HPK

Die Woche war ja Hilfeplankonferenz. Aus Ermangelung eines Fahrscheins bin ich eben gelaufen. Zumindest hin. Zurück konnte ich mitfahren.

Ich habe mich selbst vorgestellt, wie es ja auch geplant war. Klappte auch recht gut. Wobei ich sicherlich nicht alles was da drin stand erzählt habe. Komisch war, dass ich Fragen gestellt bekam und als ich die beantwortet habe, auf die Zeit gedrängt wurde.

Bewilligt, wie zu erwarten. Bis 2015 im Februar. Auf meine Bitte, dass es doof ist, wenn dann der ITP um Weihnachten rum geschrieben werden muss…. naja im Endeffekt, ich soll mich nicht so anstellen und wenn ich immer mit dem schlimmsten rechne. Leider weiß ich, dass man mich um die Zeit rum einfach nicht gebrauchen kann.

Ansonsten war ich ein wenig im Adventskalenderwahnsinn. Dafür sind nun alle fertig. Leider merke ich immer mehr, dass ich wesentlich mehr Zeit brauche als früher. Auch in anderen Dingen. Was anstrengend ist.

Eigentlich backe ich vor Weihnachten immer sehr viele Plätzchen. So 30 Sorten sind durchaus drin. Ich hab noch kein einziges gebacken und habe da auch Angst davor. Angst noch mehr Chaos zu machen. Alles nicht zu schaffen usw.

Meine Vermieter reagieren auch nicht. Oder haben sie sich evt. direkt an den Mieterschutzbund gewendet?

Und meine Betreuerin möchte zum nächsten Termin mit zur Wunderärztin. Ihr geht es wohl darum, wo ich im Notfall hin kann. Für mich ist das Thema ja durch. Im Notfall (sprich akute Suizidalität) muss ich in die Klinik vor Ort. Sie meint, Wunderärztin könnte doch auch was arrangieren wo anders hin. Hat sie bereits versucht. Sie bekam die Auskunft, dass man mich in dem Fall an die Klinik am Wohnort zurück schickt, weil Einzugsgebiet. Betreuerin meint, dann soll ich eben nichts von Suizidalität sagen.

Super Sache, da das weiterhin das Hauptproblem ist. Betreuerin meint, wenn es wirklich akut wäre, dürfte sie mich nicht mehr betreuen. Das würde ja auch klappen. Ich nur so, ja ich habe in der Horrorklinik gesehen wie gut das klappt. Da fühlte sich ein ganzes Behandlungsteam nicht in der Lage mich zu versorgen. So das man mich abschob und dort ebenfalls nicht behandelte.

Und somit drehe ich mich wieder im Kreis. Wobei es mich belastet, dass ich eben nirgends hin kann. Und es mir auch Angst macht, mit welcher Macht Suizidalität zuschlagen kann und ich in den Momenten auch nicht immer sicher bin, ob ich es nicht doch umsetzen würde. Oft hält mich einfach die Angst ab, dass ich es nicht schaffe und wieder in der Horrorklinik lande und man mir dann Vorwürfe macht. Vorwürfe, warum ich nichts gesagt habe. Vorwürfe, weil ich doch tatsächlich krankheitstypisch reagiert habe. usw.

 

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Kleinigkeiten, die zu großen Problemen werden können

Die Woche war nicht wirklich meine.

Dienstag Bruderherz besucht, um seinen Adventskalender zu holen. Gab es letztes Jahr und ich füll den nun wieder. Statt Weihnachtsgeschenke. Er habe meine Mail nie bekommen. Wie wir nun wissen, bekommt er scheinbar nicht alle Mails.

Mittwoch mit meiner Erkältung bei meiner Hausärztin. Die war wenig begeistert. Aber ich mach da nun seit 6 Wochen mit rum. Antibiotika und wenns nicht besser ist, in 10 Tagen wieder kommen. Danach noch in der Stadt. Und dann nach Hause.

Abends stelle ich fest, Mist ich hab die Monatsfahrkarte nicht zurück gebracht. Leider schon zum zweiten Mal innerhalb der letzten Monate.

Donnerstag früher aufgestanden und den Fahrschein zurück gebracht. Der ist stocksauer und ich bekomme sie vor erst nicht mehr. Was ein großes Problem für mich ist. Allerdings kann ich ihn verstehen. Aber ich konnte damit irgendwie nicht umgehen, dass er nun sauer ist. Also ich habs verstanden und so, aber ich hab sooo ein schlechtes Gewissen usw. Und ich ärgere mich da über meine Unzuverlässigkeit sehr.

