Wohnungschaos- vor erst Ruhe?

Meine Vermieter gehen mir seit neustem aus dem Weg. Wenn sie mich im Hausflur sehen oder hören, verschwinden sie schnell wieder in ihrer Wohnung. Die vom Mieterschutzbund gesetzte Frist ist ebenfalls abgelaufen. Aber immerhin ist das mit den Vorhängen hoffentlich am Laufen.

Mieterschutzbund rät, mich nun ruhig zu verhalten, es sei denn ich würde auf irgendwas bestehen wollen. Mir ist es mittlerweile egal, ob sie mir meine Lampen anschließen oder nicht. Licht habe ich ja. Die Sockelleisten sind mir an sich auch egal. Da ich das alles in einem Protokoll fest gehalten habe und dafür eine Zeugin habe, kann man mir da auch nichts wollen. Sprich man kann mir die Mängel bei Auszug nicht vorwerfen.

Wegen meiner Heizung war immerhin nun mal jemand da. Aber auch nur, weil es mein Vater noch mals direkt beim Vermieter angesprochen hat. Der Handwerker war ganz erstaunt, welch alte Therme hier drin hängt. Mal sehen ob das Teil ausgetauscht wird. Ansonsten heißt es weiter Wasser auffüllen. Was mich zwar an meine Grenzen bringt, aber das ist machbar.

Meine Vermieter haben mir ja kurz bevor das Chaos begann eine Nebenkostenabrechnung für 2012 zukommen lassen. Mit einer nicht unerheblichen Forderung an mich. Da sie aber falsche Abschläge genutzt haben, habe ich das mitgeteilt. Endstand war, wenn sie kein Geld bekommen, dann ist das in Ordnung. Sprich nun ruht das. Laut denen geht es nun Null auf Null aus.

Ich hab mich nun beim Mieterschutz kundig gemacht. Ich kann da noch bis Ende 2015 was zu sagen. Bzw. habe ich auch keine Abrechnung für 2011 bekommen. Wären für 2012 schon einige Euros gewesen. Ich vermute für 2011 auch. Falls ich bald eine Wohnung finde, bzw. vor Ende 2014, werde ich das nach dem Auszug mal einfordern. Immerhin muss ich ja auch einen Makler zum Teil bezahlen, den sie mir an sich bezahlen wollten. Und diverse andere Nettigkeiten die dieses Jahr gelaufen sind, waren ja auch nicht wirklich in Ordnung.

Wohnungssuche ist Thema für sich. Die Woche war eine tolle Wohnung in einem Vorort zu vermieten. Gute Infrastruktur. Gute Busanbindung. Nur nicht mehr im Einzugsgebiet meiner Betreuerin. Daraufhin habe ich nun mal generell Frau Sonnenschein gefragt, ob sie nicht mal mit der Organisation dort einen Kontakt herstellen kann. Einfach um heraus zu finden, ob ich mir das vorstellen kann. Sie meinte, da wäre meine Betreuerin die bessere Ansprechpartnerin.

Meine Betreuerin nun ja… sie sagte mir heute, dass in absehbarer Zeit eh ein Betreuerwechsel anstehen würde. Sie haben wohl beschlossen, dass eine Betreuung durch den selben Betreuer, sich nicht über Jahre ziehen soll. Damit die Betreuer unbefangener an die Sache ran gehen. Auf der einen Seite nachvollziehbar. Aber es macht mir Angst. Löst klar das Gefühl von allein gelassen werden aus.

Wobei es schon mal einen Betreuerwechsel gab und der nur mies lief. Bis ich halt zu meiner jetzigen Betreuerin kam. Ich die anderen Betreuer in ihrem Team an sich auch nicht sonderlich mag. Zwei sind glaube männlich und scheiden deshalb für mich aus. Von den Kolleginnen…. mit einer gibt es immer Probleme, wenn ich dort mal anrufe. Eine Kollegin mag ich sehr. Allerdings habe ich da schon lange Sorge und das auch vor längerem schon angesprochen, dass da so ein Anna Ding draus wird. Im letzten Jahr hat sie die Vertretung nicht gemacht. Mir wurde gesagt, weil sie die Vertretung für eine andere Klientin übernommen hat, die auf keinen Fall von einem Mann betreut werden soll. Meine Einwände, dass ich das an sich auch ablehne, wurden überhört.

