Vertrauen – Der Feind!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil es gerade sooo viel ist. So viel was mich belastet, was mir durch den Kopf geht.

Im Juni gab es ja einen Betreuerwechsel. Ich wollte da an sich ja gar nicht. Die Organisation, die eben mein betreutes Wohnen macht, sagt aber mittlerweile, sie wollen keine langjährigen Betreuungen mehr. Neuer Wind und so.

Die Beziehung zu meiner letzten Betreuerin war, nach anfänglichen Schwierigkeiten (ok die hielten länger an) ziemlich gut. Richtig gut wurde sie an sich nach dem letzten Klinikaufenthalt. Sie teilte mir das an sich auch früh genug mit, wir konnten den Wechsel verschieben und sie hat mir halt klar gesagt, ich soll es als Chance sehen. Sie hat sich auch richtig viel Mühe gegeben, jemand passendes für mich zu finden. Was nicht ganz einfach ist, weil keine Mann, 2 andere Betreuer hatte ich schon, eine schließe ich grundsätzlich aus usw.

Die neue? Ich versuchte mit ihr warm zu werden. Vom Typ her ist sie generell schon mein Ding. Wenn so vieles anderes nicht gewesen wäre. Zumindest jetzt, im nach hinein betrachtet. Sie Betreuung begann im Juni und sie hat mich quasi zwei Wochen betreut und war dann erst mal eine Woche im Urlaub.

Im September folgten 3 Wochen Urlaub. Nun ist meine alte Betreuerin ihre Vertretung bei mir. Das erste Mal seit dem ich Betreuung habe, dass die Urlaubsvertretung kein Problem ist. Nun überschnitt sich der Urlaub der Beiden um eine Woche. In einer Woche hatte ich also meine alte Betreuerin gesehen. In der zweiten Woche war Rufbereitschaft – sprich ich hätte anrufen können. In der dritten Woche sollte ein Kollege die Vertretung machen und da hieß es klar, er ruft mich an.

Ich hatte vor Monaten, noch mit meiner alten Betreuerin, angefangen, Nachts eine Mail zu schreiben, wenn ich ins Bett gehe. Damit ich mal früher ins Bett komme. Das hat die neue übernommen. Mir wurde gesagt, dass kann ich bei der Vertretung der Vertretung auch machen, das sei abgesprochen.

In der Woche lief hier einiges schief und ich hätte einen Ansprechpartner gebraucht. Frau Sonnenschein war nämlich auch im Urlaub. Nun ja, dachte ich mir, der Betreuer wird ja irgendwann mal anrufen. Da bis Mittwoch kein Anruf kam, habe ich in der Gute Nacht Mail um ein Telefonat gebeten. Leider hat er die Mails erst Donnerstag Abends abgerufen und wir haben dann erst Freitag telefoniert.

Für mich war das keine Situation und ich wollte die für die Zukunft ändern. Was an sich auch kein Aufwand gewesen wäre. Ich sprach also meine Betreuerin an, dass das eben doof gelaufen ist und ich darum bitte, dass man für das nächste Mal, wenn klar gesagt wird, man wird mich anrufen, eben im Vorfeld ein Termin vereinbart wird.

Ich habe zwei Wochen mit ihr rum diskutiert und der Grundton war an sich, dass das alles alleine meine Schuld gewesen sei. Begreife ich bis heute nicht. Da bestand eine klare Absprache (er ruft mich an – ohne Zeitangabe) und ich muss darum betteln. Laut ihr hätte er mich nicht erreicht – was definitiv nicht stimmt. Er selbst sagte am Telefon zu mir, dass das blöd gelaufen sei und es ihm Leid tut und sie erklärt mir konstant, dass das mein Fehler gewesen ist?

Im Oktober ging es dann zur Mitte des Monats rund. Einmal war ich dauererkältet. Dann teilte mir meine Therapeutin mit, dass die Therapie nicht weiter geht, weil die Krankenkasse die Therapie ablehnt. Die Gruppentherapie wurde wieder aufgelöst. Mein Rehasport stand auch auf wackligen Beinen, weil ich dort wochenlang nicht war, weil ich ständig krank war. Das wusste meine Betreuerin, dank der nächtliche Mails, auch alles.

In der Woche stand noch ein Termin bei Wunderärztin an. Zu dem sie mitkommen sollte (wir finden so schwer einen Termin und da kam sie eben öfters mal mit). U.a. war auch geplant, Akteeinsicht für einen bestimmten Tag zu beantragen (da läuft die 10 Jahres Frist demnächst ab) und ich hatte da noch eine Frage zum Betreuungsvertrag, den ich im Beisein der Wunderärztin klären wollte.

Am Tag vor dem Termin hätte man mich an die Wand klatschen können. Ich war total neben der Spur und rief eben meine Betreuerin an. Die mir via Mail schon mitgeteilt hatte, dass sie zu dem Termin nicht mitkommen möchte, wenn ich so erkältet bin. Ich habe am Telefon die meiste Zeit geheult. Habe sie mehrfach um Hilfe gebeten. Wollte das sie mich aufmuntert. Ihr Hauptaugenmerk galt dem Punkt, sie möchte zu dem Termin nicht mit komme. Ich gehe da an sich sehr vorsichtig mit um: Ich gebe keinem die Hand, halte Abstand etc pp. Sie fährt jeden Tag eine längere Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Deshalb verstehe ich bis heute nicht, warum sie zu dem Termin nicht mit gegangen ist. Ich hätte das verstanden, wenn sie hätte zu mir nach Hause kommen müssen. Aber so? Genügend Abstand wäre gewesen, das Zimmer meiner Wunderärztin ist ja keine Besenkammer.

Ich verwies darauf, dass ich eben was wegen dem Betreuungsvertrag und so. Sie betonte mehrfach, sie hat Angst sich anzustecken. Und ich würde ja auch nicht gut klingen. (ja ich klang ziemlich verheult). Das mit der Akteneinsicht hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm, weil ich total fertig war. Schlussendlich haben wir Donnerstag telefoniert und sie hat mich dann abgewürgt, weil sie zum nächsten Termin (der seltsamerweise zu der Zeit war, zu der sie an sich mit mir einen Termin hatte) musste.

Die Woche drauf war ich gesundheitlich noch angeschlagen. Teilte ihr das halt auch mit. Die Vertretung meiner Hausärztin, bei der ich mich nun mal blicken ließ (die kann ja eh nicht mehr machen, außer mir Medikamente zu nennen, zum Inhalieren zu raten usw – und das kann ich alleine), hat mir ein Antibiotika verschrieben, sagte aber gleich, dass das wenig bringen wird. Meine Betreuerin war der Meinung, ich sei ja dank Antibiotika nicht mehr ansteckend. Und außerdem sei ich ja nun schon seit über einer Woche krank und da sei die Ansteckungsgefahr ja nicht mehr so groß. Ach ja, zum Termin mit Wunderärztin war ich genau eine Woche wieder richtig krank – was meine Betreuerin ebenfalls wusste.

Und was mich an sich am meisten trifft – sie sagte zum Thema Therapieende, Ende der Gruppentherapie das das alles ja gerade ein wenig viel sei und sagte fast im gleichen Atemzug, dass sie mich die Woche auch nicht sehen will. Und da wundert sich jemand, dass ich nicht rund laufe?

