine Wahl mitteilte, kam mal wieder eine ellenlange Liste mit Vorschläge die er besser fand und dem Hinweis, ich soll noch mal darüber nachdenken. Als er das nächste Mal fragte, sagte ich ihm, dass er entscheiden soll, weil ich es Leid bin, dass er mir jedes Jahr wieder sagt, was wir doch besseres machen könnten. Er war sauer, ich war sauer. Schlussendlich sollte es dann doch dorthin gehen, wo ich zuerst hin wollte. Die hatten dann Ruhetag. Ich entschied mich für was anderes, was er vorher aufgezählt hatte und in dem Moment in dem wir los gingen, kam er wieder damit, dass wir doch auch da und da hin gehen könnten.

Ich habe für mich nun entschieden, dass ich das nicht mehr will. Das Spiel spielen wir nämlich seit Jahren. Ich lade zum Essen ein und er erzählt mir, dass wir doch besser essen gehen sollten. Als ich fragte wo er denn hin will, nannte er ein Lokal, welches ich gar nicht mehr mag. Als ich das, zum wiederholten Male, ansprach kam nur: Aber er geht da gerne hin. Ich habe dann halt ja gesagt und dann gings rund. Ich soll einen Tisch bestellen. Nein Papa. Ja aber. So hat er mich dann tagelang terrorisiert. Ich soll einen Tisch bestellen.

Am Tag vor meinem Geburtstag rief er dann an, er muss mir nun unbedingt was bringen. Ja ok. Da fing er dann wieder an. Ich soll einen Tisch bestellen. Nein Papa. Er nur: Ich soll endlich mal sagen, was ich denn will. Ich nur so, dass ich das doch klar gesagt hätte und zum Essen eingeladen hätte. Großes Schweigen… dann die Frage ob man das jetzt noch ändern kann.Samstag Abend kurz vor Ladenschluss – nein kann man nicht.

Ich habe ihm erzählt, dass ich ein paar Tage später mit Frau Sonnenschein in mein Lieblingsrestaurant gehe. Er meinte zu meinem Geburtstag dann nur, er ruft mich später noch mal an und teilt mir mit, was wir am nächsten Tag machen. Er rief dann freudestrahlend an und teilte mir mit, dass wir in mein Lieblingslokal gehen würden. Klar welche Freude. *ironie*… er würde anrufen, wenn mein Bruder bei sich los fährt.

Was für mich an sich heißt, ich habe noch 20-30 Minuten. Ich nur so, wann das in etwa ist. Rumgedruckse, aber ich hatte eine Auskunft. Am nächsten Morgen halt aufgestanden, um ein braves Kind zu sein und zum Mittagessen da zu sein. Klingelt mein Telefon, während ich noch in Unterwäsche da sitze. Mein Vater. Er geht jetzt los. Ich nur wohin denn? Ja Bruderherz sei ja gleich bei ihm. Ich hab das schon gar nicht mehr kommentiert, hab mich angezogen und bin zum Treffpunkt los gerannt. Bruderherz und Frau stocksauer – keine Ahnung was Vatern ihnen erzählt hat. Mein Bruder meinte nur zu mir, nachdem ich ihm erzählt habe was los war, dass Vatern eben so ist.

Und das war nun nur ein Geburtstag vor Jahren. So läuft es aber seit Jahren. In den WM und EM Jahren sehe ich bereits im Dezember nach, wer an meinem Geburtstag spielt. Plane dann mit ein, wer evt. wann welches Spiel sehen möchte. Plane Freizeitaktivitäten meines Vaters, Schlafbedürfnis meines Vaters, Arbeitszeiten meines Bruders und evt. Fernsehprogramm meines Vaters mit ein, bevor ich mir Gedanken mache, was wir wann wie machen könnten. Und meistens endet es damit, dass mein Vater irgendwie mir immer sein Ding aufdrängt.

Ab sofort feiere ich an meinem Geburtstag nicht mehr. Noch wissen meine Angehörigen das nicht. Die werden richtig sauer sein. Was mir egal ist. Ich will an meinem Geburtstag machen was ich will und zu den Uhrzeiten, zu denen ich will.

Die geplante stationäre Therapie rückt auch in greifbare Nähe. Letzte Woche wollte man mich von einem Tag auf den anderen aufnehmen. Ich hatte aber im Vorfeld bereits gesagt, dass ich Vorlauf brauche. Nun stehe ich halt weiter auf der Warteliste. Es macht mir Angst. Aber ich habe auch Hoffnung auf Veränderung.

Laut Frau Sonnenschein merkt sie mir an, dass ich ein Soziales Kompetenztrainig gemacht habe. Ich hätte mich zum Vorteil verändert. Ich nehme es einfach mal als Kompliment.

Dafür klappt es an anderen Stellen gar nicht. Ich habe ja auch eine Haushaltshilfe. Die mir an sich helfen sollte. Meistens wischt sie nur kurz durch und im Bad mal dünn drüber und labert mich voll. Wenn ich nicht aufpasse, labern wir über 2 Stunden. Absolut witzig finde ich (Achtung Ironie), dass sie mir zeitweise mehr abrechnen. Eine Abrechnung habe ich gesehen, da steht eine ganze Stunde mehr drauf. Kommentierte meine Haushaltshilfe damit, dass mir ja kein Nachteil entsteht, da ich ja die Leistungen nicht aus eigener Tasche bezahle und der Kostenträger mir nicht verbrauchte Beträge ja auch nicht auszahlt.

