Gedankenwirrwarr

Mal wieder durcheinander und ich weiß nicht wirklich warum.

Diagnostik ging letzte Woche weiter. Zumindest habe ich (bisher) keine negativistische Persönlichkeitsstörung. Da fiel ich raus. Wobei ich einige Fragen nur so beantworten konnte, wie ich sie beantwortet habe, weil sich da meine generelle Einstellung geändert hat.

Eine Online-Bekannte hat am WE ihr drittes Kind bekommen. Ich freue mich durchaus für sie. Aber mir gehen klar auch Gedanken durch den Kopf, dass ich mir meinen Kinderwunsch abschminken kann.

Thema ist sowohl bei Frau Sonnenschein, wie auch bei Wunderärztin ansonsten Patientenvereinbarung. Vielleicht liest hier jemand mit, der bereits eine hat? Ich scheue ja noch davor. Stellte die Woche auch die Frage in den Raum, wie weit die rechtlich bindend ist. Denn es geht ja darum, so Situationen, wie beim letzten Klinikaufenthalt zu vermeiden.

Endergebnis an sich, die Klinik ist in allen Fällen fein raus, falls wieder was schief läuft. Denn die Klinik kann ja jederzeit sagen, dass das eben nicht möglich war. Also das nicht möglich war, was vorher mit ihr schriftlich vereinbart wurde.

Generell finde ich es eh nun ja zum Kotzen, dass schriftliche Dinge fest gehalten werden müssen, die selbstverständlich sein sollten. Die zum Teil auch in Psychiatrieratgebern stehen.

Und ganz besonderes Highlight: Wunderärztin und Frau Sonnenschein sollen/wollen das mit mir gemeinsam machen. Wunderärztin ist aber nur Ambulanzärztin. Nun meinte man zu mir, man setzt mit mir so ein Ding auf und dann legt man es den Stationen vor und die sollen noch ihr ok geben. Ich sehe hier kommen, dass der Oberarzt nur lacht und sagt, dass geht nicht. Mit dem Unterschied, dass aus dem Ding ja auch klar meine Ängste hervor gehen. Somit Angriffsfläche biete. Sprich, die wissen dann, mit was man mich bestrafen kann.

Frau Sonnenschein tendiert eh eher zu einem Vordruck. Ich habe mir mal Vordrucke angesehen. Das meiste würde in der Klinik vor Ort gar nicht gehen, weil die Gegebenheiten eben nicht gegeben sind.

Betreuerin meinte mal dazu, ich hätte nichts zu verlieren. Ich habe ganz große Sorge, dass wieder was schief läuft… und ich dann wieder falle. Woher soll denn Vertrauen kommen? Btw. warum muss ich ehrlich zu Menschen sein, die mich zum Teil offen (und nachweisbar) angelogen haben?

Heute erzählte mir die Vertretung meiner Betreuerin, dass eine Ärztin, die ich auch kannte, gestorben ist. So alt war die doch noch gar nicht. Die lernte ich bei meinem ersten Aufenthalt in der Tagesklinik kennen. Sie war für mich der erste Mensch in dem Rahmen, dem ich vertraut habe. Auch einer der Menschen, der mich bitter enttäuscht hat. Immerhin war sie der Meinung, meine ach so schlimme Essstörung, die bis dahin niemand interessiert hatte, sei schlimmer als Borderline. Btw. stellte im Endeffekt sie die Borderline-Diagnose.

Fakt ist, sie wechselte irgendwann die Klinik. Leider nur in das nächste Haus, welches mich evt!!! aufnehmen würde müssen. Ein Grund für mich, da nie Patientin sein zu wollen. Anna wechselte später auch dort hin. Anna wird wohl noch da sein. Aber immerhin hätte ich das Problem mit der Ärztin los? Öffnet sich da gerade eine neue Tür?

Heute wollte ich zum Sport und habe verschlafen. Mein Körper fordert wohl gerade alles mögliche ein. Ich bin gespannt.

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