Ich habe meine Betreuerin gebeten, dass sie sich da mal Gedanken macht, mir das anders zu erklären mit dem Betreuerwechsel, weil ich da eh bald wieder in einem Gedankenkarussell drin bin. Sie meinte, ich würde das sicherlich wieder auf mich münzen. Das die Betreuung wegen meiner Person abgegeben wird. Da hat sie ziemlich mit getroffen, was mir vorher nicht so bewusst war.

Generell ist sie mir schon wichtig. Im Endeffekt kann mir ein Wechsel aber auch Vorteile bringen. Und alles brüllt wieder innerlich: Will nicht!

Horrortage

Man merkt, Weihnachten nähert sich. Wobei alles halbwegs in trockenen Tüchern ist. Zumindest was die Feierlichkeiten an sich an geht.

Dienstag kurz nach 14 Uhr das Haus verlassen. Briefkasten geleert. Nichts drin. Termin Wunderärztin, in Begleitung meiner Betreuerin. Der Termin war nicht der Hit, da ich ja eh durch den Wind war, durch das Schreiben meiner Vermieter von Sonntag. Ich saß dann auch die meiste Zeit heulend da.

Thema war klar die wie soll ich es nennen Unterbringung? in einer Klinik??? Oder eh was möglich ist im stationären Bereich. Wunderärztin ist ganz angetan von einer psychosomatischen Einrichtung. Die mich weiterhin suizidal nicht nehmen. Was irgendwie schön geredet wird. Klar war auch die Klinik in der Nachbarstadt Thema. Die nehmen mich nur nach Anmeldung zur Schematherapie. Die ich an sich dort nicht machen möchte. Chef dort ist mit dem Oberarzt von hier per Du und die beiden Kliniken gehören auch irgendwie zusammen.

Ärztin war zweimal draußen. Betreuerin nutzte die Zeit mir mal wieder zu sagen, dass es ja auch ganz anders laufen kann, als ich es (mittlerweile) erwarte. Ich müsste los lassen. So was in der Art. Ich nur so, als ich das letzte Mal Vertrauen zugelassen habe und los gelassen habe, saß ich ne Woche auf einer Geschlossenen, ohne das jemand mit mir geredet hat und man macht mir bis heute Vorwürfe dafür, dass ich vertraut habe.

Sie sagt, dass ich klar über Suizidalität sprechen darf und das ich nicht davon ausgehen muss, dass man mich dann weg sperrt. Auch hier sagte ich nur, dass ich vier Jahre brauchte bis ich mich jemand anvertraut hatte und man sperrte mich weg und sagte mir, dass ich das doch gewusst habe und das ich das nie hätte sagen dürfen.

Betreuerin ist weiterhin fest der Meinung, dass man mich überall mit Handkuss mit akuter Suizidalität nimmt. Ok nicht ganz so krass. Sie meint, dass die kein Hinderungsgrund wären und es auch Optionen gibt, Patienten, die suizidal sind auf einer offenen Station zu behandeln. Klar habe ich ja erlebt. Ich, die Patientin die immer wieder als superzuverlässig angepriesen wurde und gelobt wurde wird nach einer suizidalen Ankündigung erst mal zwei Tage sich selbst überlassen, dann wird alles aus ihr raus geprügelt und dann sperrt man mich weg und man macht mir noch Vorwürfe? Wie soll ich je wieder jemand anvertrauen, wenn es mir wirklich mies geht?

Ich soll nicht ständig das schlimmste erwarten. Ich nur so, der Hauptteil meiner Behandlung setzte sich aber zusammen aus, was ich denn an Stelle anderer machen würde? Ich fragte auf der Geschlossenen total desorientiert immer wieder warum das passiert ist. Konstante Antwort: Das Wissen Sie doch Frau Verstoert! Ist es nicht auch Aufgabe einer Psychiatrie einen Patienten aufzufangen?

