Rückblicke oder so

Eigentlich sollte seit Anfang Dezember hier ein Monatsrückblick für November stehen. Eigentlich sollte seit Anfang Januar ein Monatsrückblick für Dezember stehen. Eigentlich fehlt auch noch ein Jahresrückblick.

Zumindest den Jahresrückblick könnte ich in wenigen Worten wieder geben. Ich habe alles verloren, für was ich 2015 gekämpft habe. Ich hatte nach fast 10 Jahren Psychokarriere das erste Mal eine Phase die halbwegs gut und mit Perspektiven behaftet war. Mittlerweile bin ich psychisch in einem schlechteren Zustand, als nach dem letzten Klinikaufenthalt. Ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist.

Anfang November teilte mir meine Betreuerin ja mit, dass sie Ende Januar in den Mutterschutz geht. Begleitet von Hinweisen, dass für sie ja eine neue Kraft eingestellt wird. Eine Woche später teilte sie mir, freudestrahlend mit, dass es bereits ab Januar eine neue Betreuerin für mich gibt. Nannte mir den Namen und ich dachte nur, bitte nicht. Außerdem fühlte ich mich abgeschoben, weil sie so freudig war, mich schneller los zu werden.

Der Wechsel prägte den Rest der Betreuung. Und leider auch das Leben drum herum. Selbst meine Chefin sprach mich an, dass ich mies aussehe. Sonst kann ich das ja meistens ausblenden.

Im Laufe der restlichen Betreuung habe ich den Datenschutzrichtlinien widersprochen. Da wurde ich dann richtig zum Problem. Denn damit mache ich ja Arbeit. Und ganz wichtiger Punkt war auch die Supervision. Ich weiß bis heute nicht, was meine persönlichen Daten in der Supervision zu suchen haben. Somit war ein Gespräch mit der Leitung nötig. Dem ich auch zustimmte, in der Hoffnung, man hilft mir mit dem Betreuerwechsel, der für mich immer mehr zum Problem wurde.

Das Gespräch fand im Beisein von Frau Sonnenschein statt. Zusammengefasst musste ich den Datenschutzrichtlinien zustimmen, weil sonst keine Betreuung möglich wäre. Man fand mich misstrauisch und keine Ahnung. Auch weil ich doch tatsächlich Akteneinsicht möchte, was mir ja rein rechtlich zusteht und ebenfalls in den Datenschutzrichtlinien drin steht, die ich unterschreiben musste.

Ganz großes Problem am Betreuerwechsel war ja auch, dass ich die Neue vorher kennen lernen wollte. Was mir ja immer wieder verweigert wurde. Bzw. wurde mir gesagt, dass es ja vorher sei, wenn ich die Neue nach dem Betreuungsbeginn kennenlerne.

Der Leiter meines BeWos versprach mir dann, dass ich die Neue vor Weihnachten kennenlerne, aber die Betreuung erst ab Januar beginnt. Obwohl er nicht verstehen konnte, warum ich die Neue vorher kennenlernen möchte. Er meinte aber, zwei Meinungen können ja nebeneinander Bestand haben. Ich habe das damit kommentiert, dass er ja aber die Macht hat, seine Meinung durch zu setzen. Dem stimmte er zu.

Am selben Tag fand dann noch die Betreuung statt. Ich vertraute meiner schwangeren Betreuerin mit, dass für mich das Tempo ein ganz großes Problem wäre. Erst urplötzlich schwanger und die Ankündigung sie sei bis Ende Januar meine Betreuerin und die Woche drauf schon eine neue Betreuung für früher habe.

Was ich immer wieder klar formuliert habe, dass ich die Situation auf Weihnachten nicht wollte. Da man ja soo sehr Wert auf den fachlichen Austausch legt (deshalb sollte ich ja den Datenschutzrichtlinien zustimmen), müsste man eigentlich wissen, wie schwierig Weihnachten generell für mich ist. Das ich in der Regel zwischen Oktober und im schlimmsten Fall März zu nix zu gebrauchen bin.

Am nächsten Tag klingelte das Telefon. Der Leiter des BeWo. Man habe am Abend vorher noch zusammen gesessen und die Neue hätte die Betreuung ab dem Vorabend übernommen. Ich brach heulend am Telefon zusammen. Der Leiter konnte das gar nicht verstehen, weil das doch genau meinen Wünschen entsprechen würde. Ich hab das Gespräch beendet, weil ich kein Wort mehr durch mein Heulen verstand. Danach war er für mich nicht erreichbar und ab dem Tag danach im Urlaub.

Frau Sonnenschein und Wunderärztin, die mich dann beide nacheinander heulend am Telefon hatten, sind auch recht sauer über das was da passiert ist. Sind sie immer noch. Frau Sonnenschein wollte wohl, wie ich später erfuhr, den Leiter anrufen, weil in ihrem Beisein ja was anderes besprochen wurde. Was sie aber nicht tat. U.a. weil ich ihr mitgeteilt hatte, dass er im Urlaub ist. Was ich im nach hinein aber passend empfunden hätte, damit man auch mal sieht, dass andere es wie ich sehen.

Die Neue hatte ein wenig Probleme einen Termin mit mir zu finden. Sie wollte mich anrufen. Was aber nicht klappte. Dann kam eine Mail mit einem Terminvorschlag, von dem an sich hätte bekannt sein müssen, dass ich da nicht kann.

