Rückblicke oder so

Eigentlich sollte seit Anfang Dezember hier ein Monatsrückblick für November stehen. Eigentlich sollte seit Anfang Januar ein Monatsrückblick für Dezember stehen. Eigentlich fehlt auch noch ein Jahresrückblick.

Zumindest den Jahresrückblick könnte ich in wenigen Worten wieder geben. Ich habe alles verloren, für was ich 2015 gekämpft habe. Ich hatte nach fast 10 Jahren Psychokarriere das erste Mal eine Phase die halbwegs gut und mit Perspektiven behaftet war. Mittlerweile bin ich psychisch in einem schlechteren Zustand, als nach dem letzten Klinikaufenthalt. Ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist.

Anfang November teilte mir meine Betreuerin ja mit, dass sie Ende Januar in den Mutterschutz geht. Begleitet von Hinweisen, dass für sie ja eine neue Kraft eingestellt wird. Eine Woche später teilte sie mir, freudestrahlend mit, dass es bereits ab Januar eine neue Betreuerin für mich gibt. Nannte mir den Namen und ich dachte nur, bitte nicht. Außerdem fühlte ich mich abgeschoben, weil sie so freudig war, mich schneller los zu werden.

Der Wechsel prägte den Rest der Betreuung. Und leider auch das Leben drum herum. Selbst meine Chefin sprach mich an, dass ich mies aussehe. Sonst kann ich das ja meistens ausblenden.

Im Laufe der restlichen Betreuung habe ich den Datenschutzrichtlinien widersprochen. Da wurde ich dann richtig zum Problem. Denn damit mache ich ja Arbeit. Und ganz wichtiger Punkt war auch die Supervision. Ich weiß bis heute nicht, was meine persönlichen Daten in der Supervision zu suchen haben. Somit war ein Gespräch mit der Leitung nötig. Dem ich auch zustimmte, in der Hoffnung, man hilft mir mit dem Betreuerwechsel, der für mich immer mehr zum Problem wurde.

Das Gespräch fand im Beisein von Frau Sonnenschein statt. Zusammengefasst musste ich den Datenschutzrichtlinien zustimmen, weil sonst keine Betreuung möglich wäre. Man fand mich misstrauisch und keine Ahnung. Auch weil ich doch tatsächlich Akteneinsicht möchte, was mir ja rein rechtlich zusteht und ebenfalls in den Datenschutzrichtlinien drin steht, die ich unterschreiben musste.

Ganz großes Problem am Betreuerwechsel war ja auch, dass ich die Neue vorher kennen lernen wollte. Was mir ja immer wieder verweigert wurde. Bzw. wurde mir gesagt, dass es ja vorher sei, wenn ich die Neue nach dem Betreuungsbeginn kennenlerne.

Der Leiter meines BeWos versprach mir dann, dass ich die Neue vor Weihnachten kennenlerne, aber die Betreuung erst ab Januar beginnt. Obwohl er nicht verstehen konnte, warum ich die Neue vorher kennenlernen möchte. Er meinte aber, zwei Meinungen können ja nebeneinander Bestand haben. Ich habe das damit kommentiert, dass er ja aber die Macht hat, seine Meinung durch zu setzen. Dem stimmte er zu.

Am selben Tag fand dann noch die Betreuung statt. Ich vertraute meiner schwangeren Betreuerin mit, dass für mich das Tempo ein ganz großes Problem wäre. Erst urplötzlich schwanger und die Ankündigung sie sei bis Ende Januar meine Betreuerin und die Woche drauf schon eine neue Betreuung für früher habe.

Was ich immer wieder klar formuliert habe, dass ich die Situation auf Weihnachten nicht wollte. Da man ja soo sehr Wert auf den fachlichen Austausch legt (deshalb sollte ich ja den Datenschutzrichtlinien zustimmen), müsste man eigentlich wissen, wie schwierig Weihnachten generell für mich ist. Das ich in der Regel zwischen Oktober und im schlimmsten Fall März zu nix zu gebrauchen bin.

Am nächsten Tag klingelte das Telefon. Der Leiter des BeWo. Man habe am Abend vorher noch zusammen gesessen und die Neue hätte die Betreuung ab dem Vorabend übernommen. Ich brach heulend am Telefon zusammen. Der Leiter konnte das gar nicht verstehen, weil das doch genau meinen Wünschen entsprechen würde. Ich hab das Gespräch beendet, weil ich kein Wort mehr durch mein Heulen verstand. Danach war er für mich nicht erreichbar und ab dem Tag danach im Urlaub.

Frau Sonnenschein und Wunderärztin, die mich dann beide nacheinander heulend am Telefon hatten, sind auch recht sauer über das was da passiert ist. Sind sie immer noch. Frau Sonnenschein wollte wohl, wie ich später erfuhr, den Leiter anrufen, weil in ihrem Beisein ja was anderes besprochen wurde. Was sie aber nicht tat. U.a. weil ich ihr mitgeteilt hatte, dass er im Urlaub ist. Was ich im nach hinein aber passend empfunden hätte, damit man auch mal sieht, dass andere es wie ich sehen.

Die Neue hatte ein wenig Probleme einen Termin mit mir zu finden. Sie wollte mich anrufen. Was aber nicht klappte. Dann kam eine Mail mit einem Terminvorschlag, von dem an sich hätte bekannt sein müssen, dass ich da nicht kann.

Angeblich, so hatte mir die Leitung das am Telefon mitgeteilt, sollte dann auch eine Übergabe statt finden. Den ersten Termin mit der Neuen hatte ich Anfang Dezember. Zur Übergabe kam es dann Anfang Januar – also vier Wochen später.

Ich habe meiner alten Betreuerin einen Brief geschrieben, den ich bei der Übergabe vorlesen wollte. Auf gutes Zureden anderer und weil Frau Sonnenschein meinte, eine schwangere Frau müsste man schützen, habe ich eine freundlichere Fassung aufgesetzt. In der ich eben erklärte, wie ich mich gefühlt habe in einigen Situationen.

