Umzugsdingens die xte

Meine Vermieter haben auf das Schreiben des Mieterschutzbundes nicht reagiert. Zweimal habe ich sie im Hausflur danach kurz gesehen und sie haben mich nur mühevoll gegrüßt.

Mieterschutzbund meinte dazu nun, er schickt nun das Schreiben als Einschreiben. Ein Übergabeprotokoll in dem Sinne gab es ja auch nicht. Ich hab eines, was aber von meinen Vermietern nicht unterschrieben wurde. Das hat er beigelegt. Wobei es mir hier darum ging, dass die Arbeiten, die zugesichert, gemacht werden oder zumindest vermerkt wird, dass sie nicht gemacht werden.

Leidiges Thema waren klar die fehlenden Rollläden. Hier ging es mir am Anfang eher darum, dass mir auf mein Nachfragen nur komische Antworten gegeben wurden. Bis hin zu, ich soll mir selbst da was hin machen. Der Umzug hat bei mir ja auch Kosten verursacht, die nicht hätten sein müssen.

Ich glaube ich versuche mich nun mal in einem Telefonat mit der Telefonseelsorge.

Nun ja seit dem sie das Einschreiben haben, habe ich ihn einmal gesehen, da hat er gar nicht gegrüßt. Heute war die Antwort im Briefkasten. Mir sei ja gar nicht an einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis gelegen. Ich hätte sie ja mal ansprechen können, nachdem meine Betreuerin unseren letzten Termin mit den Vermietern abgesagt hatte. Und die Form der Absage sei ja auch nicht ok.

Sinnlos nun alles aufzuzählen. Mir geht es damit ziemlich mies. Denn ich weiß weder ein noch aus. Wieder in allem nach geben? Den neuen Mietvertrag unterschreiben? Auf die zugesagten Leistungen verzichten? Was im schlimmsten Fall auch heißen würde, wenn ich mal ausziehe, muss ich u.a. eben anteilig einen Handwerksbetrieb bezahlen, Schäden, die ich nicht verursacht habe bezahlen usw?.

Knapp gesagt ich kann nicht mehr. Ich hab den Brief gelesen, als ich auf dem Weg zur Geburtstagsfeier meines Bruders war. Innerlich hatte ich abgeschlossen. Wie viel einfacher wäre das Leben meiner Vermieter, wenn ich nicht mehr wäre? Ich habe keine Kraft mehr zum Kämpfen. Für was auch?

Am Dienstag geht meine Betreuerin mit zur Wunderärztin. Sie hätte gerne geklärt, wohin im Notfall. Wobei die Aussagen für mich klar sind. Ich darf, dank Psychiatriegesetz, nur in die Klinik vor Ort. Davon rät Wunderärztin nach dem was war ab. Betreuerin meint, Wunderärztin kann sich doch dafür einsetzen, dass mich eine andere Klinik aufnimmt. Was diese ja bereits versucht hat, was aber nicht geht. Betreuerin meint aber, dann soll ich eben über meine Suizidgedanken schweigen. Finde ich ja weiterhin weniger sinnvoll.

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