Während dem Gespräch mit Wunderärztin ging es dann auch um die Blutentnahme vier Wochen vorher. An sich zur Bestimmung eines Medikamentenspiegels. Ein Blutbild hat man dann gerade mit gemacht. Die Werte waren ok. Ok Cholesterin ist immer erhöht. Tja den Medikamentenspiegel hat man vergessen. Also noch mal Blutabnahme. Ich liebe diese Klinik*ironie*.

Betreuerin weg und es war ganz aus. Ich saß mal wieder heulend auf der Toilette, packte die Klinge aus usw. Konnte mich auch gar nicht beruhigen. Irgendwann klopfte Ärztin an die Tür, weil sie wissen wollte, wer da so heult. Ich versicherte das alles ok sei. Sie hätte noch eine Patientin, dann könnte ich noch mal.

Was hätte ich ihr erzählen sollen? Ich hätte eh immer wieder gesagt das es mir gut geht. Hätte mich tausendmal entschuldigt und versichert, dass ich das nächste Mal eine andere Toilette nehme. Also ging ich. Dann dachte ich, hoffentlich schickt die mir nun nicht die Polizei. Also wieder hoch, den Damen in der Anmeldung gesagt ich wolle mich abmelden und mir geht es gut.

Ich stand vor der Klinik und war nicht in der Lage in einen Bus zu steigen. Also zur nächsten Haltestelle gelaufen. Was ein ganzes Stück ist. Bis dahin hatte ich mich halbwegs beruhigt. Drückte mich eine gefühlte Ewigkeit rum, weil ich irgendwie Angst hatte heim zu gehen.

Daheim Briefkasten geleert. Wird immer mehr zur Marotte, bei jedem Betreten und Verlassen des Hauses den Briefkasten zu leeren, könnte ja was von meinen Vermietern drin sein. War es auch. Am Mittwoch gegen 13 Uhr käme ein Schreiner wegen der Jalousie. Ich solle gefälligst zusehen, dass ich daheim bin. Mittwoch wollte ich zu meiner ehrenamtlichen Arbeit, die mir enorm wichtig ist. Also geklingelt. Gesagt ich gehe Morgen an sich arbeiten. Ob der Schreiner nicht die Woche eh im Haus ist und wann anders kommen könnte. Der Schreiner habe morgen 13 Uhr gesagt. Ok ich sage Arbeiten ab.

Ich kochte innerlich, dass ich mich mal wieder so kurzfristig auf einen Termin eingelassen hatte. Noch dazu hätten die das auch erst mal mit mir besprechen können. Ob ich das überhaupt will. Statt simpler Jalousien kommt ein Schreiner. Und dann wundert man sich über die Kosten.

Ich saß nur heulend hier. Suizid erschien weiter die einzige Lösung. Tausend wenn und abers. Die größte Sorge ist immer noch, man findet mich lebend und ich lande in der Horrorklinik und der Oberarzt steht hämisch vor mir.

Mittwoch früh aufgestanden, Wohnung aufgeräumt und so weiter. So aufgeräumt war die Wohnung seit meinem Einzug nicht mehr! Dafür wartete ich dann auf den Schreiner. Zwischenzeitlich mit dem Mieterschutzbund telefoniert. Mein Mitarbeiter ist krank, so also jemand anderes. Doof ist nur, dass sich die Aussagen widersprechen.

Es war fast 14 Uhr und ich hatte mir gesagt, 14.30 Uhr gehe ich aus dem Haus. So lange muss ich nicht warten. Er kam dann aber auch bald. Ich rechnete an sich damit, dass ich das Haus verlasse und meine Vermieter mir eine Nachricht in den Briefkasten geworfen haben, dass der Termin verschoben wurde, damit ich Arbeiten gehen kann.

Schreiner schaute sich das an. Sagte was wegen Innenjalousien. Ich kommentierte nur, Außenrollläden geht ja nicht? Mit einem großen Fragezeichen. Doch das wäre gegangen, dann hätte man kleinere Fenster einbauen müssen. Ich kam mir sooo verarscht von meinen Vermietern vor, die mir ja immer wieder sagen, wegen der neuen Fenster gingen Rollläden nicht.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Denn ich bin ja nicht wirklich gefragt worden. Heute wurde mir klar, dass mir Innenjalousien im Sommer nichts bringen. Vor allem nicht, wenn sie direkt an der Scheibe montiert werden. Fenster offen geht dann nämlich nicht…. zumindest nicht, ohne das mir die Sonne rein knallt.