Die Neue fand mich unmöglich, weil ich ja nur Vorwürfe mache usw. Auch findet sie es unmöglich, dass ich versucht habe, die Schweigepflichtentbindung entzogen habe und den Datenschutzrichtlinien für das andere Team zu widersprechen. Ohne meiner Zustimmung sei keine Betreuung möglich und ich sei zu misstrauisch.

Fertig vorgelesen habe ich somit auch nicht. Meine alte Betreuerin gestaltete ihre Übergabe so, dass sie drei Punkte nannte, die man ihrer Meinung nach für 2016 erreichen müsste. Aber nichts über mich oder so. Die Neue (ich glaube das ist nun ihr Synonym) meint, sie will mich selber kennen lernen. Ich finde ja, ein paar Infos wären nicht schlecht. Aber das liegt nicht in meiner Macht.

Auf meine Frage, was sie denn mit mir in dem halben Jahr erreicht hat, konnte sie mir keine Antwort geben. Ich schlussfolgere aus ihrem Schweigen, dass wir alles was im Hilfeplan steht, erreicht haben?

Die letzten Wochen mit ihr waren geprägt durch meine Fragen. Ich habe sie verzweifelt angebettelt, dass sie mir hilft mit der Situation umzugehen. Sie hat hauptsächlich geschwiegen und mich darauf hingewiesen, dass sie selber entscheiden kann, wann sie wem wie die Schwangerschaft mitteilt. Ich hätte gerne die Entscheidung, wem ich vertraue, für mich selber entschieden. Immerhin haben sich die Bedingungen für die Betreuung im August (ich vermute eher im Juli schon – also 6-8 Wochen nach Betreuungsbeginn) geändert. Nur das ich davon nichts wusste.

Ich habe mich ihr anvertraut. Habe mein Leben transparent gehalten. Manche Dinge wurden (bewusst?) gegen mich verwendet. Man hat mich mir selbst überlassen. Im Hilfeplan steht was von psychischer Stabilität. Aber sie hat mich in allen Krisensituation während der Betreuung abgewiesen.

Ich habe teilweise heulend vor ihr gesessen und sie hat es nicht interessiert. Sie hat, bei einem Termin bei Wunderärztin, meine Selbstverletzungen gesehen und es hat sie scheinbar nicht interessiert. Ich empfinde, dass sie das wollte und das ihr Ziel war. Fehlt nur noch der Suizid.

Ich kann nicht mehr und weiß nicht weiter. Die Neue ist nicht mein Ding. Noch dazu hat sie Arbeitszeiten, die mit meinem Tagesrhythmus nicht zusammen passen. Ich lebe einen verschobenen Tagesrhythmus und seit dem ich den bewusst lebe und dazu stehe, geht es mir psychisch auch besser. Da ich es nicht schaffe, früher ins Bett zu gehen, wird das zum Problem werden. Und früher ins Bett gehen habe ich nun in den letzten Monaten mehrfach versucht. Es klappt einfach nicht. Ich überlege nun, meinen Tagesrhythmus noch mal komplett umzuschmeißen und eben von 15 bis 22 Uhr zu schlafen.

Ich finde es schade und auch verletzend, dass eine Organisation, die sich um psychisch kranke Menschen kümmern sollte, so handelt. Es verletzt mich, dass sich keiner mit mir auseinander setzt. Ich habe keine Wunder erwartet. Aber Schweigen, Schweigen, Schweigen und ab und an mal die Worte: Das ist nicht so ohne weitere Erklärungen, hat mir nicht geholfen.

Ich liebäugle mit einem Klinikaufenthalt. Sogar in der Horrorklinik. Auch hier überwältigen mich aber immer wieder die schlechten Erinnerungen. Was wird mit mir passieren dort? Wobei ja keiner am Ist-Zustand der Situation was ändern kann. Leider weiß ich auch, dass die personelle Situation in der Horrorklinik gerade mehr als bescheiden ist. Eine Pflegekraft pro Schicht für über 20 Patienten. Ich hätte wieder keinen Ansprechpartner.

Wie wird der Oberarzt reagieren? Wie wird man generell reagieren? Wie werde ich reagieren? Kann ich mich davon trennen, nicht nur bockig (resultierend aus den Erfahrungen in dem Haus) zu reagieren?

Im Dezember habe ich nur durch gehalten, weil mein Bruder Geburtstag hatte und ich ihm den Geburtstag nicht verderben wollte. So ging es auch auf Weihnachten zu. Btw. eines der miesesten Weihnachtsfeste. Im Januar habe ich jemand meine Hilfe bei was versprochen. Dort war ich nach dem Übergabegespräch verabredet. Wäre das nicht gewesen, hätte ich mir umgehend nach dem Übergabegespräch das Leben genommen.

Und ganz schwer ist es zu ertragen, dass sowohl Frau Sonnenschein, wie auch Wunderärztin und mein ambulanter Kontakt bei der Telefonseelsorge gerade nicht weiter wissen. So oft wie die letzten Wochen habe ich auch noch nie mit der Telefonseelsorge telefoniert. Die mir ebenfalls sagen, dass das was in mir vorgeht, auch für Gesunde schwierig wäre.

Psychischer Rücken

Auf mein Tagebuch kann ich immer noch nicht zugreifen und bekomme scheinbar auch keine Antwort, was ich irgendwie verstoerend finde. Aber noch warte ich halt mal ab.

Ich habe mit meiner Betreuerin darüber gesprochen, was ich da gelesen habe. Was mich schon beschäftigt hat und wohl immer noch beschäftigt. Mich beschäftigt aber auch die Aussage von Wunderärztin, dass die eine „Erkrankung“ schon in den ersten 6 Lebensmonaten ihren Anfang findet. Bisher dachte ich die Geburt meines Bruders brachte den Stein ins Rollen? Meine Betreuerin meinte zu mir, vielleicht hatte meine Mutter Wochenbettdepressionen. Papa brauche ich danach nicht fragen. Nun grüble ich, ob seine Schwester was bemerkt hat? Oder ob meine Patentante was weiß?