Vor drei Wochen redeten wir locker flockig über meine Geburtstag nächstes Jahr und sie meinte, sie notiert sich das Datum. Ich erwähnte, dass ich es toll finde, an meinem Geburtstag mit Familie, Frau Sonnenschein und Betreuerin Kaffee zu trinken. Das kam von ihr, ohne das ich es in irgendeiner Form eingefordert hätte.

Ich habe ihr allerdings auch klar gesagt, wie doof ich das fand und in Kombination mit der Aktion der Urlaubsvertretung das Vertrauen ziemlich weg ist und ich es halt doof finde, wenn ich da endlos lange meine Bedürfnisse formulieren muss und sie mir nonstop sagt ich sei im Unrecht, obwohl mir der Kollege was anderes gesagt hat. Immerhin gab sie mittlerweile zu, dass das doof gelaufen ist.

Letzte Woche meinte sie dann zu mir, dass sich bei ihnen personell nächstes Jahr was ändern wird. Sie geht ab Ende Januar in den Mutterschutz. Ende März kommt das Baby und mit Resturlaub und so.

Ich selber wäre an was langfristigem interessiert gewesen. Habe ehrlich gesagt auch keine Lust, mich nun schon wieder auf jemand einzulassen. Das meine Betreuerin schwanger wird, war bei meiner alten Betreuerin schon meine größte Sorge. Das war auch immer wieder Thema.

So nach und nach koche ich innerlich immer mehr. Klar das ihr die Vetretungssituation relativ egal war, denn da muss sie schon gewusst haben, dass sie schwanger ist. Im August war sie zu einem Termin mit der Therapeutin mit dabei. Da erzählte sie, ebenfalls von sich aus, dass wir noch in der Kennelernphase sind. Da lache ich heute bitter drüber – denn da wusste sie ja bereits, dass sie mich in wenigen Monaten nicht mehr betreuen wird.

Ich habe mich ihr anvertraut. Habe verzweifelt darum gekämpft, eine Beziehung aufzubauen – was absolut sinnlos war.

Ich hatte vor der letzten Betreuerin einen absolut miesen Betreuerwechsel. Der mich heute noch beschäftigt. Bei dem man mir vorher versprach, wenn es nicht klappt, sucht man nach einer anderen Lösung und schlussendlich lief es so, dass mich meine damalige Betreuerin von einem Tag auf den anderen fallen ließ, ich mit der Nachfolgerin gar nicht konnte und man mir konstant gesagt hat, wie schwierig es ist jemand zu finden (ich hatte damals einen sehr hohen Betreuungsschlüssel – so viele Stunden bekommt nur schwer jemand unter) und das es eben nicht anders geht. Kein Wort mehr davon, dass man eine Lösung sucht. Die damalige neue Betreuerin auch nur übergriffig war und schlussendlich von sich aus die Betreuung beendete. Ich hab nur irgendwann eingesehen, dass das auch nicht geht und Frau Sonnenschein hat sich da enorm für mich eingesetzt.

Außerdem habe ich nun in noch nicht mal 10 Jahren dann die 5. Betreuerin – da fragt keiner mehr warum und wieso, da heißt es nur: Frau Verstoert Sie haben aber viele Betreuerwechsel gehabt! Da fragt keiner, wie lange ich vom wem betreut wurde.

Ich weiß, dass ich in der Vorweihnachtszeit bis mindestens Februar, teilweise bis März nicht ansprechbar bin. Dieses Jahr bin ich, bedingt durch Therapie- und Gruppentherapieabbruch, damit sehr früh dran. Mich in dem Zustand auf jemand neues einlassen und gleichzeitig wissen, dass ich nicht damit rechnen brauche, dass meine Betreuerin ihre Termine alle einhalten wird… ich noch dazu in den letzten Jahren im Winter immer! über Wochen hinweg erkältet war (Bus fahren geht, aber mich betreuen geht ja nicht  – sie muss ja nun nicht nur sich schützen).

Diese Woche erzählte sie mir dann, sie hat mit ihrem Chef wegen einer neuen Betreuung gesprochen. Sie nannte mir die Kollegin auch, die ich dem Namen nach kenne. Passt rein vom Alter her gar nicht. Und die übernimmt mich ab Januar. Ob ich sie vorher kennen lernen kann, war meine Frage und das wäre mir enorm wichtig gewesen. Ich lerne sie irgendwann Anfang Januar kennen und das sei ja vorher. Für mich ist das nicht vorher, wenn jemand zum 1.1. die Betreuung übernimmt und ich sie dann kennen lerne.

Ich habe ihr ein wenig vom dem miesen Betreuerwechsel erzählt. Sie ist der Meinung, dazu wird es nicht mehr kommen. Ich habe klar auch gefragt, was ist, wenn ich mit ihrer Nachfolgerin nicht kann. Eine Antwort habe ich nicht wirklich bekommen. Sie ist auch der Meinung, man kann beim ersten Kennenlernen nicht entscheiden, ob es passt oder nicht. Leider kann ich genau das. Ich kann beim ersten Kennenlernen sagen: Passt, ist einen Versuch Wert oder passt eben nicht. Mich kotzt es an, dass ich zwar klare versuche einen Teil meiner Bedürfnisse zu formulieren, aber mir irgendwas eingeredet wird. Erinnert mich an meinen Oberarzt, der mir meine Gefühle ja auch abgesprochen hat.

Mir auch klar ist, dass ich nicht die einzige Klientin bin. Noch dazu eben nicht die einzige Klientin, die man nun relativ panikartig unterbringen muss – in einem Team, dass eh schon unterbesetzt ist.

Mein Leben besteht seit einer Woche aus Selbstverletzung. Nun kam es irgendwie zustande, dass meine Betreuerin heute mit mir bei Wunderärztin war. Seit Mittwoch Abend habe ich ein Ganzkörpercutting (heißt bei mir von überm Knie bis unter den Hals). SVV in der Klinik vorm Termin. U.a. auch im Gesicht. Die Hände habe ich gestern Abend schon erwischt (mache ich sonst nie). Endete schlussendlich damit, dass Wunderärztin das alles sehen wollte. Betreuerin fragte ob sie raus gehen soll und mir es einfach nur scheißegal war.

Ich mit Wunderärztin generell ein Gespräch geführt habe zu dem Thema stationärer Aufenthalt. Nur will ich eben nicht in „ihre“ Klinik (Horrorklinik). Mich die zweite Klinik im Einzugsgebiet auch nicht wirklich aufnehmen wird (ich wohne nicht in deren Einzugsgebiet). Im Akutfall die Klinik vor Ort zuständig ist. Schlussendlich, wenn ich in die andere Klinik will, dann eben über Warteliste (relativ sinnlos, wenn ich eine Krisenintervention will) oder ich rufe die Polizei an, „vermelde“ quasi Selbstgefährung und bettel die Herren, die dann hier auftauchen werden, dass ich nicht in die Klinik im Einzugsgebiet will. Mit viel Glück komme ich dann in die andere Klinik.