Dafür waren meine Vermieter zugänglich, als ich erzählte, dass ich demnächst längere Zeit zur Therapie weg bin und niemand habe, der die Treppe putzt.

Es kann also nur aufwärts gehen :-)

Und apropos Grenzen setzen – eben bei meiner Familie oder meiner Haushaltshilfe, mit einer Freundin gibt es gerade auch das Problem, dass sie mir was aufdrücken möchte, was ich nicht will. Hier: Grenzen setzen finden sich ein paar wirklich gute Tipps.

 

 

Advertisements

Karussellfahren….

Ich hab mal wieder einen heißen Ritt nach unten gebucht.

Ich haderte mit mir, was ich mit meinen Vermietern machen soll. Andere Ereignisse, in denen ich mich ungerecht behandelt fühlte, kamen hinzu. Wobei ich mittlerweile weiß, dass ich da wohl nicht so kleinkariert gefühlt habe, wie ich gedacht habe. Zumindest bin ich von jemand direkt darauf angesprochen worden, wie unfair etwas war. Aber ich kanns halt nicht ändern und es tat verdammt weh.

Meine Betreuerin habe ich Montag noch eine Mail geschrieben, weil ich so durcheinander war. Die rief Dienstag an, kurz bevor ich zur Wunderärztin bin. Ich soll unbedingt mit Wunderärztin darüber sprechen, wie schlecht es mir geht.

Erst fast zu spät, dann ewig gewartet. Dafür hatte sie dann Zeit. Erst Blut abnehmen. Ich bin gespannt. Den Medikamentenspiegel bekommt sie erst in 2 Wochen.

Sie meint ich sei in einem halben Jahr locker wieder fit. Der Umzugskram müsste ja in ein paar Tagen geklärt sein oder so. Es ging auch um einen Aufenthalt in der Psychiatrie. Tja Horrorklinik hält sie wohl für keine gute Idee. Aber ich könnte ja in die Nachbarstadt. Da würde ich ja eh Schematherapie machen wollen. Dem ist zwar nicht so, es ging mir dort um eine Akutaufnahme. Und da ich weiß, dass die mich akut nicht nehmen… mir bleibt also nur die Wahl, ich lüge mal wieder alle an, wenn ich stationär untergebracht sein möchte. Absolut tolle Perspektiven (Achtung das war Ironie!)

Momentan frage ich mich echt, ob die einzige Chance auf einen Klinikaufenthalt ein Suizidversuch ist?

Mit meiner Betreuerin war ich Mittwoch Morgen beim Mieterschutzbund verabredet. Sie fing auch mit Klinik an. Sie kann nicht verstehen, dass ich der Klinik in der Nachbarstadt nicht einfach Suizidgedanken verschweige. Ist für mich an dem um was es geht vorbei behandelt. Ich mag nicht mehr lügen müssen. Sie meint ja, das ist ja alles Verhandlungssache usw. Tja als ich mich zu dem Thema das letzte Mal jemand anvertraut habe… erst weg geschoben und dann bestraft, weggesperrt und mir werden bis heute Vorwürfe deswegen gemacht.

Wunderärztin merkt klar auch, dass der letzte Klinikaufenthalt immer wieder Thema ist. Sie sagt, im Normalfall wird in einem fest gelegtem Zeitraum so was aufgearbeitet. Aufarbeitung fand in der Form statt, dass mir der Oberarzt sagt, er würde meine Fragen nicht beantworten, weil ihm mein Ton nicht gefällt. Ja sorry das ich nicht wusste wo oben und unten ist, total verletzt war und dann nicht lieb gefragt habe. Wobei ich noch nicht mal aggressiv war. Ich für mich weiß nur, meine Aufgabe ist es die Behandler zu schützen. Ihnen erzählen was sie hören wollen. Ja keine krankheitstypischen Symptome zeigen.

Irgendwie ist eben gerade alles Scheiße :-(

Ach ja Mieterschutzbund schreibt nun meinen Vermietern. Mir macht das schon Angst. Der Mensch dort meinte, das würde anders scheinbar nichts mehr bringen, da es ja ständig hin und her geht und keine Klärung zu sehen ist. Meine Vermieter werden wahrscheinlich toben. Aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.

Eingeengt….

Mir schnürt es gerade die Brust zu, weil ich mich nicht entscheiden kann, wie ich nun handeln soll.

Gehe ich den Rechtsweg, fühle ich mich schlecht, weil ich mein Recht eingefordert habe. Habe ich nonstop Theater hier im Haus. Werde um jedes Ding kämpfen müssen. Und es wird mich ziemlich viel Geld kosten.

Gehe ich den Rechtsweg nicht, habe ich auch die Diskussion regelmäßig. Werde ebenfalls nur Ärger haben. Werde enorme Kosten haben beim Auszug.

Gespräch mit Frau Sonnenschein. Sie würde den Rechtsweg gehen. Als ich die Für und Wider aufzählte, kann sie mich verstehen und nun ja….

Ich muss endlich hier mal wieder was machen. Nur wozu? Ich müsste den Kram mal aussortieren und ein paar Sachen bei Ebay einstellen. Ich bräuchte das Geld. Aber irgendwie habe ich keine Kraft dafür. Weiß mal wieder nicht wo ich anfangen soll.

Dinge, die man mit 40 Jahren können müsste. Die ich können müsste. Ich, die es über 30 Jahre geschafft hat alles in Ordnung aussehen zu lassen. Mir teilweise echt die Grunddinge fehlen. Was mir keiner glauben kann.