Ich helfe ja seit ein paar Monate ehrenamtlich. Ok es ist mittlerweile sicherlich ein Jahr. Ich habe auch endlich einen Ausweis und bin darauf total stolz. Allerdings verstoert mich vieles an der Tätigkeit. Es ist teilweise ein einzige Chaos. Teilweise werden sich widersprechende Aussagen innerhalb von 30 Minuten gemacht. Ich kann damit nicht umgehen.

Nun steht die Tage eine größere Aktion in dem Rahmen an. Bisher war ich immer die, die außer den „Chefs“ quasi zum Schluss da war und das gemacht hat, was sonst keiner machen wollte. Kein Problem für mich. Allerdings eben mit viel körperlicher Arbeit, die an sich für eine Frau zu schwer ist, verbunden. Nun ist die Aktion die Tage wesentlich größer. Mir graute es davor wieder alleine da zu stehen. Sagte nun mehrfach klar, dass sie sich darum kümmern müssen, dass da noch ein paar Leute mehr zu da sind. Ja ja weiß man alles usw. Wusste man auch bei den anderen Aktionen. Da hieß es dann, ach da kamen so viele plötzlich nicht. So viele haben sich gar nicht gemeldet usw. Irgendwie alles komisch.

Nun habe ich seit dem letzten Wochenende wieder so Rückenschmerzen, dass ich mich kaum bewegen kann. Die Arbeit kann ich also nicht machen. Hatte nun Sorge, wie ich das am besten vermittle. Rief dann die Tage an und sagte es eben und das ich eben im kleinen Rahmen helfen, aber die Abschlussarbeit auf keinen Fall machen kann. Nun bin ich gespannt.

Ich überlege aber nun, ob das die körperliche Reaktion auf meine Sorge, dass ich da wieder alleine da stehe, ist. Denn ich habe sogar davon geträumt, wie alle verschwunden sind und ich wieder mit den „Chefs“ alleine da stehe.

Dann nehme ich ja mal wieder das Antidepressiva, welches eben auch zur Rauchentwöhnung dienen soll. Hatte ich zwischenzeitlich wegen der Nebenwirkungen abgesetzt und doch wieder angesetzt. Und nun gerade geht es mir damit nicht gut. Passend eben zur Monatsblutung.

Bei Ebay verkaufe ich zur Zeit auch ein paar Sachen. Die meisten Sachen gehen für einen Euro weg. Ich sage mir halt, mindestens Platz. Aber Bücherkisten mit über 20 Büchern für einen Euro, da schlucke ich dann schon. Egal, Hauptsache weg.

Manche Punkte ärgern mich trotzdem. Ich bereichere mich nicht an den Versandkosten. So nehme ich für eine Büchersendung, die 1 Euro Porto kostet 1,30 Euro. Ich muss die Versandtasche kaufen, verpacke das Buch in einem Gefrierbeutel, die Sendung wird mit Musterbeutelklemmen verschlossen, die ich ebenfalls kaufen muss, wird noch nett mit Aufklebern verziert (ok das ist mein Bier)…. ich finde da 30 Euro nun wirklich nicht zu viel. Aber meine Bewertungen bei den Versandkosten sind nicht die Besten.

Wobei das nun natürlich nicht nur die Bewertungen für die Büchersendungen sind. Ich habe auch andere Dinge verkauft, wie eben Bücherkisten mit bis zu 26 Büchern. Da klebt teilweise eine halbe Rolle Klebeband drauf. Eine Rolle kostet 1 Euro. Ich verlange einen Aufschlag von um die 50 Cent. Dafür ist Polstermaterial im Paket, das Paket muss besorgt, wenn auch nicht gekauft werden, das Versandetikett muss gedruckt werden, ich schleppe die Pakete aus dem 4. Stock runter und so weiter. Und meine Pakete sind wirklich sehr ordentlich verpackt.

Warum erwartet eigentlich jeder, dass Privatverkäufer kostenlos versenden. Wenn ich nun mal rechne. Bücherkiste mit 26 Büchern. Verkaufspreis 1 Euro. Da gehen die Ebaygebühren von 10% noch runter. Meine Bank nimmt für jede Buchung Geld. Das Versandetikett druckt sich auch nicht allein. Stromkosten habe ich auch. der Karton muss besorgt werden. Das Klebeband muss bezahlt werden. Ich lege bei den Paketen immer noch was dazu. Klar das müsste ich nicht, aber ich finde dann kann man auch fair bewerten. Also wenn ich nun sagen wir eben weiter Bücherkisten mit um die 20 Bücher versteigere. Keine Versandkosten nehme. Dann lege ich noch drauf :-(. Es ärgert mich einfach.

Wenn einem alles zu viel wird….

Termin fürs EEG steht. Ich konnte die überzeugen, dass sie mir einen Termin an einem Tag geben, an dem ich eh im Haus bin. Immerhin etwas. Aber es ist nicht möglich die Ergebnisse gleich in die PIA zu schicken. Also turne ich weiter den Ergebnissen hinter her.

Mieterschutzbund hat eine nette Rechnung geschickt. Für die Schreiben wollen die ja extra Geld. Über 40 Euro für zwei Schreiben? Wobei bei einem nur das erste Schreiben kopiert wurde. Soll meine Betreuerin mit mir klären.

Ansonsten geht es mir nicht wirklich gut und ich weiß nicht wirklich warum es so ist. Ok ich habe meine Periode und da ticke ich ja öfters mal anders. Aber irgendwie ist es gerade wieder extrem. In einer Community habe ich nun mitgeteilt, dass es mir nicht gut geht und ich entweder jemand ungespitzt in den Boden ramme oder hier mein persönliches Blutbad anrichte und ich deshalb erst mal Abstand brauche. Immer noch besser als jetzt jeden anzuzicken.