Angeblich, so hatte mir die Leitung das am Telefon mitgeteilt, sollte dann auch eine Übergabe statt finden. Den ersten Termin mit der Neuen hatte ich Anfang Dezember. Zur Übergabe kam es dann Anfang Januar – also vier Wochen später.

Ich habe meiner alten Betreuerin einen Brief geschrieben, den ich bei der Übergabe vorlesen wollte. Auf gutes Zureden anderer und weil Frau Sonnenschein meinte, eine schwangere Frau müsste man schützen, habe ich eine freundlichere Fassung aufgesetzt. In der ich eben erklärte, wie ich mich gefühlt habe in einigen Situationen.

Die Neue fand mich unmöglich, weil ich ja nur Vorwürfe mache usw. Auch findet sie es unmöglich, dass ich versucht habe, die Schweigepflichtentbindung entzogen habe und den Datenschutzrichtlinien für das andere Team zu widersprechen. Ohne meiner Zustimmung sei keine Betreuung möglich und ich sei zu misstrauisch.

Fertig vorgelesen habe ich somit auch nicht. Meine alte Betreuerin gestaltete ihre Übergabe so, dass sie drei Punkte nannte, die man ihrer Meinung nach für 2016 erreichen müsste. Aber nichts über mich oder so. Die Neue (ich glaube das ist nun ihr Synonym) meint, sie will mich selber kennen lernen. Ich finde ja, ein paar Infos wären nicht schlecht. Aber das liegt nicht in meiner Macht.

Auf meine Frage, was sie denn mit mir in dem halben Jahr erreicht hat, konnte sie mir keine Antwort geben. Ich schlussfolgere aus ihrem Schweigen, dass wir alles was im Hilfeplan steht, erreicht haben?

Die letzten Wochen mit ihr waren geprägt durch meine Fragen. Ich habe sie verzweifelt angebettelt, dass sie mir hilft mit der Situation umzugehen. Sie hat hauptsächlich geschwiegen und mich darauf hingewiesen, dass sie selber entscheiden kann, wann sie wem wie die Schwangerschaft mitteilt. Ich hätte gerne die Entscheidung, wem ich vertraue, für mich selber entschieden. Immerhin haben sich die Bedingungen für die Betreuung im August (ich vermute eher im Juli schon – also 6-8 Wochen nach Betreuungsbeginn) geändert. Nur das ich davon nichts wusste.

Ich habe mich ihr anvertraut. Habe mein Leben transparent gehalten. Manche Dinge wurden (bewusst?) gegen mich verwendet. Man hat mich mir selbst überlassen. Im Hilfeplan steht was von psychischer Stabilität. Aber sie hat mich in allen Krisensituation während der Betreuung abgewiesen.

Ich habe teilweise heulend vor ihr gesessen und sie hat es nicht interessiert. Sie hat, bei einem Termin bei Wunderärztin, meine Selbstverletzungen gesehen und es hat sie scheinbar nicht interessiert. Ich empfinde, dass sie das wollte und das ihr Ziel war. Fehlt nur noch der Suizid.

Ich kann nicht mehr und weiß nicht weiter. Die Neue ist nicht mein Ding. Noch dazu hat sie Arbeitszeiten, die mit meinem Tagesrhythmus nicht zusammen passen. Ich lebe einen verschobenen Tagesrhythmus und seit dem ich den bewusst lebe und dazu stehe, geht es mir psychisch auch besser. Da ich es nicht schaffe, früher ins Bett zu gehen, wird das zum Problem werden. Und früher ins Bett gehen habe ich nun in den letzten Monaten mehrfach versucht. Es klappt einfach nicht. Ich überlege nun, meinen Tagesrhythmus noch mal komplett umzuschmeißen und eben von 15 bis 22 Uhr zu schlafen.

Ich finde es schade und auch verletzend, dass eine Organisation, die sich um psychisch kranke Menschen kümmern sollte, so handelt. Es verletzt mich, dass sich keiner mit mir auseinander setzt. Ich habe keine Wunder erwartet. Aber Schweigen, Schweigen, Schweigen und ab und an mal die Worte: Das ist nicht so ohne weitere Erklärungen, hat mir nicht geholfen.

Ich liebäugle mit einem Klinikaufenthalt. Sogar in der Horrorklinik. Auch hier überwältigen mich aber immer wieder die schlechten Erinnerungen. Was wird mit mir passieren dort? Wobei ja keiner am Ist-Zustand der Situation was ändern kann. Leider weiß ich auch, dass die personelle Situation in der Horrorklinik gerade mehr als bescheiden ist. Eine Pflegekraft pro Schicht für über 20 Patienten. Ich hätte wieder keinen Ansprechpartner.

Wie wird der Oberarzt reagieren? Wie wird man generell reagieren? Wie werde ich reagieren? Kann ich mich davon trennen, nicht nur bockig (resultierend aus den Erfahrungen in dem Haus) zu reagieren?

Im Dezember habe ich nur durch gehalten, weil mein Bruder Geburtstag hatte und ich ihm den Geburtstag nicht verderben wollte. So ging es auch auf Weihnachten zu. Btw. eines der miesesten Weihnachtsfeste. Im Januar habe ich jemand meine Hilfe bei was versprochen. Dort war ich nach dem Übergabegespräch verabredet. Wäre das nicht gewesen, hätte ich mir umgehend nach dem Übergabegespräch das Leben genommen.