Sich mal auf andere verlassen können, sich sicher fühlen. Die Gedanken kreisen klar wieder um den letzten Klinikaufenthalt. Was mich hemmt, mir dort Hilfe zu suchen. Dort, in der einzigen Klinik, die mich behandeln darf. Wieder fleißig alle anlügen. Sagen, was andere hören wollen.

Irgendwie zieht es gerade an mir vorbei, wie es wäre, wenn ich ins Krankenhaus gehen würde. Bangen, auf welche Station ich komme. Die einzige offene die der besagte Oberarzt nicht betreut… eigentlich will ich nicht. Will auch nicht zu ihm. Stelle mir vor, wie ich entweder eine Bezugspflege bekomme, die ich nicht kenne. Die ich bekomme, weil die, die mich kennen, mich nicht wollen. Oder eben Bezugspflege die ich kenne. Eine der ersten Fragen nach Werkzeug. Wie ich sagen werde, mir wurde beim letzten Aufenthalt gesagt, ich soll mich doch selbst verletzen. Warum soll ich also Werkzeug abgeben? Ich auch gelernt habe, dass ich über die Sachen, die in mir vorgehen, nicht reden darf.

Ist doch egal ob ich rede oder nicht. Wird ja nachher eh gesagt, ich hätte nicht geredet!

Ich muss aus dieser destruktiven Schleife raus und weiß nicht wie.

Ich ecke überall nur an.

Wenn aus Vermieterangst Realität wird

Wie recht ich mit meiner Angst vor meinen Vermietern hatte. Ich würde mir wünschen, es wäre anders gelaufen.

Eine Stunde sicherlich mit meiner Betreuerin die Mängel aufgelistet, geprobt was ich sagen will. Dann runter. Er fühlte sich gestört, weil er gerade am Schreiben war. Ich fragte, ob wir einen Termin machen sollen? Nein, wenn es nicht lang dauert.

Ihm die Übergabeprotokolle vorgelegt. Er wollte sie später lesen. Ok. Von mir aus.

Ihm gesagt, dass ich den Mietvertrag so nicht unterschreiben werde. Ja warum denn nicht? Kündigungsfrist und Renovierungsklauseln. Ja aber das muss ja rein, man müsse sich ja schützen. Sie haben so viel Geld darein gesteckt. Es wurden Beträge genannt. Man wollte mir die Rechnungen sogar vorlegen. Und was man alles für mich getan hat usw.

Dann ging es um die Zusatzvereinbarung, die meine Vermieter zum Mietvertrag haben wollen. Es ging wieder mal um den Speicher. Sie hatten mir ja angeboten, alles was in der Wohnung keinen Platz hat, darf auf den Speicher. Habe ich auch schriftlich. Nun soll ich den Speicher räumen. Ich hatte vorher ja schon darauf hingewiesen, dass nur so viele Kisten auf dem Speicher stehen, weil wir die vor dem Umzug bereits hoch getragen hatten und die nirgends wo anders hin konnten. Davon mal abgesehen, bekomme ich wirklich vieles nicht unter. Ganz großes Kino aufgrund der Anzahl der Kisten.

Dann ging es mal wieder um die Rollläden. Ich habs ja schriftlich. Mieterschutz sagt auch, die haben da Rollläden drin stehen, dann müssen da auch Außenrollläden vorhanden sein. Ja aber. Der Fensterbauer. Betreuerin nur so, sie hätten mir das mindestens vorher sagen können, damit ich die Wahl gehabt hätte. Ja die Fenster seien ja bereits bestellt gewesen. An sich eine komische Sache: Sie wollten von mir wissen, ob ich neue Fenster will. Würde 10 Euro mehr Miete kosten. Ich sagte, muss ich erst abklären. Scheinbar waren die ja schon bestellt. Ich vermute ja mal stark, die Rollläden waren nicht mehr in Ordnung und man hat sie deshalb ausgebaut, weil das sonst zu teuer geworden wäre. Laut meinem Vermieter waren die in Ordnung. Warum baut man Rollläden aus, die in Ordnung sind?

Ich hab mich irgendwann zurück gezogen und Betreuerin hat weiter diskutiert. Ich wurde erst hellhörig als meine Vermieterin laut wurde und meine Betreuerin meinte, dass es nun reicht oder so. Leider weiß ich nicht, was meine Vermieterin gesagt hat.

Dann meinte mein Vermieter, wir sollten doch noch einen Termin machen. Und das er ja immer einen Termin mit uns machen muss, weil wegen meiner Betreuerin. Ihn würde man ja auch ständig stören. Hinweis von mir an ihn, dass ich zu Anfang ja fragte, ob wir einen Termin machen sollen.

Ich stand eh mal wieder als Böse schlechthin da. Ich meinte dann nur, dass ich auch auf vieles verzichtet habe. U.a. mit der Rentenversicherung am Verhandeln war wegen meiner beruflichen Zukunft. Das alles habe liegen lassen, nur um den Umzug zu machen, den sie wollten. Das sie mir so viel versprochen haben und von allen Punkten die mir wichtig waren abgewischen sind. Und schlussendlich das es mir nun reicht und ich nun gehe.

Drehte mich um und fing an die Treppen hoch zu stiefeln. Wir haben dann noch einen Termin ausgemacht. Kurze Zeit später rief meine Vermieterin an, dass ihr Mann da gar nicht im Haus sei und hat den Termin verschoben.