Wunderärztin meinte zum Thema wie läuft Krisenintervention ab u.a. das man in der Regel Tavor gibt, damit die Patienten ruhiger werden. Nur wirkt Tavor bei mir Null. Wie ich selber weiß, wird Tavor heute gerne durch Seroquel ersetzt – mit Seroquel war/wurde ich hochsuizidal mit nicht ganz freiwilliger Verlegung auf eine Geschlossene usw. Ich habe keine Kraft, da irgendjemand zu erklären, welche Medis ich bereits genommen habe und was alles nicht wirkt. Vor allem wenn ich bereits aus bitterer Erfahrung weiß, dass man zwar darauf pocht, dass ich doch wissen muss, was mir gut tut und was nicht – aber auf der anderen Seite wird mir doch nur gesagt, dass ich ja keine Ahnung habe.

Und als absolutes Highlight für Donnerstag – meine neue Betreuerin ist in einem anderem Team. Teamübergreifende Urlaubsvertretungen werden nicht gemacht. Somit ist das Thema Urlaubsvertretung nun auch wieder ein Problem (meine momentane Betreuerin wird auch das Abstreiten).

Ich habe nun innerhalb von einem Monat 4! Beziehungsabbrüche – und ich warte nur drauf, wann es mir jemand zum Vorwurf macht, dass ich nicht rund laufe.

Ich habe keine Lust mehr Verständnis zu haben. Ich habe auch keine Lust mehr, mir die Mühe zu machen, Bedürfnisse zu formulieren, die mir dann eh abgesprochen werden.

Und ich frage mich, warum ich eigentlich noch um mich kämpfe.

Btw. hätte ich gewusst, dass meine Betreuerin einen so dringenden Kinderwunsch hat, hätte ich mich da nie drauf eingelassen. Hätte ich im September geahnt, dass sie schwanger ist…. dann hätte ich damals gar nicht erst rum diskutiert. Und vor allem habe ich ganz sicher nicht innerhalb eines Jahres zwei Betreuerwechsel gewollt.

Und was mich ebenfalls ankotzt, dass es nicht mehr darum geht mit mir eine Lösung zu finden. Ist ja auch viel einfacher, wenn man mir mich selbst erklärt.

Monatsrückblick März

Irgendwie rast die Zeit….

Ich war im März erst mal damit beschäftigt, die Scherben von März zu beseitigen. Mich an passenden Stellen zu entschuldigen und so. Ich hasse das immer mehr. Und da ich gerade wieder meine Periode habe und äußerst mies drauf bin, schwant mir Schlimmes.

Der versemmelte Termin mit Wunderärztin geht mir auch nicht aus dem Kopf. Und vor allem auch nicht der Umgang der einen Dame am Empfang mit mir. Mir der bin ich schon ein paar Mal angeeckt. Zuletzt nach Weihnachten, als sie mir mit aller Gewalt den Adventskalender zurück geben wollte.

Ich hatte für Frau Sonnenschein, Wunderärztin und den Damen am Empfang schon 2013 einen selbst gemachten Adventskalender befüllt. Das habe ich 2014 wieder holt. Sinn war u.a. das ich kein Geld für Weihnachtsgeschenke habe und das eine nette Geste sein sollte. Und 2013 war es außerdem das Ziel, Kram aus meiner Wohnung heraus zu bekommen.

Nun wollten die mir den zurück geben. Ich habe mehrfach nein gesagt. Immer wieder versuchte man mich zu überzeugen, dass ich den unbedingt mitnehmen muss. Mich hat es sooo angekotzt, dass mein NEIN nicht akzeptiert wurde. Ich befürchte, dass nimmt sie mir immer noch Übel.

Seit Mitte März bin ich mal wieder erkältet. Ich hab mich ja schon gefreut, dass die große Grippewelle an mir vorüber zog. Und nun lag ich doch flach. Mit vollem Programm, wie keine Stimme und Dauerhusten. Und weil das noch nicht reichte, konnte ich mich auch nicht bewegen. Eine Teil meiner Pläne habe ich dann mit genügend Schmerzmittel durch gezogen. Und es zum ersten Mal auch richtig übertrieben.

Nun weiß ich immerhin, welche Kombination ich sein lassen sollte. Allerdings war ich egal in welcher Kombination irgendwann total gut drauf. Was sich gut angefühlt hat. Der Fall zwar kam, aber das Gefühl trotzdem toll war. Ansonsten habe ich ja immer Angst vorm Fall.

Folglich konnte auch meine Haushaltshilfe nicht kommen. Das ist nämlich weiter ein Problem für mich. Sie ist nett, richtig nett. Aber ich befürchte die Beziehung ist zu eng geworden. Wenn die Arbeit mindestens ordentlich gemacht wäre, wäre das ja noch ok. Aber es sind so viele Dinge die gar nicht oder schlecht gemacht werden.

Während der ersten Erkrankungsphase stand auch die Hilfeplankonferenz an. Meine Betreuerin war so oder so im Urlaub. Ich habe dann versucht ihren Chef zu erreichen. Denn geplant war, ich stelle mich selber vor. Nur doof, wenn ich keinen Ton raus bekomme. Der versuchte die HPK noch zu verschieben, was aber nicht ging.

Ich hab noch versucht meinen Hilfeplan zu üben, was aber so gar nicht klappte. Nun ja dachte ich mir, dann muss eben er ran. Am Tag der HPK habe ich es dann doch selbst gemacht. Und die waren scheinbar hin und weg. Es haben sich neue Türen aufgetan. Ich müsste nur durchgehen.

Als ich im Büro meiner Betreuerin anrief, um ihren Chef zu erreichen, hatte ich die Vertretung am Telefon. Die machte an sich nur Rufbereitschaft. Das heißt, ich muss mich melden, sie meldet sich nicht. Ich schilderte die Situation und so, sie versprach es an ihren Chef weiter zu geben. Dann wollte sie wissen, wie es mir denn geht, wenn sie mich schon am Telefon hat. Ich fing an zu erzählen, sie unterbrach mich mitten im Wort. Fragte was anderes. Selbes Spiel von vorne. Und beendete das Gespräch mit: Ach Ihnen geht es ja gut! Wohlbemerkt bekam ich weiter kaum einen Ton raus, weil ich so erkältet war und war ja vorher konstant von ihr unterbrochen worden. Die gute Dame hat es somit bei mir ganz verschissen.

Während ich krank war, konnte ich mir eine Wohnung ansehen. Ich kenne die Tochter der Vormieterin über drei Ecken. Die Wohnung war bisher das Beste was ich gesehen habe. Wunschstandort. Leider in einer Altenwohnanlage. Laut Hausverwaltung wird die über das Wohnungsamt vergeben. Dort war ich dann. Ich müsste schriftlich beantragen, dass ich auch in eine Altenwohnanlage ziehen würde. ABER es sei dann nicht sicher, ob ich dann für die Wohnung vorgeschlagen werden.

Die Wohnung hat allerdings auch einige Nachteile. Ich schwanke gerade zwischen soll ich oder soll ich nicht. Soll ja an sich mein letzter Umzug sein. Will ich das wirklich durch kämpfen? Ich tendiere zeitweise zu eher nein. Dann denke ich, ich komme hier nie raus. Also ein Karussell.