Und ganz schwer ist es zu ertragen, dass sowohl Frau Sonnenschein, wie auch Wunderärztin und mein ambulanter Kontakt bei der Telefonseelsorge gerade nicht weiter wissen. So oft wie die letzten Wochen habe ich auch noch nie mit der Telefonseelsorge telefoniert. Die mir ebenfalls sagen, dass das was in mir vorgeht, auch für Gesunde schwierig wäre.

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Umzugsdingens die xte

Meine Vermieter haben auf das Schreiben des Mieterschutzbundes nicht reagiert. Zweimal habe ich sie im Hausflur danach kurz gesehen und sie haben mich nur mühevoll gegrüßt.

Mieterschutzbund meinte dazu nun, er schickt nun das Schreiben als Einschreiben. Ein Übergabeprotokoll in dem Sinne gab es ja auch nicht. Ich hab eines, was aber von meinen Vermietern nicht unterschrieben wurde. Das hat er beigelegt. Wobei es mir hier darum ging, dass die Arbeiten, die zugesichert, gemacht werden oder zumindest vermerkt wird, dass sie nicht gemacht werden.

Leidiges Thema waren klar die fehlenden Rollläden. Hier ging es mir am Anfang eher darum, dass mir auf mein Nachfragen nur komische Antworten gegeben wurden. Bis hin zu, ich soll mir selbst da was hin machen. Der Umzug hat bei mir ja auch Kosten verursacht, die nicht hätten sein müssen.

Ich glaube ich versuche mich nun mal in einem Telefonat mit der Telefonseelsorge.

Nun ja seit dem sie das Einschreiben haben, habe ich ihn einmal gesehen, da hat er gar nicht gegrüßt. Heute war die Antwort im Briefkasten. Mir sei ja gar nicht an einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis gelegen. Ich hätte sie ja mal ansprechen können, nachdem meine Betreuerin unseren letzten Termin mit den Vermietern abgesagt hatte. Und die Form der Absage sei ja auch nicht ok.

Sinnlos nun alles aufzuzählen. Mir geht es damit ziemlich mies. Denn ich weiß weder ein noch aus. Wieder in allem nach geben? Den neuen Mietvertrag unterschreiben? Auf die zugesagten Leistungen verzichten? Was im schlimmsten Fall auch heißen würde, wenn ich mal ausziehe, muss ich u.a. eben anteilig einen Handwerksbetrieb bezahlen, Schäden, die ich nicht verursacht habe bezahlen usw?.

Knapp gesagt ich kann nicht mehr. Ich hab den Brief gelesen, als ich auf dem Weg zur Geburtstagsfeier meines Bruders war. Innerlich hatte ich abgeschlossen. Wie viel einfacher wäre das Leben meiner Vermieter, wenn ich nicht mehr wäre? Ich habe keine Kraft mehr zum Kämpfen. Für was auch?

Am Dienstag geht meine Betreuerin mit zur Wunderärztin. Sie hätte gerne geklärt, wohin im Notfall. Wobei die Aussagen für mich klar sind. Ich darf, dank Psychiatriegesetz, nur in die Klinik vor Ort. Davon rät Wunderärztin nach dem was war ab. Betreuerin meint, Wunderärztin kann sich doch dafür einsetzen, dass mich eine andere Klinik aufnimmt. Was diese ja bereits versucht hat, was aber nicht geht. Betreuerin meint aber, dann soll ich eben über meine Suizidgedanken schweigen. Finde ich ja weiterhin weniger sinnvoll.

Wohnungsgedanken 4

Die Nacht noch ein nettes Telefonat mit der Telefonseelsorge. Dementsprechend spät ins Bett. Mit einem langärmligen Shirt, damit nicht alles dreckig wird. Ich konnte sogar irgendwann einschlafen.

Morgens früh raus. Da hörte ich schon die Klingel im Haus (ich höre hier immer, wenn es bei den Vermietern klingelt…. ich merks nur nicht mehr immer, weil es so dazu gehört). Panik geschoben, dass der Handwerker früher kommt. Nun ja dem war nicht so.

Beim Amtsgericht angerufen, da der Beratungshilfeschein ja nun eilt. Mir steht keiner zu. Wir machen aus, dass ich morgen persönlich vorspreche. Meine Betreuerin rief auch an. Nach einer sehr langen Mail die Nacht. Sie sieht manches sehr ähnlich. Hat bei einem Anwalt (bei dem waren wir schon mal) einen Termin gemacht, bzw. zwei zur Auswahl. Ich soll aber erst sehen, dass ich den Schein bekomme. Meine Sachbearbeiterin beim Amt hat sie nicht erreicht, das soll ich versuchen.

Versucht dort anzurufen. Ich gebe zu relativ oft. Irgendwann ging sie dran, sie sei im Gespräch. Sie klang ziemlich sauer. Sie ruft zurück. Betreuerin gemailt. Mal angefragt, ob ich mich täusche oder ob meine Vermieter gerade versuchen mich zu erpressen? Ala wenn ich nicht mache was sie wollen, dann machen sie mir das Leben zur Hölle.

Betreuerin ruft an… sie sieht es scheinbar ähnlich. Währenddessen klingelt meine Vermieterin. Der Handwerker kommt später. Ich koche innerlich. Und wenn ich vom Amt näheres weiß, dann kann ich mir unten die Wohnung ansehen. Geht also doch. Immerhin etwas. Und falls ich später nicht könnte, müsste ich ihnen eben einen Schlüssel geben.