Dann ruft eine Kollegin meiner Betreuerin an. Betreuerin krank. Leider kann sich die Kollegin irgendwie nicht wirklich verständnisvoll äußern. Denn mich zog das total runter. Auch weil am Mittwoch Hilfeplankonferenz ist. Tja dann geht halt jemand anderes mit. Das will ich aber doch gar nicht.

Mittags ein Schreiben des Kostenträgers, Einladung zur HPK. Ich könnte jemand mitbringen. Ich habe noch nie ein Schreiben bekommen. Klärte sich dann am Freitag. Da war auch meine Betreuerin wieder da und bot mir einen Termin an. Immerhin war der Hilfeplan noch nicht wirklich fertig.

Donnerstag war ich dann nur total verstoert. Hab eine DVD eingelegt und Adventskalender gebastelt. Zum Glück, denn das zog sich länger als geplant. Ich bin immer noch nicht fertig und hab nun gerade mal die Hälfte oder so. Wird morgen noch mal Kampftag werden. Dafür lag dann Donnerstag auch die geplante Hausarbeit brach. Sehr zur Freude meiner Haushaltshilfe am Freitag. Die war nicht sehr amused*g*…. aber nun ja, dafür ist sie ja da und sie hat mir auch geholfen hier halbwegs wieder Ordnung rein zu bringen.

Meine Betreuerin möchte zum nächsten Termin mit Frau Sonnenschein mit gehen. Was mich verwundert, weil sie das bisher ablehnte. Geht ihr irgendwie um das Thema Aufnahme.

Meine Vermieter sind scheinbar auch stocksauer. Zumindest hatten sie Probleme mich zu grüßen. Ich bin gespannt was da raus kommt. Wobei ich gerade dazu tendiere, alles mal wieder einfach hin zu nehmen.

Mir geht es nicht wirklich gut. Aber keine Ahnung wie ich es beschreiben soll. Vor mir liegt weiter enorm viel Arbeit. Also Kisten auspacken und so weiter und ich sehe kein Ende. Was mich enorm belastet. Genauso eben wie die Situation mit meinen Vermietern.

 

Mieterschutzbund – wird sich was ändern?

Donnerstag noch, haben meine Betreuerin und ich einen Brief an meine Vermieter geschrieben. Das ich das Ganze gesundheitlich nicht mehr verkrafte und ich deshalb den Ratschlag, der Mieterschutzbund soll sich einschalten, angenommen habe und sie eben demnächst Post vom Mieterschutzbund bekommen.

Bereits am Freitag fand ich in meinem Briefkasten die Kopie des Schreibens des Mieterschutzbundes. Ein „sehr schöner Brief“. Ich bin gespannt, was nun passieren wird. Und ich habe Angst vor meinen Vermietern, die sicherlich sehr wütend sein werden.

Ich hatte außerdem was bestellt. Es ist hier nicht absehbar, wann Post zugestellt wird. In der Regel nimmt es irgendjemand an. In der Regel Vermieter oder Sohn. Ich schob nun Panik, dass ich meine Sendung dort holen muss. Was war ich glücklich, dass die Nachbarn unter mir die Sendung angenommen haben.

Am Freitag habe ich zusammen mit meiner Perle versucht auf dem Speicher mal Ordnung zu schaffen. Ich werde den Speicher nie leer bekommen. Nicht mal annähernd. Ich hoffte ja darauf, ich bekomme noch einen Großteil runter und einen Teil verkaufe ich. Der Stapel der Kisten, die ich gar nicht erst auspacken brauche, weil einfach kein Platz ist, wurde immer größer. Macht mir eindeutig Angst und belastet mich. Auf der anderen Seite möchte ich meine Hobbys gerne mal wieder ausüben. Was hier nicht in dem Ausmaß gehen wird.

Und eigentlich sollte ich auch mal ins Bett gehen *seufz*

Karussellfahren….

Ich hab mal wieder einen heißen Ritt nach unten gebucht.

Ich haderte mit mir, was ich mit meinen Vermietern machen soll. Andere Ereignisse, in denen ich mich ungerecht behandelt fühlte, kamen hinzu. Wobei ich mittlerweile weiß, dass ich da wohl nicht so kleinkariert gefühlt habe, wie ich gedacht habe. Zumindest bin ich von jemand direkt darauf angesprochen worden, wie unfair etwas war. Aber ich kanns halt nicht ändern und es tat verdammt weh.

