Allein, Allein

Hymne meines letzten Klinikaufenthalts war Allein, Allein von Polarkreis 18. Das dudelte mein iPod ständig. Und genauso fühlte ich mich auch.

Gestern Abend schaltete ich in einen Film, in den es u.a. um alte Menschen im Altenheim ging. Da merkte ich mal wieder, wie alleine ich mich manches mal fühle. Bzw. an sich fühle ich mich im normalen Alltag nicht wirklich alleine. Klar bin ich alleine, aber es belastet mich meistens wenig.

Was mir aber Angst macht, alleine zu sterben. So doof es klingt. An sich könnte ich doch froh sein, wenn da keiner ist, der mich betrauert. Dann hätte ein Suizid doch seine Berechtigung? Oder nicht?

Ich merke aber auch, wie sehr ich, wenn auch oft unbewusst, andere Menschen von mir stoße. Auch irgendwie nicht mehr bereit bin, mehr Nähe zu zu lassen. Mir auch die körperliche Liebe gar nicht fehlt. Auch weil ich es nicht kenne? Oder weil es mir zu „anstrengend“ ist, was eben so eine Beziehung mit sich bringt?

Trotzdem wäre es schön, wenn mal jemand da wäre. Wobei ich mich eh nicht trauen würde, mich jemand anzuvertrauen. Den ganzen Tag drehen sich die Gedanken schon um das Thema und um Anna. Ich hab ihr vertraut, sie hat mich erst weg geschickt und mich dann bestraft (und wurde dafür auch noch bezahlt). Wie soll mich jemand mögen/schätzen/lieben, wenn es noch nicht mal Menschen schaffen, die beruflich mit Menschen, wie mir zu tun haben?

Wie kann ich jemand erklären, dass mir manche Dinge einfach fehlen?

Allein, Allein…..

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