Kurze Zeit später kommt der Handwerker. Der ist in Begleitung meiner beiden Vermieter und deren Sohn. Was mich das ankotzt. Vermieter sieht sich neugierig in meiner Küche um. Was mich ebenfalls ankotzt. Handwerker sieht sich die Therme an und rät zu einer neuen. Ich erwähne, dass sowohl seine Kollegen wie auch der Schornsteinfeger meine Therme immer wieder bewundern. Die ist top in Ordnung. Er fragt, wie es mit dem Heizen aussieht. Ich sage ehrlich, dass ich Probleme habe, die Wohnung zu beheizen. Er fragt näher nach. Ich gebe ehrlich Antwort. Was mich mittlerweile ärgert.

Handwerker will noch mal kommen, wendet sich aber gleich an mich, dass er mit mir einen Termin ausmachen will. Passt meinen Vermietern nicht – dafür mir um so mehr. Fand ich fair von ihm und der scheint sich auch auf meine Wünsche einzulassen. Immerhin etwas.

Warten auf den Rückruf der Sachbearbeiterin. Zwischenzeitlich ruft meine Betreuerin noch mal an. Sie hat beim Mieterschutzbund angerufen. Wenn ich SGB 12 Leistungen beziehe, dann übernimmt das Sozialamt die Kosten. Also weiter auf den Rückruf warten. Innerlich angespannt und die Monatsfahrkarte musste ich ja auch noch zurück bringen.

Zwischenzeitlich mal meine Haushaltshilfe angerufen. Die kommt an sich Freitags zwischen 9.30 Uhr und 10 Uhr und bleibt drei Stunden. Nur in dem Zeitraum muss ich zum Gericht. Da wusste ich noch nicht, dass ich evt. zum Mieterschutz kann. Leider ist es mit Parkplätzen hier schlecht und sie kommt lieber früher. Wir machen aus, sie fährt gegen 13 Uhr hier mal rum, wenn sie einen Parkplatz bekommt, kommt sie.

Ich rufe gegen 16 Uhr doch noch mal beim Amt an. Sie ruft kurze Zeit später zurück. Ich entschuldige mich mal wieder. Beschreibe grob was los ist. Wie teuer die Wohnung denn sei? Naja die sind mir entgegen gekommen und ich wäre gerade so im Satz. Ja aber wenn die die Miete erhöhen muss ich raus. Sie denkt auch, dass ich da ausziehen sollte. Ich frage wegen dem Mieterschutzbund. Da rät sie zu und schickt mir die Sachen. Außerdem machen wir einen Termin bei ihr.

Also noch mal Betreuerin usw. Also nächste Woche zum Amt. Vorher müssen meine Vermieter noch die Vermieterbescheinigung ausfüllen. Ich bin gespannt. Dann zum Mieterschutzbund. An einem anderen Tag. Somit hätte ich an sich die 2 Stunden *seufz*… die Wohnung unten will ich mir aber nicht alleine ansehen.

Wobei ich gerade eh denke, die wollen mich los werden. Mal sehen was beim Mieterschutzbund und so gesagt wird. Mir behagt es auch nicht, da quasi 6 bis keine Ahnung wie viele Wochen in der Luft zu hängen und keine feste Unterkunft zu haben. Mir behagt es auch nicht, dass man von mir entgegen kommen erwartet, aber mir wirklich alles auf diktiert. Aber mehr als abwarten kann ich nicht tun.

Ach ja zur Wunderärztin darf ich nächste Woche auch. Wobei meine Vermieter da wieder mal mit jemand in die Wohnung wollen. Ich habe aber klar gesagt, ich muss um 13 Uhr weg. Aber wenn das nicht klappt, können die gerne in meinem Beisein in der Klinik anrufen und meinen Termin absagen. Wohlbemerkt geht die Wunderärztin dann nämlich in den Urlaub….. ach ja ich habe mir vorgenommen, dass ich sie frage, ob sie evt. eine Aufnahme in der Klinik in der Nachbarstadt unterstützen könnte. Ich will auf keinen Fall hier in die Klinik (also in die Klinik, in der sie angestellt ist). Was sie an sich auch weiß. Aber da ich einiges gerade als sehr ausweglos ansehe, ist es vielleicht ganz gut, da eine Lösung zu haben. Wenn mir meine Vermieter ganz doof kommen, wäre Klinik immerhin eine Lösung.

So viel habe ich noch nie mit meiner Betreuerin telefoniert. So viele Mails hat sie auch noch nie von mir bekommen. Und sie ist sooooooooo geduldig.

Nicht mir muss es gut gehen….

Nicht mir muss es gut gehen, anderes muss es mit mir gut gehen. Nicht meine Wünsche, Ziele, Hoffnungen oder gar Träume sind wichtig, sondern dass andere sie gut finden.

Kann man sicherlich in verschiedene Richtungen auslegen. Trifft aber auch im negativen Sinne das, wie ich mich gerade fühle. Ich darf keine Suizidgedanken haben- dann geht es den Behandlern gut. Ich darf keine Fragen stellen- auch dann geht es den Behandlern gut. Aber mir geht es damit mies. Aber das ist nicht wichtig. Runter plapper- Tag war gut, mir geht es gut, das Leben ist schön und ich kann mich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren. Immer und immer und immer wieder.

