Medikamentennebenwirkungen voll mit nehmen ….

Irgendwie hänge ich gerade wieder mal in einem Loch. Ich vermute, das kommt u.a. von dem neuen Medikament. Hatte ich  ja schon mal genommen und suizidal darauf reagiert und gerade ist die Welt wieder so doof und alles so aussichtslos usw. Deshalb habe ich nun die Dosierung wieder minimiert und werde morgen Wunderärztin fragen, ob ich es absetzen darf. Ok ich darf eh.

Wird nur komisch werden. Irgendwie geht mir das letzte Mal in der selben Situation immer wieder durch den Kopf. Frau Sonnenschein hatte damals mitbekommen, wie mies es mir damit geht. Sie bat mich darum, dass meinem Arzt zu sagen. Ich schrieb mir einen Zettel, von dem ich nur ablesen brauchte. Nur ablesen brauchte, dass Frau Sonnenschein mich gebeten hat, ihm zu sagen, dass es Nebenwirkungen gibt.

Frau Sonnenschein hatte ihn schon informiert. Und ich saß da heulend und habe vorgelesen. Er nur so, ob ich Suizidgedanken habe. Und ich saß da und in mir pochte nur: Ich will tot sein, ich will tot sein, ich will tot sein. Ich habe echt überlegt, ob ich es schaffen würde durch sein Bürozimmer zu springen. Wissend die Höhe ist nicht hoch genug und nun ja, die meisten Fenster in dem Haus lassen sich nicht mal eben so öffnen. Zu ihm sagte ich, oder ich würgte es eher hervor: Tag war gut, mir geht es gut, ich kann mich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren. Und heulte und heulte. Eine Situation in dem ihm ja nichts anderes übrig blieb als dem zu glauben? Er hat auch keinen wirklichen Schritt auf mich zu gemacht. Nun ja aber an sich egal?

Es tut nur leider immer noch verdammt weh, dass man mich im Endeffekt in so Situationen gedrängt hat. Bzw. mir eben nichts anders übrig bleibt, als so zu handeln. Denn was würde passieren, wenn ich ehrlich wäre? Was wäre passiert, wenn ich in der Situation ehrlich gewesen wäre? Beschluss? Und keiner kümmert sich um mich?

So graut es mir ein wenig vor morgen. Allerdings hoffe ich natürlich sehr, dass es mir besser gehen wird, wenn das Medikament wieder draußen ist. Irgendwie fühlt sich diese Hoffnung oft so an, als wenn man verzweifelt versucht einen Strohhalm zu ergattern, an den man sich klammern kann.

Wobei fraglich ist, ob mich andere Sachen zu sehr belasten. Aber irgendwie habe ich so was in den letzten Monaten besser weg gesteckt. Wäre also abzuwarten? Och neee…. ich klammere mich weiter an die Hoffnung an den Strohhalm.

Die Wohnsituation ist auch Thema für sich. Ich suche weiter. War gestern eine Wohnung ansehen. Wie klein doch 40 qm sein können *seufz*. Also weiter suchen. Oder doch alles aufgeben? Ich weiß es nicht. Mein Bruder und seine Frau können nicht verstehen, dass ich hier ausziehen will. Ok die bekommen auch nicht alles mit. Sind auch der Meinung, ich muss mir mehr gefallen lassen.

Letzte Woche kam die jährliche Rechnung des Energieversorgers. Die ziemlich hoch ist. Rechnungsadresse ist immer noch die alte Wohnung. Meine Vermieter hatten mir gesagt, dass sie das geklärt haben. Allerdings zweifel ich ja immer noch da dran, dass das alles wirklich rechtens war, was die hier gemacht haben. Strom- und Gaszähler einfach mal umklemmen?

Ich war deshalb die Woche noch mal beim Energieversorger. Die mal wieder ziemlich schluckten, als sie die Story hörten. Konnten mir aber nicht weiter helfen, weil das Vermietersache ist. Allerdings wird das zu Problemen nach meinem Auszug führen. Allerdings nicht für mich. Denn erstens wird der Energieversorger jemand suchen, der die Rechnung für die Verbrauchsstelle, für die ich eingetragen bin, zu finden. Die Wohnung hängt aber an einem anderen Zähler. Und mein Nachmieter wird klar für hier seine Verbrauchsstelle anmelden und der Energieversorger wird sich wundern, weil es bei ihm, die Verbrauchsstelle gar nicht gibt. Und ich finde es richtig schade, dass ich das nicht mehr miterleben werden.

Die Gedanken drehen sich auch klar um Anna. Weiter um das Schreiben oder nicht Schreiben. Ändern würde sich wohl nichts? Auf der einen Seite würde ich ihr gerne mitteilen, wie es mir damit geht. Aber ich denke nicht, dass sie das noch interessieren wird. Für sie ist das Thema aufgearbeitet. Supervision u.ä. sei gepriesen. Und ich bin an dem Punkt weiter tierisch verletzt, weil ich mir eine Aufarbeitung für mich auch gewünscht hätte und das auch klar mehrfach kommuniziert hatte.

Das Nichtraucher werden stellt sich auch als schwierig raus. Wobei ich wesentlich weniger rauche als vorher. Immerhin etwas. Aber das Medikament hat da nicht wirklich die erhoffte Wirkung. Und selbst wenn, ist es die Nebenwirkungen nicht wert. Wobei ich vermute, dass das Medikament auch Verstopfung macht. Da ich statt zu rauchen teilweise Äpfel gegessen habe und zwar viele Äpfel, müsste die Verdauung besser klappen. Und an Tagen, an denen ich wenig Äpfel gegessen habe, ist die Verdauung richtig mies.

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