Ok da gabs am Wochenende auch ein wenig Unstimmigkeiten. Ich habe zu Weihnachten eine kleine Wichtelrunde organisiert. Bereits zum dritten Mal. Die ersten beiden Jahre ging an sich auch alles relativ glatt. Ich gebe zu, ich hatte ein wenig den Überblick verloren, wer schon was hat und wer nicht. Zeitgleich haben wohl ein paar der Leute noch in einer anderen Gruppe gewichtelt. Da überschnitten sich die Sendungen und keiner wusste, aus welcher Gruppe die nun sind.

Ich habe extra darum gebeten, bis spätestens am 17. die Päckchen zu versenden. Könnte ja sein das Schnee liegt und vor Weihnachten sind die Postlaufzeiten durchaus auch mal länger. Am 21.12. bekomme ich eine Mail, die ich natürlich auch erst spät Nachmittags bekommen habe, weil ich an dem Tag erst spät ins Netz bin. In der Mail die Info, dass da was nicht verschickt ist und man es auch vor Weihnachten nicht mehr schafft.

Bei ihr lief wohl schon vorher einiger im Leben falsch. Ich hatte das nicht auf dem Schirm usw. Nur wo so schnell noch ein Geschenk bis Weihnachten verschicken? Also Empfängerin benachrichtigt und angeboten ich schicke noch was, schicke was zwischen den Jahren, schicke was nach Weihnachten…. wollte sie nicht.

Man versprach mir, es wird auf alle Fälle noch was verschickt. Letztes Wochenende von der Empfängerin ein enttäuschter Post sie habe immer noch nicht. Versenderin hatte mir die Woche geschrieben sie schickt es nun weg. Ich dachte ja, das sei schon längst weg. Nun holt die Post dort die Päckchen wohl erst Montags usw.

Der Post der Empfängerin und die Enttäuschung sind nachvollziehbar. Prompt stiegen aber andere ein und es kamen Sprüche ala man habe es ja auch geschafft, man kann auch jemand beauftragen usw. Ohne die Hintergründe zu kennen. Die ich ebenfalls nicht kannte. Die ich mittlerweile nur zum Teil kenne. Und ich hätte das unter den Umständen auch nicht hinbekommen. Mich hat diese ganze Art aufgeregt. Auch dieses einzelne Worte aus meinen Posts ziehen und die ganze Story anders darstellen.

Und immer wieder der Satz, DU verstoert kannst da ja nichts dafür. Ich denke ja schon, ich hätte da mehr drauf achten können. Nun ja. Wie ich mittlerweile gelesen habe, ist bereits eine Sendung von jemand anderen ebenfalls an die Empfängerin unterwegs. Natürlich mit einem bissigen Kommentar von wegen mal sehen ob das wirklich so lange zum Versenden dauert.

Egal, lässt sich gerade nicht ändern.

Heute war meine Perle da. Die kam ja Freitag nicht und kommt dafür diese Woche eben zweimal. An sich wollte ich heute die 3 Stunden auf den Speicher und Freitag die Wohnung machen. Meine Wohnung, die verboten aussah. Weil ich es mal wieder nicht auf die Reihe bekommen habe.

Da sie recht spät kommen wollte, musste ich nicht ganz so früh raus. Wecker klingelt. Ich wache auf. Monsterlärm vor meiner Wohnungstür. Irgendwelche Handwerker die irgendwie arbeiten.

Machte mir gleich Angst. Machen die nun doch den Treppenaufgang? Haben die meinen Wecker gehört und urteilen wieder über mich? Doch Speicher und die urteilen über die Sachen, die da von mir stehen? usw.

Mittwochs gehe ich ja mittlerweile regelmäßig ehrenamtlich arbeiten. Das wurde zum Glück für morgen/heute abgesagt. Somit kann ich ausschlafen, was mir eigentlich immer gut tut. Ich hoffe zumindest, dass ich von den Handwerkern nicht wach werde.

Scheinbar werden/wurden in der Toilette vor meiner Wohnungstür nämlich neue Fenster eingesetzt. Der Schreiner soll ja eigentlich auch bei mir für Gardinenstangen sorgen. Allerdings kann man ja Handwerker auch mal ankündigen.

Karussellfahren….

Ich hab mal wieder einen heißen Ritt nach unten gebucht.

Ich haderte mit mir, was ich mit meinen Vermietern machen soll. Andere Ereignisse, in denen ich mich ungerecht behandelt fühlte, kamen hinzu. Wobei ich mittlerweile weiß, dass ich da wohl nicht so kleinkariert gefühlt habe, wie ich gedacht habe. Zumindest bin ich von jemand direkt darauf angesprochen worden, wie unfair etwas war. Aber ich kanns halt nicht ändern und es tat verdammt weh.

Meine Betreuerin habe ich Montag noch eine Mail geschrieben, weil ich so durcheinander war. Die rief Dienstag an, kurz bevor ich zur Wunderärztin bin. Ich soll unbedingt mit Wunderärztin darüber sprechen, wie schlecht es mir geht.

Erst fast zu spät, dann ewig gewartet. Dafür hatte sie dann Zeit. Erst Blut abnehmen. Ich bin gespannt. Den Medikamentenspiegel bekommt sie erst in 2 Wochen.

Sie meint ich sei in einem halben Jahr locker wieder fit. Der Umzugskram müsste ja in ein paar Tagen geklärt sein oder so. Es ging auch um einen Aufenthalt in der Psychiatrie. Tja Horrorklinik hält sie wohl für keine gute Idee. Aber ich könnte ja in die Nachbarstadt. Da würde ich ja eh Schematherapie machen wollen. Dem ist zwar nicht so, es ging mir dort um eine Akutaufnahme. Und da ich weiß, dass die mich akut nicht nehmen… mir bleibt also nur die Wahl, ich lüge mal wieder alle an, wenn ich stationär untergebracht sein möchte. Absolut tolle Perspektiven (Achtung das war Ironie!)

Momentan frage ich mich echt, ob die einzige Chance auf einen Klinikaufenthalt ein Suizidversuch ist?