Termin Wunderärztin. Ich verließ heulend das Zimmer. Wortlos. Rauchen, SVV!!! unbedingt. Irgendwo vor der Klinik sitzen, abseits, auf kaltem Boden, ohne Jacke. Das erste Mal seit Tagen das mir nicht kalt ist, obwohl ich wesentlich weniger an habe. Klingen auspacken. Mal nicht durch die Jacke behindert sein. Am liebsten sich die Klamotten vom Leib reißen und den Körper ganz malträtieren. Erleichterung? Nicht wirklich. Die Kippe zieht auch nicht wirklich. Ein Auto fährt in die Parkbucht gegenüber. Früher habe ich das immer im Blick gehabt. Das erste Mal nicht. Klingen weg gepackt, wieder Richtung Klinik. Irgendwann mal umgedreht- Mist auch noch ein Pfleger den ich nicht mag. Der mich auch prompt vor der Klinik anspricht. Frau Versteort? Hallo Herr Pfleger! Sind sie gefallen? Nein. Ich überlege, ob ich ihm hin knalle, ich hab mich nur selbst verletzt. Lasse es bleiben. Der rafft das eh nicht. Alles ok Frau Verstoert. Ja alles ok. Er geht. Ich geh wieder rein.

Was wohl meine Betreurin und die Wunderärztin in der Zeit gesprochen haben? Immerhin hatte sie den letzten Entlassbericht vor sich liegen. Naja immerhin stimmten da die Medikamente- der Rest ist Thema für sich. Ich wäre glücklich, wenn ein Teil der dort beschriebenen Behandlung auch statt gefunden hätte. Aber wer glaubt mir schon?

Als das Wort Klinik nur annähernd ausgesprochen wurde, plapperte ich munter meinen Satz runter. Dann war immerhin Ruhe (boah hört sich das beschissen an).

Ich soll eine Therapie machen. Meine Argumente sind immer noch sehr umfangreich. Ich meinte nur irgendwann, sie kann mir gerne einen Therapeuten besorgen, ich geh dann auch hin und rede mit dem, wenn sie das will. Vielleicht hätte man auch im Haus noch einen der Therapeuten in Ausbildung. Dann könnte man die Sache doch prima im Team besprechen.

Und ich glaube das ist gerade alles ziemlich wirr. Ich fühle mich ziemlich hilflos und machtlos. Jeder kann mit mir machen was er will. Ich fühle mich auch allein gelassen. Und da bin ich zum Teil selbst schuld. Ich blocke vieles durchaus ab. Wozu auch annehmen, wenn hinter jedem Angebot doch steht: Sie machen alles verkehrt! Sie bekommen ja nur Sonderbehandlung! Und seit heute weiß ich nun auch, dass da regelmäßig über mich gesprochen wird, mit Leuten, mit denen ich zum Teil nichts mehr zu tun haben möchte. Ich verstehe nicht, warum eine Ärztin, die zu mir in der Notaufnahme (nach dem sie mir vorher die Polizei geschickt hatte und wusste das ich komme- allerdings freiwillig und ohne Polizei) gesagt hat, sie wäre auch lieber daheim, als sich nun mit mir abzugeben- warum hat diese Ärztin nun plötzlich Einfluss auf meine Behandlung, ohne das man mich darüber aufklärt?

Meine Betreuerin packte irgendwann ihren Kram, sie müsste leider los, weil sie ja Teamsitzung hat. Super Sache! Ich hab noch gefragt, ob sie zum nächsten Termin mit kommt. Nein tut sie nicht. Ich stand heulend in der PIA, Betreuerin weg und man ließ mich gehen. Ich bin zwar froh, dass man mich nicht da behalten hat (wofür keine rechtliche Handhabe bestand), aber es wäre schön gewesen zu wissen, da macht sich jemand Gedanken. Aber so wie ich die Klinik erlebt habe, sind die froh mich mal wieder los zu sein!

Und wie erkläre ich dem nächsten die Schnittwunden im Gesicht?

Und ja alles sehr konfus…. sorry….

Strudel…

Die letzte Woche war irgendwie doof. Entweder hab ich geheult oder versucht wieder Leben in mein Leben zu bringen. Mit dem Ergebnis, dass ich viele Dinge einfach nicht mehr hin bekomme. Was mich immer mehr erschreckt.

Ein Telefonat mit der Telefonseelsorge endete auch komisch. Ich rief da heulend an. Keine Ahnung was ich erzählen sollte. Irgendwann meinte die Dame mitten im Gespräch, ich würde mich nun ja besser anhören und man könnte das Gespräch ja dann auch beenden. Super Sache.

Dafür war meine Haushaltshilfe relativ toll. Immerhin etwas.

Ein Telefonat mit meinem Bruderherz ergab, dass wir zu bestimmten Dingen die selben Befürchtungen haben, was ich als entlastend empfand. Aber er eher die Schiene fährt, wir können unseren Vater nicht ändern. Harren wir der Dinge die da noch kommen.

Der montägliche Termin mit Frau Sonnenschein war eher eigenartig. Sie fing Gespräche zu Sachen an, die wir in der Woche vorher besprochen hatten. Was mich sehr verwundert hat. War irgendwie eigenartig. Dafür konnte ich den Damen der PIA zeigen wie man einfachere Sterne bastelt.

Heute morgen habe ich mich aus dem Bett gequält, weil meine Betreuerin kommen wollte. Dann rief eine Kollegin an, dass sie krank ist. Schade das ich nicht mehr schlafen kann, wenn ich schon mal wach bin. Und leider schaffe ich es auch gerade mal wieder nicht ins Bett zu finden.