Meine Heizung zickt auch. Da haben wir nun zweimal Wasser nachgefüllt und die bräuchte schon wieder Wasser. Und ich heize damit nur. Normal reicht mir das über ein Jahr. Samstag habe ich es meiner Vermieterin gesagt.

Samstag war auch der Strom weg. FI Schalter. Ich bekam den nicht mehr rein. Ende vom Lied Vermieter musste kommen. Und es fiel mir schwer dort zu klingeln und um Hilfe zu bitten. Endlose Vorträge da muss ein Gerät kaputt sein und das man Samstag Abend natürlich niemand erreicht.

Nach einigem hin und her und Telefonat von ihm mit dem Elektriker: Waschmaschine kaputt. Nur doof das ich die gerade angemacht hatte und wichtige Sachen drin sind. Da denke ich dann die Tage drüber nach.

HPK

Die Woche war ja Hilfeplankonferenz. Aus Ermangelung eines Fahrscheins bin ich eben gelaufen. Zumindest hin. Zurück konnte ich mitfahren.

Ich habe mich selbst vorgestellt, wie es ja auch geplant war. Klappte auch recht gut. Wobei ich sicherlich nicht alles was da drin stand erzählt habe. Komisch war, dass ich Fragen gestellt bekam und als ich die beantwortet habe, auf die Zeit gedrängt wurde.

Bewilligt, wie zu erwarten. Bis 2015 im Februar. Auf meine Bitte, dass es doof ist, wenn dann der ITP um Weihnachten rum geschrieben werden muss…. naja im Endeffekt, ich soll mich nicht so anstellen und wenn ich immer mit dem schlimmsten rechne. Leider weiß ich, dass man mich um die Zeit rum einfach nicht gebrauchen kann.

Ansonsten war ich ein wenig im Adventskalenderwahnsinn. Dafür sind nun alle fertig. Leider merke ich immer mehr, dass ich wesentlich mehr Zeit brauche als früher. Auch in anderen Dingen. Was anstrengend ist.

Eigentlich backe ich vor Weihnachten immer sehr viele Plätzchen. So 30 Sorten sind durchaus drin. Ich hab noch kein einziges gebacken und habe da auch Angst davor. Angst noch mehr Chaos zu machen. Alles nicht zu schaffen usw.

Meine Vermieter reagieren auch nicht. Oder haben sie sich evt. direkt an den Mieterschutzbund gewendet?

Und meine Betreuerin möchte zum nächsten Termin mit zur Wunderärztin. Ihr geht es wohl darum, wo ich im Notfall hin kann. Für mich ist das Thema ja durch. Im Notfall (sprich akute Suizidalität) muss ich in die Klinik vor Ort. Sie meint, Wunderärztin könnte doch auch was arrangieren wo anders hin. Hat sie bereits versucht. Sie bekam die Auskunft, dass man mich in dem Fall an die Klinik am Wohnort zurück schickt, weil Einzugsgebiet. Betreuerin meint, dann soll ich eben nichts von Suizidalität sagen.

Super Sache, da das weiterhin das Hauptproblem ist. Betreuerin meint, wenn es wirklich akut wäre, dürfte sie mich nicht mehr betreuen. Das würde ja auch klappen. Ich nur so, ja ich habe in der Horrorklinik gesehen wie gut das klappt. Da fühlte sich ein ganzes Behandlungsteam nicht in der Lage mich zu versorgen. So das man mich abschob und dort ebenfalls nicht behandelte.

Und somit drehe ich mich wieder im Kreis. Wobei es mich belastet, dass ich eben nirgends hin kann. Und es mir auch Angst macht, mit welcher Macht Suizidalität zuschlagen kann und ich in den Momenten auch nicht immer sicher bin, ob ich es nicht doch umsetzen würde. Oft hält mich einfach die Angst ab, dass ich es nicht schaffe und wieder in der Horrorklinik lande und man mir dann Vorwürfe macht. Vorwürfe, warum ich nichts gesagt habe. Vorwürfe, weil ich doch tatsächlich krankheitstypisch reagiert habe. usw.