Mit meiner Betreuerin war ich Mittwoch Morgen beim Mieterschutzbund verabredet. Sie fing auch mit Klinik an. Sie kann nicht verstehen, dass ich der Klinik in der Nachbarstadt nicht einfach Suizidgedanken verschweige. Ist für mich an dem um was es geht vorbei behandelt. Ich mag nicht mehr lügen müssen. Sie meint ja, das ist ja alles Verhandlungssache usw. Tja als ich mich zu dem Thema das letzte Mal jemand anvertraut habe… erst weg geschoben und dann bestraft, weggesperrt und mir werden bis heute Vorwürfe deswegen gemacht.

Wunderärztin merkt klar auch, dass der letzte Klinikaufenthalt immer wieder Thema ist. Sie sagt, im Normalfall wird in einem fest gelegtem Zeitraum so was aufgearbeitet. Aufarbeitung fand in der Form statt, dass mir der Oberarzt sagt, er würde meine Fragen nicht beantworten, weil ihm mein Ton nicht gefällt. Ja sorry das ich nicht wusste wo oben und unten ist, total verletzt war und dann nicht lieb gefragt habe. Wobei ich noch nicht mal aggressiv war. Ich für mich weiß nur, meine Aufgabe ist es die Behandler zu schützen. Ihnen erzählen was sie hören wollen. Ja keine krankheitstypischen Symptome zeigen.

Irgendwie ist eben gerade alles Scheiße :-(

Ach ja Mieterschutzbund schreibt nun meinen Vermietern. Mir macht das schon Angst. Der Mensch dort meinte, das würde anders scheinbar nichts mehr bringen, da es ja ständig hin und her geht und keine Klärung zu sehen ist. Meine Vermieter werden wahrscheinlich toben. Aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.

Neue Woche, Neues Glück?

Ich befürchte eher, die neue Woche wird nicht viel besser. Mich verlässt der Mut, die Sachen dem Mieterschutzbund zu übergeben. Ich empfinde mich als unfair gegenüber meinen Vermietern. Sie haben ja wirklich viel Geld hier rein gesteckt und ich halte wegen Peanuts so ein Theater. Und gehe dann nun den Rechtsweg? Immerhin leben sie hier mit im Haus.

Ich weiß aber auch, dass ich das Theater nicht mehr mit machen kann. Weiß auch, dass sie mir wegen allem möglichen ständig an den Karren pissen werden und bei einem möglichen Auszug auch Theater machen werden. Bin also hin und her gerissen.

Im besagten Forum, von dem ich die Tage berichtet habe, flogen auch mal wieder mehr oder weniger die Fetzen. Naja nicht wirklich, denn man hat mal wieder alles unpassende einfach editiert. Fühlt sich toll an*ironie*

Ich für mich habe nun beschlossen, dass ich dort nun gehen werde. Leider kann man sich nicht einfach löschen. Da ich einen recht alten Account habe, die Anzahl der Posts auch eine Rolle spielt, werde ich den Account mal behalten. Vielleicht habe ich auch wieder mal Lust. Trotzdem finde ich es schade, wie sich die Seite entwickelt hat. Mein Borderlineherz tendiert ja ein wenig dazu, dort mit großem Trara zu gehen. Aber an sich weiß ich, das bringt überhaupt nichts.

Irgendwie habe ich das Gefühl gerade nichts wirklich richtig zu machen. Krank bin ich auch immer noch und traue mich nicht zu meiner Hausärztin zu gehen. Schlimm ist es nicht mehr, aber der Husten nervt. Oder ist es doch Raucherhusten? Ansonsten habe ich fürchterliche Angst vor dem was kommt. Vor allem die Wohnung betreffend. Leider lähmt das auch. Es könnten bereits viel mehr Kisten ausgepackt sein. Aber wozu, wenn … ach egal. Somit wird Wunderärztin am Dienstag ein nettes Gespräch mit mir haben und ich überlege weiterhin ob eine Aufnahme für eine Woche oder so vielleicht nicht doch sinnvoll wäre. Wenn die viele Abers nicht wäre.

Ein Freund von mir, der an sich im hohen Norden wohnt und nach Bayern wollte hatte die Tage in der Nähe einen Unfall und kam in das Krankenhaus, welches eben auch die örtliche Psychiatrie beherbergt. Er weiß, dass da einige falsch gelaufen ist. Genaueres weiß er aber nicht. Aber er meinte, der Aufenthalt für ihn war der mieseste den er je hatte. Und er kennt einige Kliniken in Deutschland. Und er war nun nur auf einer normalen Station.

Wenn aus Vermieterangst Realität wird

Wie recht ich mit meiner Angst vor meinen Vermietern hatte. Ich würde mir wünschen, es wäre anders gelaufen.

Eine Stunde sicherlich mit meiner Betreuerin die Mängel aufgelistet, geprobt was ich sagen will. Dann runter. Er fühlte sich gestört, weil er gerade am Schreiben war. Ich fragte, ob wir einen Termin machen sollen? Nein, wenn es nicht lang dauert.

Ihm die Übergabeprotokolle vorgelegt. Er wollte sie später lesen. Ok. Von mir aus.

Ihm gesagt, dass ich den Mietvertrag so nicht unterschreiben werde. Ja warum denn nicht? Kündigungsfrist und Renovierungsklauseln. Ja aber das muss ja rein, man müsse sich ja schützen. Sie haben so viel Geld darein gesteckt. Es wurden Beträge genannt. Man wollte mir die Rechnungen sogar vorlegen. Und was man alles für mich getan hat usw.

Dann ging es um die Zusatzvereinbarung, die meine Vermieter zum Mietvertrag haben wollen. Es ging wieder mal um den Speicher. Sie hatten mir ja angeboten, alles was in der Wohnung keinen Platz hat, darf auf den Speicher. Habe ich auch schriftlich. Nun soll ich den Speicher räumen. Ich hatte vorher ja schon darauf hingewiesen, dass nur so viele Kisten auf dem Speicher stehen, weil wir die vor dem Umzug bereits hoch getragen hatten und die nirgends wo anders hin konnten. Davon mal abgesehen, bekomme ich wirklich vieles nicht unter. Ganz großes Kino aufgrund der Anzahl der Kisten.