Dafür hatte ich heute Nachmittag einen Termin bei meiner Hausärztin wegen meiner Schilddrüsenwerte. Die leider gut sind. Ich hoffte irgendwie, dass damit meine psychische Verfassung zu erklären wäre. Somit werde ich dann dem Ratschlag der Klinik mal wieder folgen und mich eben selbst behandeln. Keine Ahnung wie, im besten Fall mit Selbstverletzung? Wahrscheinlich auf Dauer ja.

Letzte Woche war ich immerhin so weit, mal nach Therapeuten und auch einer Psychiaterin zu googeln. Was an sich ganz eindeutig heißt, mir ging es megamies. Ich dreh und wende die Option und komme immer wieder zu dem Ergebnis: WOZU NOCH? FÜR WAS?

Ich habe keine Ahnung was ich einer neuen Ärztin erzählen sollte. Sagen in der PIA war es…. ja wie war es oder wie ist es eigentlich? Kann ich das was war noch objektiv sehen? Wahrscheinlich nicht. Immer wieder kreisen die Gedanken um Aussagen wie: ist ja chronisch, kann man eh nichts machen…. Suchen Sie sich die Infos über Borderline im Internet raus… Ich wäre nun auch lieber daheim und würde fernsehen, statt mich mit Ihnen abzugeben…. viele Situationen, in denen ich nur weiter geschoben wurde… wie es sich angefühlt hat, wenn ich für meine Gefühle und Gedanken ausgelacht werde (wenn es nur um die absolut abgedrehten Sachen gehen würde, die sich bei mir leider auch im Rahmen halten, würde ich das ja verstehen- da ging es um Grunddinge)…. immer wieder die Frage, warum man mir, zum Teil unter Drohungen, ein Medikament gab, was überhaupt nicht indiziert ist…. warum man mir die Nebenwirkungen nicht glaubte…. warum man mir nun jahrelang erzählte, ich habe keine Depressionen und nun jemand da steht, klar sind Sie depressiv…. wem soll ich glauben?…. und wie es war, als ich mein Ziel aus den Augen verloren hatte, blind vertraute, sagte was los ist und man mich einfach abschob und man mir heute noch Vorwürfe dafür macht….

Gedanken an Psychotherapien. Wie absolut „witzig“ (Achtung Ironie) ich es fand, als ich eine Therapeutin fragte, was ich im Notfall machen soll. Ja dann wenden Sie sich an ihre Betreuerin. Damalige Betreuerin gefragt, die mir dann sagte, ja dann wenden Sie sich an ihre Therapeutin. Ich liebe solche Aussagen. Ein halbes Jahr habe ich damals daran geknabbert, bis ich beide darauf ansprach. Betreuerin: Ja sie arbeite nun mal nur von Montag bis Freitag und so weiter. Therapeutin sagte dann klar, sie hat Probleme Hilfe im Notfall möglich zu machen (sie wohnte nicht in meinem Wohnort). Klar das sie nicht einfach mal so herfahren kann. Mir hätte es gereicht, wenn ich gewusst hätte, ich kann irgendwo anrufen. Mir hätte es gereicht, wenn man dann nur mit mir spricht oder eine klare Absprache trifft, ich kann gerade nicht, aber Frau verstört ich rufe sie bis dann und dann zurück.

Andere Erfahrungen mit Therapeuten leider auch nicht besser waren- beschriebene Sache war ja noch nicht der SuperGau mit der betreffenden Therapeutin. Aber seien wir mal ehrlich- entweder ich habe Suizidgedanken und evt. auch Absichten- was kann sie anderes machen, als mich einweisen? Also werde ich wieder runter rasseln: Tag war gut, mir geht es gut, das Leben ist schön und ich kann mich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren.

Nicht- alkoholischer Kater….

Der Termin bei der Wunderärztin war nicht der Hit. Aber immerhin habe ich ihr gesagt, dass SVV stattfindet. Was mich eher verwundert hat, dass sie das vorher mit keinem Wort mal gefragt hat. Wobei es eh in der Akte steht, sie sie angeblich nie gelesen hat. Aber auf einmal interessiert zu sein schien?

Ich habe sie gefragt, wegen der eigenartigen Teamsache. Stellte aber gestern Abend fest, dass meine Fragen nicht wirklich beantwortet sind. Zumindest weiß ich immer noch nicht, in wie weit im Team über mich gesprochen wird.

Die Sache war wohl eh eher ein Zusammentreffen diverser Zufälle. Als ich ich mich vor drei Wochen bei Frau Sonnenschein krank gemeldet hatte, traf sie zufällig auf meine Wunderärztin. Teilte ihr dann mit, dass ich eben krank sei. Warum auch immer diese Information ausgetauscht werden musste (da grübel ich noch drüber). In dem Zusammenhang sprach die Wunderärztin dann wohl auch meine Bitte nach dem Schrieb an und das sie mir gesagt hat, ich würde selber mit Frau Sonnenschein darüber sprechen. Irgendwie kam dann die Kommissarische Leiterin der PIA dazu und sagte dann, man würde mir das nicht bewilligen. U.a. wurde halt auch gesagt, weil mein Arzt vorher das bereits abgelehnt hat, lehnt man es nun auch ab.

