Monatsrückblick März

Irgendwie rast die Zeit….

Ich war im März erst mal damit beschäftigt, die Scherben von März zu beseitigen. Mich an passenden Stellen zu entschuldigen und so. Ich hasse das immer mehr. Und da ich gerade wieder meine Periode habe und äußerst mies drauf bin, schwant mir Schlimmes.

Der versemmelte Termin mit Wunderärztin geht mir auch nicht aus dem Kopf. Und vor allem auch nicht der Umgang der einen Dame am Empfang mit mir. Mir der bin ich schon ein paar Mal angeeckt. Zuletzt nach Weihnachten, als sie mir mit aller Gewalt den Adventskalender zurück geben wollte.

Ich hatte für Frau Sonnenschein, Wunderärztin und den Damen am Empfang schon 2013 einen selbst gemachten Adventskalender befüllt. Das habe ich 2014 wieder holt. Sinn war u.a. das ich kein Geld für Weihnachtsgeschenke habe und das eine nette Geste sein sollte. Und 2013 war es außerdem das Ziel, Kram aus meiner Wohnung heraus zu bekommen.

Nun wollten die mir den zurück geben. Ich habe mehrfach nein gesagt. Immer wieder versuchte man mich zu überzeugen, dass ich den unbedingt mitnehmen muss. Mich hat es sooo angekotzt, dass mein NEIN nicht akzeptiert wurde. Ich befürchte, dass nimmt sie mir immer noch Übel.

Seit Mitte März bin ich mal wieder erkältet. Ich hab mich ja schon gefreut, dass die große Grippewelle an mir vorüber zog. Und nun lag ich doch flach. Mit vollem Programm, wie keine Stimme und Dauerhusten. Und weil das noch nicht reichte, konnte ich mich auch nicht bewegen. Eine Teil meiner Pläne habe ich dann mit genügend Schmerzmittel durch gezogen. Und es zum ersten Mal auch richtig übertrieben.

Nun weiß ich immerhin, welche Kombination ich sein lassen sollte. Allerdings war ich egal in welcher Kombination irgendwann total gut drauf. Was sich gut angefühlt hat. Der Fall zwar kam, aber das Gefühl trotzdem toll war. Ansonsten habe ich ja immer Angst vorm Fall.

Folglich konnte auch meine Haushaltshilfe nicht kommen. Das ist nämlich weiter ein Problem für mich. Sie ist nett, richtig nett. Aber ich befürchte die Beziehung ist zu eng geworden. Wenn die Arbeit mindestens ordentlich gemacht wäre, wäre das ja noch ok. Aber es sind so viele Dinge die gar nicht oder schlecht gemacht werden.

Während der ersten Erkrankungsphase stand auch die Hilfeplankonferenz an. Meine Betreuerin war so oder so im Urlaub. Ich habe dann versucht ihren Chef zu erreichen. Denn geplant war, ich stelle mich selber vor. Nur doof, wenn ich keinen Ton raus bekomme. Der versuchte die HPK noch zu verschieben, was aber nicht ging.

Ich hab noch versucht meinen Hilfeplan zu üben, was aber so gar nicht klappte. Nun ja dachte ich mir, dann muss eben er ran. Am Tag der HPK habe ich es dann doch selbst gemacht. Und die waren scheinbar hin und weg. Es haben sich neue Türen aufgetan. Ich müsste nur durchgehen.

Als ich im Büro meiner Betreuerin anrief, um ihren Chef zu erreichen, hatte ich die Vertretung am Telefon. Die machte an sich nur Rufbereitschaft. Das heißt, ich muss mich melden, sie meldet sich nicht. Ich schilderte die Situation und so, sie versprach es an ihren Chef weiter zu geben. Dann wollte sie wissen, wie es mir denn geht, wenn sie mich schon am Telefon hat. Ich fing an zu erzählen, sie unterbrach mich mitten im Wort. Fragte was anderes. Selbes Spiel von vorne. Und beendete das Gespräch mit: Ach Ihnen geht es ja gut! Wohlbemerkt bekam ich weiter kaum einen Ton raus, weil ich so erkältet war und war ja vorher konstant von ihr unterbrochen worden. Die gute Dame hat es somit bei mir ganz verschissen.

Während ich krank war, konnte ich mir eine Wohnung ansehen. Ich kenne die Tochter der Vormieterin über drei Ecken. Die Wohnung war bisher das Beste was ich gesehen habe. Wunschstandort. Leider in einer Altenwohnanlage. Laut Hausverwaltung wird die über das Wohnungsamt vergeben. Dort war ich dann. Ich müsste schriftlich beantragen, dass ich auch in eine Altenwohnanlage ziehen würde. ABER es sei dann nicht sicher, ob ich dann für die Wohnung vorgeschlagen werden.

Die Wohnung hat allerdings auch einige Nachteile. Ich schwanke gerade zwischen soll ich oder soll ich nicht. Soll ja an sich mein letzter Umzug sein. Will ich das wirklich durch kämpfen? Ich tendiere zeitweise zu eher nein. Dann denke ich, ich komme hier nie raus. Also ein Karussell.

Generell merke ich aber, dass ich viele Dinge gar nicht mehr gemeistert bekomme. Ich habe immer noch kaltes Wasser in der Küche. Das Untertischgerät ist seit Ende letzten Jahres kaputt. Leider mein Gerät und ich kann es nicht schon wieder ersetzen. Leider lecken die Dinger, wenn sie kaputt sind.

Wäre eine betreute Wohngemeinschaft die Lösung? Betreuerin sagt ich bin zu fit. Ich denke manches Mal, vieles wäre einfacher. Aber will ich das wirklich? Ich weiß aber, dass ich enorme Angst habe, dass alles nicht mehr zu packen.

Auf ein Neues im April. Es steht erst mal ein Verlängerungsantrag für SGB 12 an, der mich gerade ein wenig um den Verstand bringt. Ostersonntag war ich mit meiner Familie Essen. Aber dazu evt. ein neuer Beitrag.