 

Mieterschutzbund – wird sich was ändern?

Donnerstag noch, haben meine Betreuerin und ich einen Brief an meine Vermieter geschrieben. Das ich das Ganze gesundheitlich nicht mehr verkrafte und ich deshalb den Ratschlag, der Mieterschutzbund soll sich einschalten, angenommen habe und sie eben demnächst Post vom Mieterschutzbund bekommen.

Bereits am Freitag fand ich in meinem Briefkasten die Kopie des Schreibens des Mieterschutzbundes. Ein „sehr schöner Brief“. Ich bin gespannt, was nun passieren wird. Und ich habe Angst vor meinen Vermietern, die sicherlich sehr wütend sein werden.

Ich hatte außerdem was bestellt. Es ist hier nicht absehbar, wann Post zugestellt wird. In der Regel nimmt es irgendjemand an. In der Regel Vermieter oder Sohn. Ich schob nun Panik, dass ich meine Sendung dort holen muss. Was war ich glücklich, dass die Nachbarn unter mir die Sendung angenommen haben.

Am Freitag habe ich zusammen mit meiner Perle versucht auf dem Speicher mal Ordnung zu schaffen. Ich werde den Speicher nie leer bekommen. Nicht mal annähernd. Ich hoffte ja darauf, ich bekomme noch einen Großteil runter und einen Teil verkaufe ich. Der Stapel der Kisten, die ich gar nicht erst auspacken brauche, weil einfach kein Platz ist, wurde immer größer. Macht mir eindeutig Angst und belastet mich. Auf der anderen Seite möchte ich meine Hobbys gerne mal wieder ausüben. Was hier nicht in dem Ausmaß gehen wird.

Und eigentlich sollte ich auch mal ins Bett gehen *seufz*

Karussellfahren….

Ich hab mal wieder einen heißen Ritt nach unten gebucht.

Ich haderte mit mir, was ich mit meinen Vermietern machen soll. Andere Ereignisse, in denen ich mich ungerecht behandelt fühlte, kamen hinzu. Wobei ich mittlerweile weiß, dass ich da wohl nicht so kleinkariert gefühlt habe, wie ich gedacht habe. Zumindest bin ich von jemand direkt darauf angesprochen worden, wie unfair etwas war. Aber ich kanns halt nicht ändern und es tat verdammt weh.

Meine Betreuerin habe ich Montag noch eine Mail geschrieben, weil ich so durcheinander war. Die rief Dienstag an, kurz bevor ich zur Wunderärztin bin. Ich soll unbedingt mit Wunderärztin darüber sprechen, wie schlecht es mir geht.

Erst fast zu spät, dann ewig gewartet. Dafür hatte sie dann Zeit. Erst Blut abnehmen. Ich bin gespannt. Den Medikamentenspiegel bekommt sie erst in 2 Wochen.

Sie meint ich sei in einem halben Jahr locker wieder fit. Der Umzugskram müsste ja in ein paar Tagen geklärt sein oder so. Es ging auch um einen Aufenthalt in der Psychiatrie. Tja Horrorklinik hält sie wohl für keine gute Idee. Aber ich könnte ja in die Nachbarstadt. Da würde ich ja eh Schematherapie machen wollen. Dem ist zwar nicht so, es ging mir dort um eine Akutaufnahme. Und da ich weiß, dass die mich akut nicht nehmen… mir bleibt also nur die Wahl, ich lüge mal wieder alle an, wenn ich stationär untergebracht sein möchte. Absolut tolle Perspektiven (Achtung das war Ironie!)

Momentan frage ich mich echt, ob die einzige Chance auf einen Klinikaufenthalt ein Suizidversuch ist?

Mit meiner Betreuerin war ich Mittwoch Morgen beim Mieterschutzbund verabredet. Sie fing auch mit Klinik an. Sie kann nicht verstehen, dass ich der Klinik in der Nachbarstadt nicht einfach Suizidgedanken verschweige. Ist für mich an dem um was es geht vorbei behandelt. Ich mag nicht mehr lügen müssen. Sie meint ja, das ist ja alles Verhandlungssache usw. Tja als ich mich zu dem Thema das letzte Mal jemand anvertraut habe… erst weg geschoben und dann bestraft, weggesperrt und mir werden bis heute Vorwürfe deswegen gemacht.