Dann ging es mal wieder um die Rollläden. Ich habs ja schriftlich. Mieterschutz sagt auch, die haben da Rollläden drin stehen, dann müssen da auch Außenrollläden vorhanden sein. Ja aber. Der Fensterbauer. Betreuerin nur so, sie hätten mir das mindestens vorher sagen können, damit ich die Wahl gehabt hätte. Ja die Fenster seien ja bereits bestellt gewesen. An sich eine komische Sache: Sie wollten von mir wissen, ob ich neue Fenster will. Würde 10 Euro mehr Miete kosten. Ich sagte, muss ich erst abklären. Scheinbar waren die ja schon bestellt. Ich vermute ja mal stark, die Rollläden waren nicht mehr in Ordnung und man hat sie deshalb ausgebaut, weil das sonst zu teuer geworden wäre. Laut meinem Vermieter waren die in Ordnung. Warum baut man Rollläden aus, die in Ordnung sind?

Ich hab mich irgendwann zurück gezogen und Betreuerin hat weiter diskutiert. Ich wurde erst hellhörig als meine Vermieterin laut wurde und meine Betreuerin meinte, dass es nun reicht oder so. Leider weiß ich nicht, was meine Vermieterin gesagt hat.

Dann meinte mein Vermieter, wir sollten doch noch einen Termin machen. Und das er ja immer einen Termin mit uns machen muss, weil wegen meiner Betreuerin. Ihn würde man ja auch ständig stören. Hinweis von mir an ihn, dass ich zu Anfang ja fragte, ob wir einen Termin machen sollen.

Ich stand eh mal wieder als Böse schlechthin da. Ich meinte dann nur, dass ich auch auf vieles verzichtet habe. U.a. mit der Rentenversicherung am Verhandeln war wegen meiner beruflichen Zukunft. Das alles habe liegen lassen, nur um den Umzug zu machen, den sie wollten. Das sie mir so viel versprochen haben und von allen Punkten die mir wichtig waren abgewischen sind. Und schlussendlich das es mir nun reicht und ich nun gehe.

Drehte mich um und fing an die Treppen hoch zu stiefeln. Wir haben dann noch einen Termin ausgemacht. Kurze Zeit später rief meine Vermieterin an, dass ihr Mann da gar nicht im Haus sei und hat den Termin verschoben.

Meine Betreuerin meinte nur zu mir, dass es nun vielleicht doch besser sei, die Sache dem Mieterschutzbund zu übergeben. Das wäre sonst dauerhaft Streiterei. Und ich werde den Schritt wohl gehen.

Wenn ich mal zusammen fasse:

Im Frühjahr ist der Vater/Schwiegervater verstorben. Der wohnte in der Nachbarwohnung. da baulich alles ein wenig eigen ist, machte ich mir Sorgen wegen meiner Wohnung. Damals hieß es Sohnemann zieht in die Wohnung. Kein Wort von wegen der soll das ganze Stockwerk bekommen. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich mir was anderes suchen können. Da sah der Wohnungsmarkt auch noch ein klein wenig besser aus.

Ende Juli teilen sie mir mit, sie wollen das ganze Stockwerk zu einer Wohnung machen. Mir bot man die Wohnung des Sohnes an. Größer und teurer. Ich durfte die Wohnung noch nicht mal sehen!

Als ich fragte, welchen zeitlichen Rahmen sie angedacht haben: Ja sobald die Handwerker anfangen können, sollte ich aus meiner Wohnung draußen sein. So in 6-8 Wochen. Und dann müsste ich so 6-8 Wochen sehen wo ich unter komme. Meine Möbel könnte man unterstellen. Und wenn Sohn dann oben, kann ich in seine Wohnung.

Außerdem müssten nun ab und an Handwerker in meine Wohnung. Die Termine legen sie fest. Auf meine Bitte, die Termine mit mir abzusprechen, großes Kino: Ja aber sie dürften ja jederzeit in meine Wohnung. Ich hab doch noch nicht mal gesagt, nein das geht nicht. Ich wollte nur Terminabsprachen haben, weil ich meine Termine nicht immer kurzfristig absagen kann.

Als klar war, ich kann nicht 6-8 Wochen irgendwo unterkommen, bat man mir im Dachgeschoss was an. Da sei aber keine Heizung und keine Küche drin.

Ich meinte dann nur, ich schaffe das in der kurzen Zeit nicht. Doch doch das kann ich. Immerhin sei die neue Wohnung ja viel toller. Neue Fenster, neues Badezimmer (was nur neu ist, weil da ein Wasserschaden war), neue Heizung (die auch nur neu ist, weil die alte kaputt war). Und die Wohnung sei ja viel besser als die Wohnung meiner Vermieter und so weiter. Auch meine Betreuerin wendet ein, dass ich das nicht schaffe. Sagt auch, sei fraglich ob das Amt dem Umzug zustimmt, da die Wohnung ja teurer und größer sei. Doch, doch, die Miete sei ja so günstig. Sie sagten auch klar, dass ich auch den Rechtsweg gehen kann, sie mir dann aber das Leben zur Hölle machen und zählten detailliert auf, in welcher Form das geschehen wird.

Am nächsten Tag die ersten Handwerker. Kurz vorher bat man mir zumindest an, dass ich die Wohnung doch sehen darf. Mit dem Handwerker stand auch unangekündigt Sohnemann mit in meiner Wohnung. Ungefragt natürlich.

Formular vom Amt besorgt. Vermietern gegeben. Darauf hingewiesen, sie sollen wahrheitsgemäß ausfüllen. Was  machen sie? Schreiben weniger Quadratmeter rein.

Ein paar Tage später bieten sie an, sie renovieren das Dachgeschoss für mich. Heizung rein. Ein Raum wird zur Küche gemacht. Fußböden werden gemacht. Toilette in die Wohnung. Mich hat der Schlag getroffen als ich die Wohnung gesehen habe.

Außerdem bat man mir an, sie machen den Umzug. Lassen ein Unternehmen kommen, die auch packen. Ach packen mache ich alleine – Kartons besorgte ich später auch, die ich noch abarbeiten muss. Und wenn ich doch ausziehen möchte, dann zahlen sie den Makler.