Generell merke ich aber, dass ich viele Dinge gar nicht mehr gemeistert bekomme. Ich habe immer noch kaltes Wasser in der Küche. Das Untertischgerät ist seit Ende letzten Jahres kaputt. Leider mein Gerät und ich kann es nicht schon wieder ersetzen. Leider lecken die Dinger, wenn sie kaputt sind.

Wäre eine betreute Wohngemeinschaft die Lösung? Betreuerin sagt ich bin zu fit. Ich denke manches Mal, vieles wäre einfacher. Aber will ich das wirklich? Ich weiß aber, dass ich enorme Angst habe, dass alles nicht mehr zu packen.

Auf ein Neues im April. Es steht erst mal ein Verlängerungsantrag für SGB 12 an, der mich gerade ein wenig um den Verstand bringt. Ostersonntag war ich mit meiner Familie Essen. Aber dazu evt. ein neuer Beitrag.

Lichtblick im dunklen Chaos

Das Gespräch mit der Horrorklinik hat mich irgendwie dauerhaft runter gezogen. Immerhin komme ich zu der Erkenntnis, dass ich nicht wirklich los lassen kann. Somit die Klinik für mich zumindest im stationären Rahmen nicht mehr in Frage kommt. Nur doof, dass es die einzige Klinik ist, die mich im Akutfall behandeln darf. Was mich weiter ankotzt.

Ich merke auch, dass ich Schutzmechanismen habe, die andere vor den Kopf stoßen. Zum Beispiel eben das Tag ist gut, mir geht es gut, das Leben ist schön und ich kann mich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren. Es gibt aber mir Sicherheit. Oder auch Fragen mit eigenartigen Kommentare kommentieren. Bsp: Frau Verstoert Sie sollten eine Therapie machen. Antwort: Ja, aber ich bin doch schon vom weltbesten Therapeuten behandelt worden! Für mich eine Art des Umgangs damit. Klar stehe ich mir damit selbst im Weg. Aber sonst würde ich wohl ganz daran zerbrechen?

Frau Sonnenschein sagte letzte Woche zu mir, dass Wunderärztin das wohl weiter mit mir besprechen würde. Ich bin gespannt, denn eigentlich weiß ich, dass Wunderärztin sich da auf Frau Sonnenschein verlässt?

Immerhin gibt es wegen einer Therapie Lichtblicke. Die Chefin der Organisation, bei der ich vor Kurzem war, hat eine ambulante Therapeutin gefunden, außerhalb ihrer Organisation, die mich eventuell behandeln würde.

Dort habe ich auch schon angerufen und sie hat zurück gerufen und wir haben einen Termin für ein Erstgespräch gemacht. Sie klang sehr nett. Hatte auch kein Problem damit, dass meine Betreuerin mit kommt. Sie war an dem Punkt paranoide Persönlichkeitsstörung ein wenig komisch und bei dem „schädlichen Umgang mit Benzos“. Meine Betreuerin meinte zu dem schädlichen Umgang mit Benzos, dass ich an sich sehr verantwortungsvoll mit meinem Schlafmittel umgehe. Der Therapeutin habe ich auch gleich gesagt, dass es eben nur das Schlafmittel ist und ich Tavor und Konsorten ablehne.

Irgendwie freue ich mich darauf. Stecken sicherlich auch Hoffnungen mit drin. Problematisch wird, dass die Therapeutin keine Kassenzulassung hat. Was dann heißt, ich muss ins Kostenerstattungsverfahren. Meine Krankenkasse hat vor längerem mal signalisiert, dass man mir auch eine Therapie bei jemand ohne Kassenzulassung bewilligen würde. Ich überlege nun, ob es sinnvoller ist, erst bei der Krankenkasse nach zu fragen oder eben Therapeuten anzurufen, von denen ich weiß, dass sie mich nicht nehmen werden. Wobei ich eine Absage schon schriftlich habe.

Ganz große Sorge macht mir der Punkt Suizidalität. Wird sie mich deshalb ablehnen? Mir erst zu einer stationären Therapie raten? Immerhin wäre ich bereit weiter mein Sätzchen runter zu rattern. Was ja auch nicht immer so war.

 

Gedankenchaos

Tja irgendwie…. ich blogge hier nun seit gut 2 Jahren. An sich wollte ich für mich einfach meine Gedanken los werden. Vielleicht auch Kommunikation? Fakt ist, dass ich immer weniger blogge. Leider nicht nur hier. Ich habe ja noch einen nicht ganz öffentlichen Blog, in einer Art sozialen Netzwerk. Dort habe ich viel über mich geschrieben. Mache ich so ausführlich schon lange nicht mehr. U.a. weil ich mich nicht mehr ständig rechtfertigen wollte.

Die Schweigsamkeit macht mir Angst. Ich weiß, dass es nicht gut ist, wenn ich ständig alles in mich rein fresse. Will „Normalos“ nicht ständig präsentieren, dass ich eben anders bin. Will nicht in so müsste ich sein Schubladen gepresst werden. Wünschte mir aber auch klar mehr Kommunikation. Nun ja egal.

Letzte Woche Termin bei meiner Wunderärztin. Dieses Mal mit Betreuerin, da wir keinen anderen Termin fanden. An sich hätten wir dann auch die Diagnostik zur antisozialen Persönlichkeitsstörung machen können. Ich befürchte weiterhin, ich nehme da alles mit. Die beiden denken da anders. Und wir kamen dazu auch nicht.

Frau Sonnenschein hat wohl Wunderärztin gefragt, wie weit wir mit der Diagnostik sind. Warum fragt sie mich nicht? Andere aus dem Team haben wohl auch gefragt, warum sie überhaupt Diagnostik macht. Weil sie es eben wissen wollte oder so… also weil sie eben meinte, dass ist kein reines Borderline. Würde wohl auch besser sein, wenn alle Kinder einen Namen haben, wenn ich eine Therapie machen würde.

Therapie, das große Schlagwort. Keine Ahnung ob ich eine machen möchte oder nicht. Problem ist nun allerdings, dass auch ambulante Therapeuten wohl Patienten mit Suizidalität ablehnen. Super Sache oder? Stationär geht nicht, ambulant eventuell auch nicht? Ok ich kann natürlich auch weiterhin versichern, dass ich keine Suizidgedanken habe. Aber was bringt mir das?

Vielleicht fehlt mir auch manches Mal einfach die Krankheitseinsicht. Problem ist ja immer noch der letzten Klinikaufenthalt, den ich auch immer wieder in irgendeiner Form thematisiere. Wunderärztin würde wohl sagen, dass liegt an einer der vielen Persönlichkeitsstörungen. Aber kann mir mal jemand erklären, warum ein psychisch gesunder Mensch eine Behandlung hinterfragen darf und wenn ich das mache, dann ist das krank?

Weiter macht mir die Wohnungssache Probleme. Letztens stellten wir fest, dass ich eine Verlängerung meines Antrags auf eine Sozialwohnung hätten stellen müssen. Somit darf ich nun neu beantragen und fange wieder hinten auf der Liste an. Es sei denn, ich stelle einen Dringlichkeitsantrag. Ein Attest dafür zu bekommen wäre kein Problem. Aber will ich das? Ich würde ja weiterhin gerne hier in der Nähe bleiben und so müsste ich alles nehmen.