Meine Betreuerin meinte nur zu mir, dass es nun vielleicht doch besser sei, die Sache dem Mieterschutzbund zu übergeben. Das wäre sonst dauerhaft Streiterei. Und ich werde den Schritt wohl gehen.

Wenn ich mal zusammen fasse:

Im Frühjahr ist der Vater/Schwiegervater verstorben. Der wohnte in der Nachbarwohnung. da baulich alles ein wenig eigen ist, machte ich mir Sorgen wegen meiner Wohnung. Damals hieß es Sohnemann zieht in die Wohnung. Kein Wort von wegen der soll das ganze Stockwerk bekommen. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich mir was anderes suchen können. Da sah der Wohnungsmarkt auch noch ein klein wenig besser aus.

Ende Juli teilen sie mir mit, sie wollen das ganze Stockwerk zu einer Wohnung machen. Mir bot man die Wohnung des Sohnes an. Größer und teurer. Ich durfte die Wohnung noch nicht mal sehen!

Als ich fragte, welchen zeitlichen Rahmen sie angedacht haben: Ja sobald die Handwerker anfangen können, sollte ich aus meiner Wohnung draußen sein. So in 6-8 Wochen. Und dann müsste ich so 6-8 Wochen sehen wo ich unter komme. Meine Möbel könnte man unterstellen. Und wenn Sohn dann oben, kann ich in seine Wohnung.

Außerdem müssten nun ab und an Handwerker in meine Wohnung. Die Termine legen sie fest. Auf meine Bitte, die Termine mit mir abzusprechen, großes Kino: Ja aber sie dürften ja jederzeit in meine Wohnung. Ich hab doch noch nicht mal gesagt, nein das geht nicht. Ich wollte nur Terminabsprachen haben, weil ich meine Termine nicht immer kurzfristig absagen kann.

Als klar war, ich kann nicht 6-8 Wochen irgendwo unterkommen, bat man mir im Dachgeschoss was an. Da sei aber keine Heizung und keine Küche drin.

Ich meinte dann nur, ich schaffe das in der kurzen Zeit nicht. Doch doch das kann ich. Immerhin sei die neue Wohnung ja viel toller. Neue Fenster, neues Badezimmer (was nur neu ist, weil da ein Wasserschaden war), neue Heizung (die auch nur neu ist, weil die alte kaputt war). Und die Wohnung sei ja viel besser als die Wohnung meiner Vermieter und so weiter. Auch meine Betreuerin wendet ein, dass ich das nicht schaffe. Sagt auch, sei fraglich ob das Amt dem Umzug zustimmt, da die Wohnung ja teurer und größer sei. Doch, doch, die Miete sei ja so günstig. Sie sagten auch klar, dass ich auch den Rechtsweg gehen kann, sie mir dann aber das Leben zur Hölle machen und zählten detailliert auf, in welcher Form das geschehen wird.

Am nächsten Tag die ersten Handwerker. Kurz vorher bat man mir zumindest an, dass ich die Wohnung doch sehen darf. Mit dem Handwerker stand auch unangekündigt Sohnemann mit in meiner Wohnung. Ungefragt natürlich.

Formular vom Amt besorgt. Vermietern gegeben. Darauf hingewiesen, sie sollen wahrheitsgemäß ausfüllen. Was  machen sie? Schreiben weniger Quadratmeter rein.

Ein paar Tage später bieten sie an, sie renovieren das Dachgeschoss für mich. Heizung rein. Ein Raum wird zur Küche gemacht. Fußböden werden gemacht. Toilette in die Wohnung. Mich hat der Schlag getroffen als ich die Wohnung gesehen habe.

Außerdem bat man mir an, sie machen den Umzug. Lassen ein Unternehmen kommen, die auch packen. Ach packen mache ich alleine – Kartons besorgte ich später auch, die ich noch abarbeiten muss. Und wenn ich doch ausziehen möchte, dann zahlen sie den Makler.

Was blieb übrig? In der Wohnung wurde wesentlich mehr gemacht. Damit wird ständig geprahlt. Was aber nur zum Nutzen meiner Vermieter ist. Denn wenn ich ausziehe, können sie die Wohnung sofort teuer weiter vermieten. Hätten sie nur das Nötigste gemacht, hätten sie noch mal anfangen müssen. Makler? Ach das ist ja sooo teuer. Auf 500 Euro hab ich sie gehandelt. Ein Makler wird mich aber knappe 1000 Euro kosten. Umzug? Ja wir sind behilflich! Tragen die Möbel hoch, schließen die Lampen und Küche und Warmwassergeräte an. Kisten tragen wir nur bis VOR die Wohnung. Und eben die Sache mit den Rollläden.

Seit Ende Juli bekomme ich ständig andere Informationen. Bekomme das falsche Umzugsdatum gesagt. Lampen sind bis heute nicht angeschlossen. Es sind noch nicht alle Arbeiten in der Wohnung gemacht. Die Wohnungstür lässt sich kaum öffnen und schließen. Und ich muss mir ständig Vorwürfe machen lassen, was sie alles für mich getan haben. Ich wollte den Umzug nicht. Ich habe auch angeboten, ich ziehe gleich ganz aus. Wollten sie nicht, weil ihnen das zu lange dauert.

ich bin eigentlich total enttäuscht, weil sie sich an keine Absprachen halten und mir ständig den schwarzen Peter zu schieben. Sich fein von allen Zusagen zurück ziehen. Zum Glück habe ich einige schriftlich. Für andere habe ich zum Teil meine Betreuerin als Zeugin.