Da koche ich ja dann wieder mal. Die Begründung meinerseits hatte sich geändert. Man hätte mich mindestens anhören können. Mich stört das, dass da hinter meinem Rücken über mich entschieden wird. Was die Wunderärztin auch nachvollziehen kann.

Der gestrige Tag endete heulend. Bzw. noch mit einem Telefonat mit der Telefonseelsorge. Ich weiß nämlich mal wieder nicht, was der Kampf um mich noch bringen soll. Die Dame war auch sehr nett. Wir haben fast 1,5 Stunden telefoniert. Und so wurde es nach 4 Uhr. Bis ich endlich im Bett lag, war es nach 5 Uhr. Und um 11 Uhr musste ich wieder raus,weil um 12 Uhr meine Betreuerin kam.

Meine Betreuerin hatte mich dann irgendwann nicht nur müde, sondern heulend. Also alles wie immer*ironie*. Und ich bewundere sie, für ihre Geduld. Wobei sie halt auch sagt, ich brauche eine Therapie. Was die Wunderärztin eben auch sagt. Die Wunderärztin gestern auch meinte, sie würde mir das nun ungefragt sagen (ist mir an sich nur recht), dass sie sieht, dass ich enorm viel Energie in die Vergangenheit verwende und es sinnvoller sei, diese Energie in die Zukunft zu stecken.

Sicherlich hat sie damit nicht unrecht. Ich komme aber gerade aus der Schleife nicht mehr raus. Die Gedanken, wie oft ich Energien in den Kampf um mich gesteckt habe und wie ich wirklich jedes Mal enttäuscht und verletzt wurde. Ich habe mir vorgenommen, ihr das das nächste Mal auch zu sagen. Also der Wunderärztin. Meine Betreuerin meint, das sei nicht gut, weil sich eben alles auf die Vergangenheit bezieht. Aber es ist nun mal die Vergangenheit, die mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin.

Und gleichzeitig stelle ich mir immer wieder die Frage, ob die ambulante Anbindung an die Klinik noch lohnt. Wäre ein stationärer Aufenthalt nötig, müsste ich dort hin. Meine Betreuerin meinte, dass man mit einem ambulanten Arzt absprechen kann, dass der mich wo anders hin schickt. Glaube ich nicht dran. Zu viele Faktoren die mir zu unsicher sind.

Mir macht das Alles einfach nur noch Angst. Und im Kopf weiter die Gedanken, die Klinik wäre froh, wenn ich nicht mehr wäre…..

Mein 3. Mal- Wunderärztin Part 1

Ich durfte am Dienstag zu meinem 3. Termin bei meiner neuen Psychiaterin. Und irgendwie bekomme ich meine Eindrücke so gar nicht wirklich zu fassen. Sie schwanken zwischen Begeisterung und totaler Panik.

Wie ich bereits erwähnte, schmiss mich mein letzter Arzt ja mehr oder weniger raus. Bat als Alternative halt eben die gute Frau an. Ok ich hatte eher die Wahl zwischen ihr oder keiner und einiges lief da auch nicht wirklich gut.

Termin 1 verschob ich 2x. Ok man sollte Termine vielleicht auch einfach mit mir absprechen und mir nicht unaufgefordert Termine hinlegen. Ich war an sich noch am Überlegen, die Anbindung an die Klinik komplett hin zu schmeißen. Im weiteren Verlauf taten sich dann noch so Sachen auf wie, die gute Frau hat eine Stelle mit noch nicht mal 15 Wochenstunden. Was mich ehrlich gesagt schon ein wenig stört, weil eben kein Ansprechpartner. Aber die gute Frau wurde so hoch gelobt, dass ich mir die Wunderärztin mal ansehen musste.

Heute weiß ich, zum Glück habe ich die ersten zwei Termine abgesagt. Denn zu unserem ersten Termin habe ich sie nur angepampt.Wäre schlimmer ausgefallen, wenn ich den ersten Termin genommen hätte- so lief ich nur auf halbschlimm .

Mein Verhalten an sich auch kein Wunder ist. Unter anderem halt so Sachen, wir wussten beide, sie behandelt mich nur, weil sie mich behandeln muss. Bzw. weil mich andere in der PIA nicht wollten. Ich eine enorme Wut auf die Klinik hatte und habe. Sie klar Angestellte der Klinik ist. Und eine Akte von mir vorliegt, die ziemlich dick ist. In der u.a. auch steht, ich hätte den Oberarzt ein Schwein genannt ( was ich weiterhin nicht getan habe). Der Hauptteil des Klinikpersonals auf Borderliner mit Abwehr reagiert.

Beim zweiten Termin stellte sich raus, dass sie mir scheinbar fast nichts Übel nimmt. Heute sagte sie mir dann auch, dass sie das Gefühl hat ich sei ziemlich verletzt und meine ganze Haltung resultiert daraus. Also so in etwa. Wow dachte ich nur, endlich jemand der das sieht und begreift (und nicht persönlich nimmt ?).

Allerdings drängt sie auf eine ambulante Therapie. Meine Kontraliste aber enorm lang ist. Die sie nur stückweise kennt. Und ich konnte die Liste um einen weiteren, für mich sehr wichtigen Punkt, erweitern. Ich meine mich erinnern zu können, dass ich für meine letzte ambulante Therapie ein Attest oder so was vom Psychiater brauchte. Eben ob ich eine Therapie machen kann/darf oder so.