Ich müsste mich mal um eine Waschmaschine kümmern. Dazu müsste ich wissen, ob das Sozialamt eine Versicherung übernimmt. Machen die eigentlich. Trotzdem versuche ich das Geld dafür anzusparen. Das würde nun eben in die Waschmaschine fließen.

Mir macht es Sorgen, dass ich es einfach nicht auf die Reihe bekomme, mal meine Sachbearbeiterin anzurufen und nach zu fragen. Mir macht es Sorge, dass ich so wichtige Anträge vergesse. Keine Ahnung bis wann mein SGB 12 noch läuft.

Und da ich mal wieder meine Periode habe, ist meine Laune gerade mal wieder im Keller. Ich habe sogar Bedarf genommen, was ich seit Monaten nicht mehr gemacht habe. In der Hoffnung, es nimmt mir ein wenig die Angst. Fehlanzeige.

Bedarf war auch Thema bei Wunderärztin. Ganze zwei Medikamente konnte sie mir anbieten. Beide hatte ich schon. Eines habe ich daheim, weil ich das an sich als Ersatz für mein Schlafmittel wollte. Mit dem Medikament kam ich mit recht hoher Dosierung und Bedarf bis zum Anschlag ausgereizt auf die Geschlossene – kann irgendwie ja nicht wirklich helfen. Das zweite Medikament hatte ich mal als Dauermedikamentation. Wollte ich erst gar nicht nehmen, weil Suizidalität da schon bei den Nebenwirkungen stand. Habs dann genommen, weil mir nichts anderes übrig blieb. Und was passierte… nun ja. Sicherlich nicht sinnvoll mir  Medikamente rein zu hauen, bei denen ich schon suizidal reagiert habe.

Somit kann die Woche nur toll werden*ironie*

Good Bye 60.31

Irgendwie mache ich mich hier rar. Wobei mir zurzeit einiges stinkt. Vor allem das Wetter in meiner Dachgeschosswohnung, die ich Sauna nenne.

Die Bedenken zum RehaSport haben sich gelegt. Ich habe mich für kurzärmlig entschieden, allerdings geht das gewählt Shirt auch bis über die Ellenbogen. Ansonsten kann ich einigermaßen mithalten, was ich ja so nicht erwartet hätte.

Leider fällt die Gruppe nächste Woche aus. Frau Sonnenschein ist auch im Urlaub, meine Betreuerin auch und meine Perle auch. Somit hänge ich nächste Woche wohl in einem Loch.

Heute mein monatlicher Termin bei meiner Wunderärztin. Die Klinik ist echt teilweise Faszination pur. Bevor sie mich behandelt hat, hatte mich ja ein Oberarzt behandelt. Mein Schlafmittel bekam ich in rauen Mengen verschrieben. Da achtete keiner drauf, wann ich wie viel bekommen habe. Mit Wunderärztin habe ich abgesprochen, ich bekomme im Monat von jedem maximal zwei Päckchen.

Letzte Woche war ich bei Frau Sonnenschein. Das die in Urlaub geht, hatte ich nicht auf dem Plan und habe nach ihrer Ankündigung eben das ersten Rezept mitgenommen. Jeweils eine Packung. Heute wollte ich das zweite Rezept mitnehmen. Scheinbar zeigt deren Computerprogramm nun an, wann ich zuletzt ein Rezept bekommen habe. Sie meinte dann, die Packungen können ja nicht leer sein und weil sie weiß, dass ich einen Vorrat habe und so weiter. Und sie will ja nicht das ich es horte, denn 1000 würden zum Suizid reichen. Danke, diese Info wollte ich gar nicht haben.

Ich meinte dann nur, dass das relativ sinnlos sei, da ich die Krebsmedis meiner Mutter habe, die seit 2007 tot ist. Großes Erstaunen, wozu ich die aufgehoben habe. Ja, die habe ich schon bewusst aufgehoben/mitgenommen, um mir damit das Leben zu nehmen. Konnte sie irgendwie nicht wirklich fassen. Nun ja. Rezept gabs keins. Mir fiel erst später auf, dass nächste Woche ja der Monat rum ist. Und dabei habe ich die letzten Monate schon weniger Rezepte mitgenommen, als ich hätte haben dürfen.

Im weiteren Verlauf haben wir dann mal weiter Diagnostik gemacht. Selbstunsichere und Zwanghafte haben wir geschafft. Beide bestätigt. Deshalb steht nun nicht mehr 60.31 auf dem Diagnosezettel, sondern 60 – als kombinierte Persönlichkeitsstörung. Irgendwie falle ich im Netz auf 61? Oder doch 60? Keine Ahnung.

Wobei sie mir die Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung nicht zugetraut hätte. Die Zwanghafte aber wohl auch nicht. Weil ich ja so selbstbewusst wirke. Nun ja, dem ist eben nicht so.

Ich vermute stark, ich werde auch bei den anderen Persönlichkeitsstörungen voll zu langen. Ich vermute aber auch, mein Leben wird damit nicht einfacher. Da ich ja oftmals versuche alles irgendwie positiv zu sehen: Mein Leben wird dadurch spannender.

 

Dem Gedankenkarusell mal wieder entkommen?

Das Zusammentreffen mit Anna, das „neue“ Medikament, zweimal sehr frühes Aufstehen… forderte irgendwie seinen Tribut. Ich war am Dienstag Nacht schon mies drauf. Am Mittwoch hatte meine Betreuerin ihren Spaß an mir.

Gesprächsthema im Endeffekt, ob ich Anna nun schreibe oder nicht. Sie meint weiterhin, ich soll es lassen, weil ich dann wieder voll drin bin. Außerdem würde Anna mir eh nicht antworten. Bzw. befürchtet sie, dass ich egal wie Anna reagiert enttäuscht sein werde. Sie befürchtet, ich würde trotzdem auf eine Antwort von Anna hoffen und wäre enttäuscht, wenn keine Antwort kommt. Oder ich wäre enttäuscht, wenn eine Antwort kommen würde. Wobei mir eigentlich klar ist, falls sie antwortet, dass da kein bisschen Vertrauen mehr da ist und ich ihr wahrscheinlich kein Wort glauben würde.

Thema war somit auch der letzte Klinikaufenthalt. Mal wieder. Sie meint, ich wüsste doch für mich, dass Fehler gemacht worden sind. Nur mir persönlich bringt das wenig, weil es mich so sehr verletzt, dass ich eben ständig Vorwürfe gemacht bekam. In jedem Ratgeber für Patienten der Psychiatrie steht, dass Patienten dort abgeholt werden sollten, wo sie sind. Geschah bei mir eindeutig nicht. Warum hat das keiner gesehen? Warum bekam ich immer wieder gesagt: Das wissen Sie doch!

Und ich kanns drehen und wenden wie ich will. Ich muss an sich aus der Schleife raus. Was sich so einfach sagt. Wird man mir wieder sagen, dass ich das doch weiß? Wird man wieder Wissen voraussetzen, welches ich nicht habe?

Mindestens bin ich nicht mehr ganz so mies drauf wie am Mittwoch. Allerdings zeigte mir das auch, dass ich es nicht schaffe, auf Dauer früh aufzustehen. Wobei ich durchaus früher ins Bett bin. Aber Schlaf gerade auch nicht wirklich mein Ding ist. Meistens werde ich wegen meinem Rücken wach, kann aber immerhin meistens wieder einschlafen.