Ich ärgere mich, dass ich nicht den Rechtsweg gegangen bin. Und dann knallhart erst mal hätte prüfen lassen, ob man mir überhaupt kündigen kann, aufgrund meiner Behinderung und der langen Mietdauer.

Ich ärgere mich, dass ich um eine friedliche Lösung gekämpft habe. Ich hätte sie gleich wegen Nötigung oder so Anzeigen sollen. Mal davon abgesehen, dass sie deutsches Recht gerade auslegen wie sie das wollen. Und im Endeffekt werde ich alles hinnehmen müssen :-(

Mal wieder krank…

Nach dem nun langsam Ruhe einkehrte und ich auch mal zwischen Terminen Luft gehabt hätte, liege ich seit Samstag mal wieder mit einer Grippe oder so was flach. Was nicht gerade zu meiner Freude beiträgt. Somit löste sich mein Plan, am Wochenende mal ein paar Kisten auszupacken in Luft auf. Ich lebe weiter im Chaos, denn auch sonst war nicht viel möglich.

Montag dann erst mal zur Hausärztin, weil ich eh hustend wach lag. Die war wenig begeistert. Da Medikamente ja eh selbst bezahlt werden müssen und ich ja keine Krankmeldung brauche. Wenn ich mehr als 2 Wochen damit rum mache oder sich die Farbe des Schleims verändert, dann soll ich noch mal kommen. Ok das weiß ich nun für das nächste Mal.

Der Termin mit Frau Sonnenschein stand ja auch an. Letztes Jahr habe ich bei der Art Erkrankung zum ersten Mal Termine abgesagt, was damit endete, das hinter meinem Rücken Entscheidungen über mich getroffen wurden, ohne das ich gefragt wurde. Was mich damals ziemlich verärgert hat und auch heute noch ärgert. Deshalb fuhr ich Montag brav zu dem Termin. Frau Sonnenschein war wenig begeistert und packte mir irgendwann Bonbons ein und drückte mir einen Apfel in die Hand und ich soll doch bitte heim gehen.

Heute wollte ich an sich mit Betreuerin zum Mieterschutzbund. Mietvertrag überprüfen lassen. Als ich aufstand war ich richtig heiser. Leider arbeitet meine Betreuerin Montags nicht, sonst hätte ich das gestern mit ihr geklärt. Die rief mich dann aber an. Eigentlich um mich zu wecken. Uns war dann beiden klar, dass das heute nichts bringt.

Wir hatten dann noch einen zweiten Termin heute. Ich rief sie an und meinte, wir können den auch lassen. Sie meinte, wir sollten telefonieren. Taten wir dann auch. Und wie es aussieht, haben wir den diesjährigen IBRP fertig. Da diskutieren wir sonst Wochen drüber und ich schwanke zwischen absolut offen und zugänglich und konstantem rum Gezicke Deluxe. Ging heute relativ harmonisch.

An sich hatte ich heute auch einen Termin bei meiner Wunderärztin. Da rief ich dann heute Morgen an und fragte, ob es nächsten Dienstag geht. Nein geht nicht. Die Woche drauf wollte man mir dann keinen Termin geben, weil der nächste Termin dann ja schon die Woche drauf sei. Ok, dann komme ich halt heute.

Irgendwann rief dann die PIA an, sei wohl doch nicht sehr geschickt, wenn ich mich heute dort hin quälen würde. Wie es mit einem Telefontermin aussehen würde. Dem habe ich dann mal zugestimmt. Gerade überlege ich allerdings, ob man mir wieder Sonderbehandlung vorwerfen wird? Momentan erst mal egal. Das Gespräch war recht gut.

Ich erwähnte Suizidgedanken. Klar kam dann die Frage, wie stark oder akut die sind. Ich dachte ich höre nicht richtig. Meinte dann auch nur, sie würde doch nicht ernsthaft glauben, ich würde ihr diese Frage beantworten. Da ich das eher ins lächerliche zog und ihr auch bewusst wurde, wie doof die Frage war, da sie mir dann ja die Polizei schicken müsste.

Statt den Nachmittag ruhend im Bett zu verbringen habe ich also telefoniert. Aber irgendwie war es ein gutes Gefühl, dass sich da jemand Sorgen macht. So doof das klingen mag. Mir ging es auch psychisch recht gut damit. Körperlich hatte ich dank Medis auch aufgebaut und war dann einkaufen. Da merkte ich dann doch, dass ich nicht wirklich fit bin.

Umzugschaos 20

Vor einer Woche bin ich endlich umgezogen oder schon umgezogen? Denn eigentlich ist die Wohnung noch nicht wirklich fertig gewesen. Und es riecht heute noch nach Farbe.

Freitags sollte die Küche umgezogen werden, was ziemlich chaotisch von statten ging. Dann die Küche nicht so wieder aufgebaut werden konnte, weil der Elektriker die Leitungen so doof gelegt hat. Der hat die Küche ja nicht xmal ausgemessen. Also auch noch Teile besorgt, was nicht hätte sein müssen.

Die Handwerker, die die Küche abgebaut haben, haben in der neuen Wohnung auch die Malerarbeiten und so gemacht und waren gleichzeitig noch mit allem möglichen anderem beschäftigt. Ich hab denen ein wenig geholfen, weil sie mir Leid taten.

Samstag der eigentliche Umzugstag. Ging an sich erstaunlich flott. Diverse Vorträge zu der Menge der Sachen gab es auch. Wobei die Kisten zum Großteil ja bereits auf dem Speicher standen. Meinen Vermieter habe ich mehrfach gefragt, wann die Handwerker denn noch mal kommen. Das wusste er nicht.