Ich fragte sie danach. Läuft im Endeffekt darauf hinaus. So und nun kommt das, was mich daran so sehr beschäftigt und es klingt total doof. Ich möchte einfach nicht, dass die Klinik weiß, was ich außerhalb der Klinik mache. Von meinen ambulanten Terminen bei der Telefonseelsorge weiß sie ja auch nichts. Generell bin ich eine, die Ewigkeiten nach Transparenz gebrüllt hat. Mittlerweile sehe ich es so, die Klinik arbeitet mir gegenüber nicht transparent, warum soll ich dann Transparenz zeigen? Klar klingt das kindisch. Aber im Endeffekt ist es mal wieder irgendwie ein weiter schieben. Also Klinik sagt nicht zuständig usw. Warum soll sie sich dann aber einmischen dürfen? Kann das jemand verstehen?

Davon mal abgesehen, bin ich ja nun jahrelang vom weltbesten Therapeuten behandelt worden ( würde er sagen- ich hätte das schon zu Behandlungszeiten nicht gesagt). Warum mich ambulant umsehen? Wie soll mir denn jemand mit weniger Kompetenz als er, weiterhelfen können? Bei Problemen die er nicht mal annähernd in den Griff bekommen hat?

Hauptproblem weiterhin Suizidalität ist. Was man mit maximal einer Stunde in der Woche sicherlich nicht beheben kann. Bzw. ist es ja eh chronisch oder doch nicht- ich hab da ja recht unterschiedliche Aussagen zu- vor allem wenn ich danach nicht gefragt habe. Und läuft doch im Endeffekt wieder auf ein irgendwas versichern raus.

Klar drehen sich da die Gedanken dann auch um Anna. Ok sie hat meine ambulante Behandlung ja abgelehnt. Wobei ich ihr die Gründe immer noch nicht glaube, weil sie sich so sehr widersprechen. Somit da Fragen offen sind, die mir kein fremder Therapeut beantworten kann.

Und klar ganz viel um den letzten Klinikaufenthalt fraglich ist. Etwas, zu dem mir jemand Fremdes auch keine Auskunft geben kann.

Naja was ich an sich schreiben wollte- ich schweife wieder ab. Sie ist total nett. Hat sich Zeit genommen und so weiter. Wir haben auch nur 45 Minuten gemacht, statt der angesetzten 30 Minuten. Beim zweiten Termin waren wir bei über einer Stunde.

Leider merke ich, dass sie ein typisches Klammeräffchenopfer ist. Also für mich. Was nicht gut ist. Ich weiß, dass ich zurzeit einfach enorm redselig und anhänglich wäre. Was immer im Chaos geendet hat. Und mir einfach total Angst macht.

Bin ich wirklich paranoid?

Freitag auf Samstag Nacht endete eher verstoert mit einem Telefonat mit der Telefonseelsorge. Wobei das auf der einen Seite erleichternd war, aber irgendwie doof endete. Ich glaube, die Frau hat mir nicht wirklich geglaubt? Sie hat mich eher abgewürgt, was ich eher erschreckend empfand.

Was mich aber auch wieder in die Richtung treibt, ob ich nicht doch paranoid und somit schizophren bin. Kein schöner Gedanke. Und keinen den ich fragen kann- was es für mich irgendwie noch schwerer zu ertragen macht.

Morgen (oder eher heute) steht mein wöchentlicher Termin mit Frau Sonnenschein wieder an. Ich würde ihr gerne sagen, wie mies es mir zeitweise geht. Im Endeffekt würde sie mir zuhören. Würde mir auch helfen wollen. Aber leider kann ich nicht ausklammern, dass ich weiter um den letzten Klinikaufenthalt und dem was folgte, kreise. Das Tabuthema schlechthin. Also wieder schlucken, Klinik glücklich machen und innerlich daran ersticken.

Ich würde sie gerne fragen, ob die Klinik informiert worden ist, dass die Polizei hier war. Ist zwar schon länger her, aber ich würde es gerne wissen. (und für Außenstehende ist hier der Punkt, an dem mir niemand folgen kann *seufz*)

Samstag war, passend zur Nacht, eher mies. Dafür war der Sonntag mit ein wenig mehr Antrieb verbunden. Was leider nicht immer positiv ist. Ich habe eine Kiste mit Sachen sortiert. Viele Sachen vom letzten Klinikaufenthalt. Die habe ich fast unbesehen weg gepackt. Skills- Manual- will ich ebenfalls zur Zeit einfach nicht sehen. Aber auch der letzte Therapievertrag mit meinem letzten Arzt/Therapeuten. Der u.a. einer der Gründe war, die Therapie bei ihm nicht fortzusetzen. Nachdem er sich ja mittlerweile auch als Arzt „weigert“ mich zu behandeln, nehmen die Punkte in dem Schrieb noch mal andere Dimensionen an.

Die Gedanken drehen sich auch klar weiter um Anna. Um Anna und die Klinik. Nicht so intensiv wie oft, aber es pocht. Was wohl für Frau Sonnenschein ebenfalls ein Tabuthema sein dürfte (?).

Ich stelle fest, dass ich an einem Punkt bin, an dem ich gerne Hilfe annehmen würde. Aber ich nicht weiß, wie ich sie bekommen kann. Aber mir genügend Gegenargumente einfallen würden. Ich will nicht wieder verletzt werden.

 

Und eigentlich weiß ich auch nicht, warum ich das hier alles schreibe. Schreiben tut gut. Aber… aber… aber…