Was blieb übrig? In der Wohnung wurde wesentlich mehr gemacht. Damit wird ständig geprahlt. Was aber nur zum Nutzen meiner Vermieter ist. Denn wenn ich ausziehe, können sie die Wohnung sofort teuer weiter vermieten. Hätten sie nur das Nötigste gemacht, hätten sie noch mal anfangen müssen. Makler? Ach das ist ja sooo teuer. Auf 500 Euro hab ich sie gehandelt. Ein Makler wird mich aber knappe 1000 Euro kosten. Umzug? Ja wir sind behilflich! Tragen die Möbel hoch, schließen die Lampen und Küche und Warmwassergeräte an. Kisten tragen wir nur bis VOR die Wohnung. Und eben die Sache mit den Rollläden.

Seit Ende Juli bekomme ich ständig andere Informationen. Bekomme das falsche Umzugsdatum gesagt. Lampen sind bis heute nicht angeschlossen. Es sind noch nicht alle Arbeiten in der Wohnung gemacht. Die Wohnungstür lässt sich kaum öffnen und schließen. Und ich muss mir ständig Vorwürfe machen lassen, was sie alles für mich getan haben. Ich wollte den Umzug nicht. Ich habe auch angeboten, ich ziehe gleich ganz aus. Wollten sie nicht, weil ihnen das zu lange dauert.

ich bin eigentlich total enttäuscht, weil sie sich an keine Absprachen halten und mir ständig den schwarzen Peter zu schieben. Sich fein von allen Zusagen zurück ziehen. Zum Glück habe ich einige schriftlich. Für andere habe ich zum Teil meine Betreuerin als Zeugin.

Ich ärgere mich, dass ich nicht den Rechtsweg gegangen bin. Und dann knallhart erst mal hätte prüfen lassen, ob man mir überhaupt kündigen kann, aufgrund meiner Behinderung und der langen Mietdauer.

Ich ärgere mich, dass ich um eine friedliche Lösung gekämpft habe. Ich hätte sie gleich wegen Nötigung oder so Anzeigen sollen. Mal davon abgesehen, dass sie deutsches Recht gerade auslegen wie sie das wollen. Und im Endeffekt werde ich alles hinnehmen müssen :-(

Wenn Kleinigkeiten einen zum Platzen bringen….

Kennt ihr das auch? Da macht jemand eine Äußerung oder jemand handelt irgendwie und man ist umgehend von Null auf Hundert, ohne das jemand anderes das verstehen kann?

Ich schreibe seit längerem sehr regelmäßig in einem Forum. Man braucht dort relativ lange bis man drin ist. Das Regelwerk ist umfassend. Was auf der einen Seite verständlich ist, da es eben Prämien für das Schreiben dort gibt. Leider sind die Regeln irgendwie nicht wirklich klar, bzw. werden intern ständig geändert.

Als ich dort anfing wurde an sich allen Usern ständig irgendwas gelöscht. Irgendwann waren die Löschungen auch nachvollziehbar (ja klingt komisch, aber wenn man die Regeln kennt usw). Irgendwann war alles anders. Beiträge die vorher gelöscht wurden, gingen nun durch. Die Regeln wurden gelockert, wurde gesagt.

Dann gabs einen „neuen“ Moderator. Seit dem häufen sich eigenartige Löschungen. Komischerweise wird aber manchen Usern nie was gelöscht. Sachen, wegen denen ein Teil der User teilweise echt dumm angemacht werden, gehen bei anderen Usern durch.

Mittlerweile weiß ich, dass besagter Mod eine Altuserin ist. Ich hatte im Vorfeld sowohl sie, wie auch den Seitenbetreiber mehr oder weniger direkt darauf angesprochen und es wurde abgestritten. Komischerweise bleiben Beiträge des besagten Altusers immer stehen. Besagte Altuserin prahlt aber damit, wie nett der Support zu ihr ist und wie toll die Seite ist und so weiter. Und natürlich darf besagte Altuserin alles, was alle anderen Usern gelöscht wird. Teilweise bekommen wir anderen User dann noch hämische Bemerkungen durch sie als Mod.

Ich habe nichts dagegen das sie Mod geworden ist. Mich stört es aber, wenn User der selben Plattform nicht gleich behandelt werden. Mich stört es, dass die Regeln ständig anders gehandhabt werden und das auch nicht veröffentlicht wird. Ich bin dort schon gesperrt worden, obwohl ich mich regelkonform verhalten habe. Auf Nachfrage kam, dass ich ja wirklich nicht gegen die Regeln verstoßen habe, aber man fühlte sich durch mich genervt. Ich tat nichts anderes als andere User auch.

Heute kam es nun mal wieder zu einem Post von mir im Mitgliederforum, in dem ich mich sachlich zu was geäußert habe. Habe auch erklärt, dass es mir nicht darum geht, irgendwas sinnlos zu kritisieren, ich nur den Vorgang gerne verstehen würde. Alles positive in dem Beitrag wurde raus editiert und ich stehe wieder als Meckertante da. Das macht mich gerade rasend wütend.

Manche sind gleicher oder so

Das fällt sicherlich unter die Kategorie, Sachen die mich wütend machen. Wobei das gerade sicherlich mehrere Faktoren zusammen spielen.

Ich bin ja, wie bereits erwähnt, durchaus in Foren aktiv. U.a. eben auch in einem Forum, in dem man mit Prämien belohnt wird. Dafür gibt es dann auch ein relativ strenges Regelwerk. Was für mich eigentlich auch in Ordnung wäre. Wäre in Ordnung, wenn die Regeln für alle gleich gelten würden. Was sie aber scheinbar nicht tun.

Eine Regel ist zum Beispiel, dass man erst nach bereits vorhandenen Themen suchen soll. Ich weiß nicht, wie viele meiner Themen bereits gelöscht wurden, weil irgendwo ein Thema ist, was weit entfernt Ähnlichkeiten mit meinem Thema hat. Anderen Usern ist das aber erlaubt. Keine Ahnung warum. Mir wird auf Anfrage immer wieder geantwortet, alle User werden gleich behandelt. Anfragen im Support Forum werden mittlerweile auch gelöscht.