Montag morgen klingelt das Telefon. Die Heizung wird gewartet. Ich nur so, ich denke, das ist bereits geschehen? Nein, das wird jetzt gemacht. Ich habe mich tierisch geärgert, denn das hat mein Vermieter doch bereits am Samstag gewusst.

Dienstag war die Übergabe. Die alte Wohnung haben sie wortlos übernommen. Was mich ja verwundert, aber ich habe es schriftlich. Oben gab es einiges von mir. U.a. fehlen die Rollläden. Kommentar meiner Vermieter, wenn ich was an die Fenster will, muss ich mich selber drum kümmern. Klar, sind ja nur da wieder ein paar Euro und so weiter. Kotzt mich an, denn an sich waren hier Rollläden drin. Und an sich war auch vereinbart und ich habe das schriftlich, dass die Rollläden überprüft werden. Das die Rollläden dann ganz entfernt wurden, war mir nicht klar.

Mein Vermieter fotografierte diverse Schäden in der Wohnung. Alles in allem ist er sehr kleinlich. Ok ich nun auch. Allerdings warte ich immer noch auf diverse Handwerkerarbeiten.

Einen neuen Mietvertrag wollten sie auch. Ich hab den nur grob überflogen und dann gesagt, ich nehme den mit und lasse den prüfen. War denen nicht ganz recht und mir war das dann egal. Sie haben den ja auch prüfen lassen. Allerdings läuft der neue Mietvertrag darauf hinaus, dass sie die neue Wohnung so zurück wollen, wie ich sie übernommen habe. Was eigentlich unmöglich ist, wenn man in einer Wohnung auch lebt.  Noch dazu wollen sie, dass ich den Speicher räume. Was ja ebenfalls schriftlich fest gehalten war, dass ich den Speicher für alles nutzen darf, was ich in der jetzigen Wohnung nicht unter bekomme. Da sind sie zwar ein wenig zurück gerudert, aber ich glaube da nicht mehr dran.

Alles in allem bin ich enttäuscht. Denn mir wurden viele Versprechungen gemacht und die Punkte, die mir am wichtigsten waren, wurden nicht eingehalten. Da wurde kräftig zurück gerudert. Hauptargument in vielen Punkten ist mittlerweile das liebe Geld. Aber scheinbar ist der Etat für die Sanierung meiner Wohnung und der Zusammenlegung mit der Nachbarwohnung sehr groß. Was ja auch ok ist und mich ja eigentlich auch nichts angeht. Aber ich bin nicht freiwillig umgezogen. Habe dafür immens viel aufgeben müssen und so weiter. Und höre dann noch ständig das Argument, was man alles für mich getan hat. Sorry es ist nur Geld in Sachen investiert worden, die auf Dauer meinen Vermietern von Nutzen sind.

Mit meiner Betreuerin gab es dann auch noch eine nette Diskussion. Wegen der Rollläden an sich. Sie fand mich kleinlich. Mir waren die aber wichtig. Und es bestand eine Vereinbarung, die von der Gegenseite mal wieder nicht gehalten wurde. Sie erzählte mir dann was von den armen Kindern in Indien. Ich hasse solche Vergleiche.

Mit der neuen Wohnung haben sich auch neue Suizidmöglichkeiten ergeben. Ich wollte ihr das irgendwie bei bringen. Sie flippte eher aus. Also sehe ich halt selbst wie ich damit umgehe. Aus dem Fenster schauen ist ein Highlight. Der Gedanke, wenn ich hier runter „fallen“ würde… er macht mir Angst. Angst, vor dem was ich tun könnte. Wäre ich tot?

Vor dem nächsten Termin mit ihr letzte Woche habe ich versucht hier noch was zu schaffen. Dabei fiel mir ein kleines Wodkafläschen (Puschkin schwarz) in die Hände. Das räume ich seit Jahren im Kühlschrank rum. Beim ersten in die Finger bekommen an dem Tag dachte ich nur so, das kannst du jetzt nicht trinken. Um die Uhrzeit. Später habe ich es dann doch getrunken, kurz bevor meine Betreuerin kam. Mir ging es gut damit.

Ich, die Alkohol seit Jahren ablehnt. Macht mir nun ebenfalls Angst. Ich hatte in der Zeit auch Besuch. Der hat meine Alkoholvorräte der letzten Jahre mitgenommen. An sich wollte ich die letzte Woche alle weg kippen. War eigentlich auch froh, sie endlich los zu sein. Ein wenig bedauere ich es jetzt.

 

Umzugschaos 18

Mitte letzter Woche habe ich durch Zufall erfahren, dass die Woche der Gas-Wasser-Mensch hier anfangen will. Eigentlich war abgesprochen, der ruft mich an um einen Termin auszumachen. Der war aber bis Sonntag Nacht im Urlaub. Mein Vermieter meinte aber, es reicht, wenn ich ab 10 Uhr da bin.

Ich dachte mir so, wenn der 10 sagt, wird es eh 11. Da ich noch auf einen wichtigen Anruf warte, habe ich das Telefon ausnahmsweise nicht abgezogen. Wecker auf 9.45 Uhr gestellt. Um kurz nach 9 klingelt mein Telefon. Meine Vermieterin. Der Gas-Wasser-Mensch muss rein. Ja ok.