Wunderärztin merkt klar auch, dass der letzte Klinikaufenthalt immer wieder Thema ist. Sie sagt, im Normalfall wird in einem fest gelegtem Zeitraum so was aufgearbeitet. Aufarbeitung fand in der Form statt, dass mir der Oberarzt sagt, er würde meine Fragen nicht beantworten, weil ihm mein Ton nicht gefällt. Ja sorry das ich nicht wusste wo oben und unten ist, total verletzt war und dann nicht lieb gefragt habe. Wobei ich noch nicht mal aggressiv war. Ich für mich weiß nur, meine Aufgabe ist es die Behandler zu schützen. Ihnen erzählen was sie hören wollen. Ja keine krankheitstypischen Symptome zeigen.

Irgendwie ist eben gerade alles Scheiße :-(

Ach ja Mieterschutzbund schreibt nun meinen Vermietern. Mir macht das schon Angst. Der Mensch dort meinte, das würde anders scheinbar nichts mehr bringen, da es ja ständig hin und her geht und keine Klärung zu sehen ist. Meine Vermieter werden wahrscheinlich toben. Aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.

Neue Woche, Neues Glück?

Ich befürchte eher, die neue Woche wird nicht viel besser. Mich verlässt der Mut, die Sachen dem Mieterschutzbund zu übergeben. Ich empfinde mich als unfair gegenüber meinen Vermietern. Sie haben ja wirklich viel Geld hier rein gesteckt und ich halte wegen Peanuts so ein Theater. Und gehe dann nun den Rechtsweg? Immerhin leben sie hier mit im Haus.

Ich weiß aber auch, dass ich das Theater nicht mehr mit machen kann. Weiß auch, dass sie mir wegen allem möglichen ständig an den Karren pissen werden und bei einem möglichen Auszug auch Theater machen werden. Bin also hin und her gerissen.

Im besagten Forum, von dem ich die Tage berichtet habe, flogen auch mal wieder mehr oder weniger die Fetzen. Naja nicht wirklich, denn man hat mal wieder alles unpassende einfach editiert. Fühlt sich toll an*ironie*

Ich für mich habe nun beschlossen, dass ich dort nun gehen werde. Leider kann man sich nicht einfach löschen. Da ich einen recht alten Account habe, die Anzahl der Posts auch eine Rolle spielt, werde ich den Account mal behalten. Vielleicht habe ich auch wieder mal Lust. Trotzdem finde ich es schade, wie sich die Seite entwickelt hat. Mein Borderlineherz tendiert ja ein wenig dazu, dort mit großem Trara zu gehen. Aber an sich weiß ich, das bringt überhaupt nichts.

Irgendwie habe ich das Gefühl gerade nichts wirklich richtig zu machen. Krank bin ich auch immer noch und traue mich nicht zu meiner Hausärztin zu gehen. Schlimm ist es nicht mehr, aber der Husten nervt. Oder ist es doch Raucherhusten? Ansonsten habe ich fürchterliche Angst vor dem was kommt. Vor allem die Wohnung betreffend. Leider lähmt das auch. Es könnten bereits viel mehr Kisten ausgepackt sein. Aber wozu, wenn … ach egal. Somit wird Wunderärztin am Dienstag ein nettes Gespräch mit mir haben und ich überlege weiterhin ob eine Aufnahme für eine Woche oder so vielleicht nicht doch sinnvoll wäre. Wenn die viele Abers nicht wäre.

Ein Freund von mir, der an sich im hohen Norden wohnt und nach Bayern wollte hatte die Tage in der Nähe einen Unfall und kam in das Krankenhaus, welches eben auch die örtliche Psychiatrie beherbergt. Er weiß, dass da einige falsch gelaufen ist. Genaueres weiß er aber nicht. Aber er meinte, der Aufenthalt für ihn war der mieseste den er je hatte. Und er kennt einige Kliniken in Deutschland. Und er war nun nur auf einer normalen Station.