Nächste Woche ist der nächste Termin bei Wunderärztin. Da geht es dann wohl mit der Diagnostik weiter. Ich habe Frau Sonnenschein angerufen, damit sie Wunderärztin bitte mitteilt, dass sie dafür Sorge tragen soll, dass ich mir nicht den Schuh anziehe, dass ich ein schlechter Mensch bin, weil ich nun mal so bin, wie ich bin. Das befürchte ich nämlich, dass ich mal wieder genauso reagieren werde. Nach dem xten Mal erklären, kam glaube ich auch an, was ich an sich will.

Meine Vermieter habe ich heute auch mal getroffen. Nächsten Monat gibt es Rauchmelder. Ich bin gespannt. Ich frage mich allerdings, wann sie mir das mitgeteilt hätten, wenn sie mich nicht zufällig gesehen hätten? Und natürlich mal wieder ein Mittwoch. Mit viel Glück kommt der Mensch früh genug, damit ich zu meinem ehrenamtlichen Job gehen kann.

Weiß nicht… keine Ahnung…

Ich habe besagtes Medikament abgesetzt. Die Nebenwirkungen haben mich nicht gerade erheitert. Seit dem es mit Sicherheit ganz draußen ist, habe ich leider auch wieder voll das Suchtverhalten was Zigaretten angeht. Dafür geht es mir zumindest zeitweise psychisch richtig gut.

Nun überlege ich, besagtes Medikament eben wieder anzusetzen. Da ich weiß, mir geht es während meiner Periode meistens psychisch schlechter, würde ich es gerne zum Ende der Monatsblutung wieder ansetzen, den Nichtraucher werden Versuch knall hart in Angriff nehmen und dran bleiben und das Medikament möglichst vor der nächsten Periode wieder absetzen. Ok evt. zwei oder drei Wochen danach, wenns nicht gleich klappt. Das Risiko ist überschaubar. Ich kann das Medikament in der niedrigsten Dosierung quasi von einem Tag auf den anderen absetzen. Aus meiner jetzigen Erfahrung weiß ich, etwa eine Woche hält es evt. noch an. Also alles überschaubar.

Zumindest überschaubarer als bei der letzten Periode, bei der ich nur dachte, wenn die rum ist, geht es mir besser und sich das zog und zog und zog. Und Nichtraucher sein ist durchaus erstrebenswert. Es nervt, kostet zu viel Geld usw.

In dem Zusammenhang wurde mir bewusst, dass es Situationen gibt, in denen man weinerlich ist oder eben nur am Heulen ist und nicht erklären kann warum das so ist. Geht zumindest mir so. Nun habe ich aber eben das Problem, dass ich immer wieder im professionellen Rahmen eben durchaus mit Keine Ahnung oder Weiß nicht geantwortet habe und an sich keiner versucht hat dem mal auf den Grund zu gehen. Ich wurde zur Frau die nicht redet. Btw. das sagen alte Behandler und das durch die Bank. Ich befürchte Wunderärztin wäre froh, sie könnte mich mal abstellen. Ich glaube wenn die sich jemals mit ihrer Chefin näher über mich austauscht werden die beiden das Gefühl haben, sie sprechen von zwei verschiedenen Menschen.

Ich meine, ich weiß woran das liegt. Weil eben Wunderärztin ein Weiß nicht nicht gleich als Gegenwehr ansieht. Ok sie sieht es als Gegenwehr an, hinterfragt aber, warum ich so reagiere.

So saß ich die Woche bei Frau Sonnenschein und meinte zu ihr, wie man den handelt, wenn man eben weinerlich ist und einem jemand fragt was los ist und man keine Antwort weiß. Sie sagte dann was eben Weiß nicht oder so. Ich nur so, aber das darf ich doch nicht sagen. Im Endeffekt wollte ich darauf hinaus, ob meine Erwartungen zu hoch sind, wenn ich erwarte, wenn es mir mies geht und jemand fragt mich und ich weiß die Gründe nicht, dass mir derjenige (wenn er aus dem professionellen Bereich) hilft die Gründe zu suchen.

Nein meine Erwartungen sind da nicht zu hoch. Ich konnte mir ein: Dann sollte man die Angestellten der Horrorklinik da vielleicht mal schulen. Typisch ich eben… aber sie fand es nicht so gut. Aber sie wird mir verzeihen.

Ach ja den 1.April habe ich voll ausgenutzt mit einem königlichem Aprilscherz. So musste auch Frau Sonnenschein dran glauben. Ihr und anderen erzählte ich, ich würde heiraten. Btw. für den Mann, den ich hätte ehelichen sollen und mich wäre der Termin so was von passend. Nachmittags rief ich sie dann mal an um das ganze aufzuklären. Schade fand ich ja, dass sie mir das ja so gut wie abgenommen hat. Ich habe damit gerechnet, dass sie entweder panikartig bei mir anruft oder zumindest bei meiner Betreuerin.

Meine Betreuerin war eingeweiht und meinte nur, sie lässt sich an dem Tag am Telefon verleugnen, falls Frau Sonnenschein anruft. Nun ja Frau Sonnenschein meinte am Telefon zu mir, sie hat das schon dokumentiert. Und sie nimmt das jetzt auch nicht mehr raus. Erst dachte ich so Oh Weia. Aber mittlerweile denke ich, da ja jeder in dem Krankenhaus auf meine Akte zugreifen kann, der Zugang zum internen PC System hat, wird da irgendwann mal jemand drüber stolpern…. und nun ja, dann weiß ich evt. wer so hinter meinem Rücken in meiner Akte schnüffelt.

Medikamentennebenwirkungen voll mit nehmen ….

Irgendwie hänge ich gerade wieder mal in einem Loch. Ich vermute, das kommt u.a. von dem neuen Medikament. Hatte ich  ja schon mal genommen und suizidal darauf reagiert und gerade ist die Welt wieder so doof und alles so aussichtslos usw. Deshalb habe ich nun die Dosierung wieder minimiert und werde morgen Wunderärztin fragen, ob ich es absetzen darf. Ok ich darf eh.

Wird nur komisch werden. Irgendwie geht mir das letzte Mal in der selben Situation immer wieder durch den Kopf. Frau Sonnenschein hatte damals mitbekommen, wie mies es mir damit geht. Sie bat mich darum, dass meinem Arzt zu sagen. Ich schrieb mir einen Zettel, von dem ich nur ablesen brauchte. Nur ablesen brauchte, dass Frau Sonnenschein mich gebeten hat, ihm zu sagen, dass es Nebenwirkungen gibt.

Frau Sonnenschein hatte ihn schon informiert. Und ich saß da heulend und habe vorgelesen. Er nur so, ob ich Suizidgedanken habe. Und ich saß da und in mir pochte nur: Ich will tot sein, ich will tot sein, ich will tot sein. Ich habe echt überlegt, ob ich es schaffen würde durch sein Bürozimmer zu springen. Wissend die Höhe ist nicht hoch genug und nun ja, die meisten Fenster in dem Haus lassen sich nicht mal eben so öffnen. Zu ihm sagte ich, oder ich würgte es eher hervor: Tag war gut, mir geht es gut, ich kann mich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren. Und heulte und heulte. Eine Situation in dem ihm ja nichts anderes übrig blieb als dem zu glauben? Er hat auch keinen wirklichen Schritt auf mich zu gemacht. Nun ja aber an sich egal?