Irgendwie hätte ich da schon stutzig werden müssen. Aber naja. Kurze Zeit später stand dann auch mein Vermieter wieder vor der Tür. Wollte wissen, welche Schränke nun hoch kommen. Der Umzug ist für Samstag geplant und den hat es bisher nicht interessiert, welche Möbel er da hoch schleppen soll. Angeboten habe ich es ihm.

Später dann noch mal Gas-Wasser-Mensch. Irgendwie war was komisch und ich bin mit hoch. Da war sein Chef dann auch da. Ich fragte den ständig, wann der bei mir die Heizung ausbaut. Der schaute mich als komisch an. Bis wir darauf kamen, das wir unterschiedliche Infos haben.

In der Wohnung oben sind noch keine Tapeten an den Wänden. Die Stromleitung liegen wohl auch noch nicht alle. Gas-Wasser ist noch gar nichts gemacht. Toilette ist auch noch nicht in der Wohnung. Neue Fenster sollen auch noch rein.

Gas-Wasser-Mensch sagt klar, dass wird die Woche nichts mit Heizung da oben. Ich stelle fest, dass ich wohl auf eine Baustelle ziehen werden. An sich sind wir alle, wie wir da stehen, irgendwie leicht irritiert. Der Chef vom Maler stand auch mit dabei. Der mich nachher fragte, ob ich mich sooo verkleinern will. Ich konnte mir ein, ich ziehe nicht freiwillig um, nicht verkneifen.

Wenig später stehen Vermieter und Gas-Wasser-Mann wieder bei mir. Wir verschieben den Umzug um eine Woche.

Super Sache. Ich habe meinen Vermieter mehrfach darauf hingewiesen, dass ich bis zum 19. den Umzugstermin fest wissen muss, wegen dem Telefon. Habe ihn mehrfach gefragt, ob es nicht geschickter ist, den Umzug eine Woche später zu planen. U.a. eben auch, weil mir bewusst war, die Handwerker sind bis Freitag in der Wohnung und ich das alles sehr knapp fand.

Nun werde ich mich mal damit auseinandersetzen müssen, wie ein Internetstick funktioniert. Der erste Versuch endete im Chaos. Und ich dachte so, mit ner Tagesflat komme ich hin. Nun wird am Donnerstag Nacht mein Telefon abgestellt. Umziehen werde ich aber über eine Woche später. Kein Internet, kein Telefon – Klasse Sache.

Und ich hab an sich nun alles gepackt, mit dem ich bis Freitag/Samstag ohne auskommen. Zwei Wochen ohne wird schwer.

Mein Bruder auch nicht gerade begeistert. Der kommt nun morgen schon mal und wir räumen ein paar Kisten hoch. Wie er nächste Woche kann weiß er nicht. Er hat Urlaub. Ob er dann am Umzugssamstag kann, weiß er auch nicht.

Zeichen und Wunder….

Mieterschutzbund hat die Vereinbarung ja abgesegnet. Trotzdem hatte ich Sorge, ob nun alles klappt.

Boah waren die heute zugänglich. Verwundert mich doch sehr. Ich hab ihnen gesagt, dass ich keine Helfer mehr bekommen kann. Zur Zeit bemühen sie sich da wirklich sehr. Es konnten auch Dinge offen besprochen werden. WOW.

Allerdings wird meine Küche wohl am Tag vorher abgebaut. Aber ok, damit kann ich leben. Oder werde damit leben müssen. Aber das war an sich der schlimmste Punkt am Umzugsvorhaben.

Nun sollte ich nur meinem Bruder und meinem Vater mitteilen, dass wir am Dienstag da Kisten hoch tragen können. Kisten müsste ich dann auch mal weiter packen. Aber das geht alles *michselbstanfeuer*

Somit geht es ab Montag rund :-)

Faszinierend war meine Betreuerin. Die hatte einige recht unschöne Mails von mir. Was sie aber durchaus mitmacht. Mit der guten Frau habe ich echt einen Glücksgriff gemacht. Aber eigentlich war nicht meine Betreuerin faszinierend. Frau Sonnenschein hat sie heute angerufen, weil sie sich Sorgen macht.

Auf der einen Seite mag ich so was ja gar nicht. Aber auf der anderen Seite passiert genau das, was ich seit Jahren versuche einzufordern. Eben das mein Netz der Helfenden mal zusammen arbeitet. Das ist damit geschehen. Wobei mich Frau Sonnenschein noch relativ brauchbar erlebt hat. Ich hab zwar nur geweint, war aber nicht wirklich ausfallend und destruktiv.

Wundersam ist daran, dass sich Wunderärztin wunderte, dass Frau Sonnenschein ihr nicht gesagt hat, dass es mir nicht gut geht. Ich meinte, Frau Sonnenschein hat das sicherlich dokumentiert und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Frau Sonnenschein dokumentiert über den PC. Wunderärztin mag PCs nicht. Da der Termin bei Frau Sonnenschein am Montag war, konnte das in Papierform noch nicht in der Akte sein. Wunderärztin meinte dann aber, dass sie sich aber an dem Tag schon gesehen haben. Nun ja, soll mir egal sein.

Rettungsanker haben meine Betreuerin und ich gefunden.

1. Ich bin in der Klinik ja eh angemeldet. Sprich, dort wird klar verankert, dass es sein kann, dass ich komme. Nun dachte ich mir, wenn es nicht mehr geht, dann rufe ich an, lass mir den Arzt vom Dienst geben, sage halt, dass ich ja angekündigt sei. Ich würde aber den stationären Aufenthalt vermeiden wollen und das sei ja auch für die Klinik einfacher. Ob der Arzt nicht gerade ein wenig mit mir reden würde, wie er es auch tun würde, wenn ich vor Ort wäre.