Ich kann damit leben, wenn mir Sachen gelöscht werden. Ich kann aber nicht damit leben, dass eben nicht alle gleich behandelt werden. Vor allem wenn einem dadurch Nachteile entstehen.

Ich gebe aber auch zu, ich bin gerade eh in richtiger Draufschlaglaune. Mich kotzt gerade generell alles an. Und ich habe fürchterliche Angst, gerade alles nicht zu packen.

Ich weiß bis jetzt nicht, wann der Umzug sein soll. Ich weiß nicht, in wie weit meine Vermieter sich an ihre Versprechungen halten. Alles ist soooo sehr ungewiss. Und es macht mir gerade so sehr Angst. Der Immobilienmarkt sieht gerade schlecht aus, was auch noch dazu kommt. Ich habe nicht genügend Kisten und bekomme auch nur zögerlich Nachschub. Ich habe Angst, dass meine Vermieter noch Sachen gemacht haben wollen, die an sich unnötig sind.

 

Schulranzen

Ich brauch eine neue Kategorie, weil ich mich gerade mal wieder über scheinbare Nichtigkeiten aufrege :-) Deshalb Kategorie: Sachen, die mich wütend machen!

Ich bin ja schon ein paar Jahre im Internet unterwegs. Ganz begehrt sind Foren. Foren, in denen man auch noch was für seine Arbeit bekommt, noch viel mehr.

So lernte ich in einem dieser Foren vor Jahren eine Frau kennen, die rein zufällig mein Jahrgang ist. Ansonsten könnte unser Leben nicht unterschiedlicher sein. Sie zwei Kinder, damals Ehemann, aufgewachsen im Osten Deutschlands…. ich Single, ohne Kinder und ein Westkind.

Irgendwie fingen wir an zu mailen. Das war an sich lange bevor ich eine Diagnose hatte. Irgendwann brach der Kontakt ab. Bis sie mich irgendwann wieder anschrieb, sie hätte gerne wieder Kontakt. Da hatte ich dann bereits eine Diagnose. Sie schrieb auch, aber ihr sei geraten worden, von Borderlinern Abstand zu halten. Nun ja, ich wusste, wer ihr das geraten hat. In Augen der Person sind Borderliner alle und immer böse.

Nun ja wir mailten wieder. Ging auch eine ganze Zeit lang gut. Irgendwann fing sie an zu fragen, wo sie Informationen zu Depressionen bekommen könnte. Sie vermute, ihr Mann sei depressiv. Bereitwillig habe ich ihr geholfen und auch Infomaterial besorgt und ihr mit der Post geschickt. Hätte ich gewusst, wozu sie das braucht, hätte ich es gelassen. Ziel war, sich von ihrem Mann zu trennen und ihm die gemeinsamen Töchter zu entziehen. Mit dem Argument, ein Mann mit Depressionen ist böse und darf sich nicht um Kinder kümmern.

Grundtenor in Foren und auch Mails mir gegenüber war immer, ich muss mich gegen meinen Vater durchsetzen. Er muss lernen ein Nein zu akzeptieren. Keine Ahnung wie oft ich solche Vorträge von ihr gelesen habe. Diese führten dann im Endeffekt auch zum Bruch. Ich erzählte ihr irgendwann, dass es, mal wieder, Probleme mit dem Vermieter gibt und ich überlege auszuziehen. Nur ein Gedanke. Sie fing umgehend an eine neue Wohnung zu suchen. Ich sagte ihr mehrfach, dass ich das nicht möchte. Denn sie hatte so eine Art an sich, sie findet das gut, dann müssen das alle gut finden usw. Sie kennt weder meinen Wohnort, noch diverse andere Punkte. Ich verwies auch mehrfach darauf, dass ich in Wohnungen der Größe, die sie suchte, nicht ziehen darf. Doch, doch, laut ihr darf ich das. Naja sie ließ es nicht bleiben. Meinte dann, Freunde müssen einem auch mal die Wahrheit sagen. Sorry, dass ich nicht wie sie einfach in einer Nacht und Nebelaktion einfach ausziehe usw.

Nun lesen wir uns regelmäßig in einem Forum. Bleibt nun mal nicht aus. Wirklich persönliche Beiträge erspare ich mir da, da sie non stop auf mir rum hackt und das zum Teil auch unter die Gürtellinie. Alles in dem Tenor, sie kann das auch und ich muss das auch können. Kotzt mich an.

Ich erzählte nun die Tage eine lustige Anekdote zum Schulranzenkauf. Kommentar von ihr war, Eltern kaufen den Schulranzen immer alleine. Nun ja ich kenne ihre Einstellung dazu. Sie hat, wenn ich mich recht entsinne, die Schulranzen ihrer Kinder im Internet gekauft, weil sie da billiger sind. Die Kinder haben sie vorher nie irgendwo anprobiert oder so. Etwas, was ich für absolut nicht gut halte. Wobei sie auch der Typ ist, sich erst Stunden in einem Laden beraten lassen und dann die Sachen im Netz bestellen.

Letztens hatte wir eine ähnliche Diskussion. Da ging es um Materialwert und Verkaufspreis. Sie meinte, da der Materialpreis ja so gering sei, darf man dafür kaum Geld nehmen. Hier ging es um eine Frau, die mit dem was sie machte ihren Lebensunterhalt finanzierte und sie machte gelegentlich ehrenamtlich was ähnliches und da das bei ihr kostenlos angeboten wird, müssen das andere auch kostenlos anbieten. Hallo?

Mich regen Menschen auf, die sich umfassend beraten lassen, aber nicht bereits sind, die Leistung auch zu bezahlen. Mich regt generell diese Nehmermentalität auf. Mich regt aber auch auf, wenn jemand von anderen mehr erwartet, als man selbst ist bereit zu geben.