Meine Betreuerin habe ich Montag noch eine Mail geschrieben, weil ich so durcheinander war. Die rief Dienstag an, kurz bevor ich zur Wunderärztin bin. Ich soll unbedingt mit Wunderärztin darüber sprechen, wie schlecht es mir geht.

Erst fast zu spät, dann ewig gewartet. Dafür hatte sie dann Zeit. Erst Blut abnehmen. Ich bin gespannt. Den Medikamentenspiegel bekommt sie erst in 2 Wochen.

Sie meint ich sei in einem halben Jahr locker wieder fit. Der Umzugskram müsste ja in ein paar Tagen geklärt sein oder so. Es ging auch um einen Aufenthalt in der Psychiatrie. Tja Horrorklinik hält sie wohl für keine gute Idee. Aber ich könnte ja in die Nachbarstadt. Da würde ich ja eh Schematherapie machen wollen. Dem ist zwar nicht so, es ging mir dort um eine Akutaufnahme. Und da ich weiß, dass die mich akut nicht nehmen… mir bleibt also nur die Wahl, ich lüge mal wieder alle an, wenn ich stationär untergebracht sein möchte. Absolut tolle Perspektiven (Achtung das war Ironie!)

Momentan frage ich mich echt, ob die einzige Chance auf einen Klinikaufenthalt ein Suizidversuch ist?

Mit meiner Betreuerin war ich Mittwoch Morgen beim Mieterschutzbund verabredet. Sie fing auch mit Klinik an. Sie kann nicht verstehen, dass ich der Klinik in der Nachbarstadt nicht einfach Suizidgedanken verschweige. Ist für mich an dem um was es geht vorbei behandelt. Ich mag nicht mehr lügen müssen. Sie meint ja, das ist ja alles Verhandlungssache usw. Tja als ich mich zu dem Thema das letzte Mal jemand anvertraut habe… erst weg geschoben und dann bestraft, weggesperrt und mir werden bis heute Vorwürfe deswegen gemacht.

Wunderärztin merkt klar auch, dass der letzte Klinikaufenthalt immer wieder Thema ist. Sie sagt, im Normalfall wird in einem fest gelegtem Zeitraum so was aufgearbeitet. Aufarbeitung fand in der Form statt, dass mir der Oberarzt sagt, er würde meine Fragen nicht beantworten, weil ihm mein Ton nicht gefällt. Ja sorry das ich nicht wusste wo oben und unten ist, total verletzt war und dann nicht lieb gefragt habe. Wobei ich noch nicht mal aggressiv war. Ich für mich weiß nur, meine Aufgabe ist es die Behandler zu schützen. Ihnen erzählen was sie hören wollen. Ja keine krankheitstypischen Symptome zeigen.

Irgendwie ist eben gerade alles Scheiße :-(

Ach ja Mieterschutzbund schreibt nun meinen Vermietern. Mir macht das schon Angst. Der Mensch dort meinte, das würde anders scheinbar nichts mehr bringen, da es ja ständig hin und her geht und keine Klärung zu sehen ist. Meine Vermieter werden wahrscheinlich toben. Aber so wie bisher geht es auch nicht weiter.

Eingeengt….

Mir schnürt es gerade die Brust zu, weil ich mich nicht entscheiden kann, wie ich nun handeln soll.

Gehe ich den Rechtsweg, fühle ich mich schlecht, weil ich mein Recht eingefordert habe. Habe ich nonstop Theater hier im Haus. Werde um jedes Ding kämpfen müssen. Und es wird mich ziemlich viel Geld kosten.

Gehe ich den Rechtsweg nicht, habe ich auch die Diskussion regelmäßig. Werde ebenfalls nur Ärger haben. Werde enorme Kosten haben beim Auszug.

Gespräch mit Frau Sonnenschein. Sie würde den Rechtsweg gehen. Als ich die Für und Wider aufzählte, kann sie mich verstehen und nun ja….

Ich muss endlich hier mal wieder was machen. Nur wozu? Ich müsste den Kram mal aussortieren und ein paar Sachen bei Ebay einstellen. Ich bräuchte das Geld. Aber irgendwie habe ich keine Kraft dafür. Weiß mal wieder nicht wo ich anfangen soll.

Dinge, die man mit 40 Jahren können müsste. Die ich können müsste. Ich, die es über 30 Jahre geschafft hat alles in Ordnung aussehen zu lassen. Mir teilweise echt die Grunddinge fehlen. Was mir keiner glauben kann.