2. Wenn alle Stricke reißen, werde ich bei Vatern übernachten. Muss ich ihm nur noch bei bringen*g*.

3. Der derzeitige Mann meines Lebens (mit dem nichts läuft, aber er eben quasi da ist… also gedanklich, denn er wohnt total weit weg) wird am Umzugstag auch anrufen und nach horchen, ob auch alles klappt. Immerhin kann ich dann reden :-).

Ich glaube ich finde mich heute toll. Nun muss morgen nur der Schreiner kommen und meine Fenstergitterfenster retten. In der Hoffnung meine Vermieter bekommen das nicht direkt mit. Und selbst wenn? Ich behebe einen verursachten Schaden. Und irgendwann nächste Woche wird hier die Heizung ausgebaut und ich hoffe, es wird nicht zu kalt werden.

Wohnungschaos 17

Meine Vermieter sind chaotischer als ich. Sie nannten mir den 29. als Umzugstermin. In ihren Vereinbarung stand dann Samstag, der 29. Ich hab dann mal gefragt, denn bis dahin hatte ich schon jeden den ich kenne für den Sonntag gefragt. Nein, sie meinten natürlich Samstag. Sie seien doch katholisch, da geht Sonntag nicht.

Nun warte ich aber auch seit dem darauf, dass ich diese Vereinbarung in die Finger bekomme. Und es zieht sich gerade mal wieder hin.

Mein Telefon habe ich nun auch mal umgemeldet. Was auch nicht ohne Probleme vor sich ging. Im Laden des Telefonanbieters ist mir vor Wochen gesagt worden, sie brauchen drei Wochen und ich kann das im Laden ummelden. So stand ich die Woche da und wollte das machen. Drückt mir der Typ eine Telefonnummer in die Hand und meinte, das geht nur telefonisch. Ich hab mehrfach gefragt, ob das wirklich nicht in einem Laden geht. Nein! Am Telefon wurde mir was anderes gesagt. Ich war dann aber noch mal in dem Laden und habe mich beschwert*g*.

Da Umzug am Samstag, kann mein Bruder nicht. Was meinen Vermieter wenig begeistert hat. Wobei es mich ja ärgert. Sie haben mir ja gesagt, sie machen den Umzug. Sie lassen ein Unternehmen kommen, welches auch packt. Ich sagte, ich packe selber. Und nun auf einmal wollen sie nur behilflich sein. Ich bin gespannt, wer meinen Herd anschließt.

Nachdem Vermieter nun weiß, mein Bruder kann nicht… nun ja, seine Helfer scheinen auch abzuspringen. Ich sehe kommen, das endet alles im Chaos. Und Samstag ist eh immer schlecht. Kein Ansprechpartner. Im Endeffekt können die mit mir machen was sie wollen. Ich habe riesige Angst, sie stellen mir das nötigste hoch und überlassen den Rest mir.

Heute habe ich eine Freundin angeschrieben. Ich hoffte, sie kann mir mein Schloss ausbauen und das alte Schloss wieder einbauen. Und das sie eventuell beim Ab- und Aufbau der Möbel helfen kann. Schwer tragen darf sie nicht, das wusste ich schon. Nun ist sie gar nicht da. Was mich schon runter gezogen hat.

Ich habe fürchterlich Angst vor dem was kommt. Ganz klar auch vorm Umzug. Unter anderem weil ich da rund um die Uhr dann Leute um mich habe, die Null auf meine Bedürfnisse eingehen werden. Wäre eben einfacher, wenn es total fremde Menschen wären. Aber vor dem Vermieter und seiner Familie muss ich ja eins auf heiles Leben und so machen.

Wohnungschaos 16

Gestern das Gespräch mit den Vermietern. Nun sind sie wieder lockerer drauf. Ich werde nicht mehr schlau aus denen. Allerdings sind sie von zwei mir wichtigen Aussagen zurück getreten. Sie helfen nur beim Umzug. Nachdem nun klar ist, dass ich niemanden habe, der helfen kann, kümmern sie sich wohl drum? Ich weiß es nicht und ich habe Angst, dass sie einen Teil machen und mich dann stehen lassen. Und den Makler zahlen sie auch nicht ganz.

Argumentiert wurde immer wieder, dass sie ja oben so viel gemacht haben und das ja alles so teuer war und so weiter. Detailliert aufgeführt mal wieder. Aber im Endeffekt machen die das ja für sich.Die wollen die Wohnung ja nach mir noch mal Vermieten.

In die Wohnung des Sohnes zieht ein Ehepaar aus dem Haus. Sie hat Krebs, kann kaum mehr laufen. Wenn ich also nun alles abblase, habe ich wirklich alle im Haus gegen mich.

Immerhin habe ich einen Umzugstermin. Einen Sonntag. Logisch an sich, denn dann brauchen sich ihre Helfer keinen Urlaub nehmen. Eigentlich soll der Sohn meiner Vermieter auch helfen. Der hat an dem Tag einen Auftritt. Für den passiert das alles. Der hat immer Zeit, wenn sie mal wieder hier in der Wohnung sind. Aber zum Umzug wird er wohl nicht da sein?

Mir macht das alles fürchterliche Angst. Gestern war ich kurz davor den Klinikweg zu wählen. Habe aber Angst vor dem was in der Klinik passiert. Und habe auch Angst vor den Vorwürfen meiner Vermieter.

Nun wird es mit dem Packen erst mal zum Endspurt übergehen.