Es tut nur leider immer noch verdammt weh, dass man mich im Endeffekt in so Situationen gedrängt hat. Bzw. mir eben nichts anders übrig bleibt, als so zu handeln. Denn was würde passieren, wenn ich ehrlich wäre? Was wäre passiert, wenn ich in der Situation ehrlich gewesen wäre? Beschluss? Und keiner kümmert sich um mich?

So graut es mir ein wenig vor morgen. Allerdings hoffe ich natürlich sehr, dass es mir besser gehen wird, wenn das Medikament wieder draußen ist. Irgendwie fühlt sich diese Hoffnung oft so an, als wenn man verzweifelt versucht einen Strohhalm zu ergattern, an den man sich klammern kann.

Wobei fraglich ist, ob mich andere Sachen zu sehr belasten. Aber irgendwie habe ich so was in den letzten Monaten besser weg gesteckt. Wäre also abzuwarten? Och neee…. ich klammere mich weiter an die Hoffnung an den Strohhalm.

Die Wohnsituation ist auch Thema für sich. Ich suche weiter. War gestern eine Wohnung ansehen. Wie klein doch 40 qm sein können *seufz*. Also weiter suchen. Oder doch alles aufgeben? Ich weiß es nicht. Mein Bruder und seine Frau können nicht verstehen, dass ich hier ausziehen will. Ok die bekommen auch nicht alles mit. Sind auch der Meinung, ich muss mir mehr gefallen lassen.

Letzte Woche kam die jährliche Rechnung des Energieversorgers. Die ziemlich hoch ist. Rechnungsadresse ist immer noch die alte Wohnung. Meine Vermieter hatten mir gesagt, dass sie das geklärt haben. Allerdings zweifel ich ja immer noch da dran, dass das alles wirklich rechtens war, was die hier gemacht haben. Strom- und Gaszähler einfach mal umklemmen?

Ich war deshalb die Woche noch mal beim Energieversorger. Die mal wieder ziemlich schluckten, als sie die Story hörten. Konnten mir aber nicht weiter helfen, weil das Vermietersache ist. Allerdings wird das zu Problemen nach meinem Auszug führen. Allerdings nicht für mich. Denn erstens wird der Energieversorger jemand suchen, der die Rechnung für die Verbrauchsstelle, für die ich eingetragen bin, zu finden. Die Wohnung hängt aber an einem anderen Zähler. Und mein Nachmieter wird klar für hier seine Verbrauchsstelle anmelden und der Energieversorger wird sich wundern, weil es bei ihm, die Verbrauchsstelle gar nicht gibt. Und ich finde es richtig schade, dass ich das nicht mehr miterleben werden.

Die Gedanken drehen sich auch klar um Anna. Weiter um das Schreiben oder nicht Schreiben. Ändern würde sich wohl nichts? Auf der einen Seite würde ich ihr gerne mitteilen, wie es mir damit geht. Aber ich denke nicht, dass sie das noch interessieren wird. Für sie ist das Thema aufgearbeitet. Supervision u.ä. sei gepriesen. Und ich bin an dem Punkt weiter tierisch verletzt, weil ich mir eine Aufarbeitung für mich auch gewünscht hätte und das auch klar mehrfach kommuniziert hatte.

Das Nichtraucher werden stellt sich auch als schwierig raus. Wobei ich wesentlich weniger rauche als vorher. Immerhin etwas. Aber das Medikament hat da nicht wirklich die erhoffte Wirkung. Und selbst wenn, ist es die Nebenwirkungen nicht wert. Wobei ich vermute, dass das Medikament auch Verstopfung macht. Da ich statt zu rauchen teilweise Äpfel gegessen habe und zwar viele Äpfel, müsste die Verdauung besser klappen. Und an Tagen, an denen ich wenig Äpfel gegessen habe, ist die Verdauung richtig mies.

Rauchentwöhnung – weiter gehts

Das mit dem weniger rauchen klappte bis Donnerstag ganz gut und dann happerte es ein wenig. Aber seit Sonntag bin ich wieder stramm mit dabei. Wobei ich letzte Woche teilweise richtige Hochgefühle hatte und das Nichtrauchen sich sooo toll angefühlt hat. Wenn nur das Verlangen nicht teilweise ständig drängen würde.

Von Mittwoch bis Samstag war ich mal wieder ehrenamtlich unterwegs. Ok Mittwoch ist eh Standard. Und nun stand halt mal wieder was größeres an. Was wieder ähnlich chaotisch lief, wie sonst auch. Etwas, was ich bis heute nicht wirklich verstehe. Meine Cheffin meinte, man solle besser nichts planen, denn es kommt eh anders, als man plant. Ich persönlich würde eine Grundstruktur besser finden. Trotzdem bin ich für manche Dinge ziemlich gelobt worden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das ernst gemeint war oder ob das nur dem Ziel diente, das ich nicht abspringe. U.a. weil ich eben auch die Arbeiten mache, die sonst keiner machen mag.

Ich werde mich also die nächsten Tage weiter dem Nichtraucher werden widmen. Ich hoffe mit Erfolg. Leider esse ich nun mehr. Was meine Waage mir übel nimmt und meine Kleidungsstücke leider auch. Aber ich denke mal, beides parallel zu versuchen wäre Wahnsinn. Leider klappt es mit dem Schlafen zur Zeit nämlich auch nicht wirklich gut. Ich habe mein Schlafmittel wieder hoch dosiert auf die Normaldosis. Aber ich bin echt am Überlegen ob es an dem neuen Medikament liegt. Wenns die Tage nicht besser wird, sollte ich mal versuchen Wunderärztin telefonisch zu erreichen.

Horrortage

Man merkt, Weihnachten nähert sich. Wobei alles halbwegs in trockenen Tüchern ist. Zumindest was die Feierlichkeiten an sich an geht.

Dienstag kurz nach 14 Uhr das Haus verlassen. Briefkasten geleert. Nichts drin. Termin Wunderärztin, in Begleitung meiner Betreuerin. Der Termin war nicht der Hit, da ich ja eh durch den Wind war, durch das Schreiben meiner Vermieter von Sonntag. Ich saß dann auch die meiste Zeit heulend da.

Thema war klar die wie soll ich es nennen Unterbringung? in einer Klinik??? Oder eh was möglich ist im stationären Bereich. Wunderärztin ist ganz angetan von einer psychosomatischen Einrichtung. Die mich weiterhin suizidal nicht nehmen. Was irgendwie schön geredet wird. Klar war auch die Klinik in der Nachbarstadt Thema. Die nehmen mich nur nach Anmeldung zur Schematherapie. Die ich an sich dort nicht machen möchte. Chef dort ist mit dem Oberarzt von hier per Du und die beiden Kliniken gehören auch irgendwie zusammen.

Ärztin war zweimal draußen. Betreuerin nutzte die Zeit mir mal wieder zu sagen, dass es ja auch ganz anders laufen kann, als ich es (mittlerweile) erwarte. Ich müsste los lassen. So was in der Art. Ich nur so, als ich das letzte Mal Vertrauen zugelassen habe und los gelassen habe, saß ich ne Woche auf einer Geschlossenen, ohne das jemand mit mir geredet hat und man macht mir bis heute Vorwürfe dafür, dass ich vertraut habe.

Sie sagt, dass ich klar über Suizidalität sprechen darf und das ich nicht davon ausgehen muss, dass man mich dann weg sperrt. Auch hier sagte ich nur, dass ich vier Jahre brauchte bis ich mich jemand anvertraut hatte und man sperrte mich weg und sagte mir, dass ich das doch gewusst habe und das ich das nie hätte sagen dürfen.

Betreuerin ist weiterhin fest der Meinung, dass man mich überall mit Handkuss mit akuter Suizidalität nimmt. Ok nicht ganz so krass. Sie meint, dass die kein Hinderungsgrund wären und es auch Optionen gibt, Patienten, die suizidal sind auf einer offenen Station zu behandeln. Klar habe ich ja erlebt. Ich, die Patientin die immer wieder als superzuverlässig angepriesen wurde und gelobt wurde wird nach einer suizidalen Ankündigung erst mal zwei Tage sich selbst überlassen, dann wird alles aus ihr raus geprügelt und dann sperrt man mich weg und man macht mir noch Vorwürfe? Wie soll ich je wieder jemand anvertrauen, wenn es mir wirklich mies geht?

Ich soll nicht ständig das schlimmste erwarten. Ich nur so, der Hauptteil meiner Behandlung setzte sich aber zusammen aus, was ich denn an Stelle anderer machen würde? Ich fragte auf der Geschlossenen total desorientiert immer wieder warum das passiert ist. Konstante Antwort: Das Wissen Sie doch Frau Verstoert! Ist es nicht auch Aufgabe einer Psychiatrie einen Patienten aufzufangen?

Während dem Gespräch mit Wunderärztin ging es dann auch um die Blutentnahme vier Wochen vorher. An sich zur Bestimmung eines Medikamentenspiegels. Ein Blutbild hat man dann gerade mit gemacht. Die Werte waren ok. Ok Cholesterin ist immer erhöht. Tja den Medikamentenspiegel hat man vergessen. Also noch mal Blutabnahme. Ich liebe diese Klinik*ironie*.

Betreuerin weg und es war ganz aus. Ich saß mal wieder heulend auf der Toilette, packte die Klinge aus usw. Konnte mich auch gar nicht beruhigen. Irgendwann klopfte Ärztin an die Tür, weil sie wissen wollte, wer da so heult. Ich versicherte das alles ok sei. Sie hätte noch eine Patientin, dann könnte ich noch mal.

Was hätte ich ihr erzählen sollen? Ich hätte eh immer wieder gesagt das es mir gut geht. Hätte mich tausendmal entschuldigt und versichert, dass ich das nächste Mal eine andere Toilette nehme. Also ging ich. Dann dachte ich, hoffentlich schickt die mir nun nicht die Polizei. Also wieder hoch, den Damen in der Anmeldung gesagt ich wolle mich abmelden und mir geht es gut.

Ich stand vor der Klinik und war nicht in der Lage in einen Bus zu steigen. Also zur nächsten Haltestelle gelaufen. Was ein ganzes Stück ist. Bis dahin hatte ich mich halbwegs beruhigt. Drückte mich eine gefühlte Ewigkeit rum, weil ich irgendwie Angst hatte heim zu gehen.

Daheim Briefkasten geleert. Wird immer mehr zur Marotte, bei jedem Betreten und Verlassen des Hauses den Briefkasten zu leeren, könnte ja was von meinen Vermietern drin sein. War es auch. Am Mittwoch gegen 13 Uhr käme ein Schreiner wegen der Jalousie. Ich solle gefälligst zusehen, dass ich daheim bin. Mittwoch wollte ich zu meiner ehrenamtlichen Arbeit, die mir enorm wichtig ist. Also geklingelt. Gesagt ich gehe Morgen an sich arbeiten. Ob der Schreiner nicht die Woche eh im Haus ist und wann anders kommen könnte. Der Schreiner habe morgen 13 Uhr gesagt. Ok ich sage Arbeiten ab.

Ich kochte innerlich, dass ich mich mal wieder so kurzfristig auf einen Termin eingelassen hatte. Noch dazu hätten die das auch erst mal mit mir besprechen können. Ob ich das überhaupt will. Statt simpler Jalousien kommt ein Schreiner. Und dann wundert man sich über die Kosten.

Ich saß nur heulend hier. Suizid erschien weiter die einzige Lösung. Tausend wenn und abers. Die größte Sorge ist immer noch, man findet mich lebend und ich lande in der Horrorklinik und der Oberarzt steht hämisch vor mir.

Mittwoch früh aufgestanden, Wohnung aufgeräumt und so weiter. So aufgeräumt war die Wohnung seit meinem Einzug nicht mehr! Dafür wartete ich dann auf den Schreiner. Zwischenzeitlich mit dem Mieterschutzbund telefoniert. Mein Mitarbeiter ist krank, so also jemand anderes. Doof ist nur, dass sich die Aussagen widersprechen.

Es war fast 14 Uhr und ich hatte mir gesagt, 14.30 Uhr gehe ich aus dem Haus. So lange muss ich nicht warten. Er kam dann aber auch bald. Ich rechnete an sich damit, dass ich das Haus verlasse und meine Vermieter mir eine Nachricht in den Briefkasten geworfen haben, dass der Termin verschoben wurde, damit ich Arbeiten gehen kann.

Schreiner schaute sich das an. Sagte was wegen Innenjalousien. Ich kommentierte nur, Außenrollläden geht ja nicht? Mit einem großen Fragezeichen. Doch das wäre gegangen, dann hätte man kleinere Fenster einbauen müssen. Ich kam mir sooo verarscht von meinen Vermietern vor, die mir ja immer wieder sagen, wegen der neuen Fenster gingen Rollläden nicht.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Denn ich bin ja nicht wirklich gefragt worden. Heute wurde mir klar, dass mir Innenjalousien im Sommer nichts bringen. Vor allem nicht, wenn sie direkt an der Scheibe montiert werden. Fenster offen geht dann nämlich nicht…. zumindest nicht, ohne das mir die Sonne rein knallt.

Meine Heizung zickt auch. Da haben wir nun zweimal Wasser nachgefüllt und die bräuchte schon wieder Wasser. Und ich heize damit nur. Normal reicht mir das über ein Jahr. Samstag habe ich es meiner Vermieterin gesagt.

Samstag war auch der Strom weg. FI Schalter. Ich bekam den nicht mehr rein. Ende vom Lied Vermieter musste kommen. Und es fiel mir schwer dort zu klingeln und um Hilfe zu bitten. Endlose Vorträge da muss ein Gerät kaputt sein und das man Samstag Abend natürlich niemand erreicht.

Nach einigem hin und her und Telefonat von ihm mit dem Elektriker: Waschmaschine kaputt. Nur doof das ich die gerade angemacht hatte und wichtige Sachen drin sind. Da denke ich dann die Tage drüber nach.