Sich mal auf andere verlassen können, sich sicher fühlen. Die Gedanken kreisen klar wieder um den letzten Klinikaufenthalt. Was mich hemmt, mir dort Hilfe zu suchen. Dort, in der einzigen Klinik, die mich behandeln darf. Wieder fleißig alle anlügen. Sagen, was andere hören wollen.

Irgendwie zieht es gerade an mir vorbei, wie es wäre, wenn ich ins Krankenhaus gehen würde. Bangen, auf welche Station ich komme. Die einzige offene die der besagte Oberarzt nicht betreut… eigentlich will ich nicht. Will auch nicht zu ihm. Stelle mir vor, wie ich entweder eine Bezugspflege bekomme, die ich nicht kenne. Die ich bekomme, weil die, die mich kennen, mich nicht wollen. Oder eben Bezugspflege die ich kenne. Eine der ersten Fragen nach Werkzeug. Wie ich sagen werde, mir wurde beim letzten Aufenthalt gesagt, ich soll mich doch selbst verletzen. Warum soll ich also Werkzeug abgeben? Ich auch gelernt habe, dass ich über die Sachen, die in mir vorgehen, nicht reden darf.

Ist doch egal ob ich rede oder nicht. Wird ja nachher eh gesagt, ich hätte nicht geredet!

Ich muss aus dieser destruktiven Schleife raus und weiß nicht wie.

Ich ecke überall nur an.

Neue Woche, Neues Glück?

Ich befürchte eher, die neue Woche wird nicht viel besser. Mich verlässt der Mut, die Sachen dem Mieterschutzbund zu übergeben. Ich empfinde mich als unfair gegenüber meinen Vermietern. Sie haben ja wirklich viel Geld hier rein gesteckt und ich halte wegen Peanuts so ein Theater. Und gehe dann nun den Rechtsweg? Immerhin leben sie hier mit im Haus.

Ich weiß aber auch, dass ich das Theater nicht mehr mit machen kann. Weiß auch, dass sie mir wegen allem möglichen ständig an den Karren pissen werden und bei einem möglichen Auszug auch Theater machen werden. Bin also hin und her gerissen.

Im besagten Forum, von dem ich die Tage berichtet habe, flogen auch mal wieder mehr oder weniger die Fetzen. Naja nicht wirklich, denn man hat mal wieder alles unpassende einfach editiert. Fühlt sich toll an*ironie*

Ich für mich habe nun beschlossen, dass ich dort nun gehen werde. Leider kann man sich nicht einfach löschen. Da ich einen recht alten Account habe, die Anzahl der Posts auch eine Rolle spielt, werde ich den Account mal behalten. Vielleicht habe ich auch wieder mal Lust. Trotzdem finde ich es schade, wie sich die Seite entwickelt hat. Mein Borderlineherz tendiert ja ein wenig dazu, dort mit großem Trara zu gehen. Aber an sich weiß ich, das bringt überhaupt nichts.

Irgendwie habe ich das Gefühl gerade nichts wirklich richtig zu machen. Krank bin ich auch immer noch und traue mich nicht zu meiner Hausärztin zu gehen. Schlimm ist es nicht mehr, aber der Husten nervt. Oder ist es doch Raucherhusten? Ansonsten habe ich fürchterliche Angst vor dem was kommt. Vor allem die Wohnung betreffend. Leider lähmt das auch. Es könnten bereits viel mehr Kisten ausgepackt sein. Aber wozu, wenn … ach egal. Somit wird Wunderärztin am Dienstag ein nettes Gespräch mit mir haben und ich überlege weiterhin ob eine Aufnahme für eine Woche oder so vielleicht nicht doch sinnvoll wäre. Wenn die viele Abers nicht wäre.

Ein Freund von mir, der an sich im hohen Norden wohnt und nach Bayern wollte hatte die Tage in der Nähe einen Unfall und kam in das Krankenhaus, welches eben auch die örtliche Psychiatrie beherbergt. Er weiß, dass da einige falsch gelaufen ist. Genaueres weiß er aber nicht. Aber er meinte, der Aufenthalt für ihn war der mieseste den er je hatte. Und er kennt einige Kliniken in Deutschland. Und er war nun nur auf einer normalen Station.

Wenn aus Vermieterangst Realität wird

Wie recht ich mit meiner Angst vor meinen Vermietern hatte. Ich würde mir wünschen, es wäre anders gelaufen.

Eine Stunde sicherlich mit meiner Betreuerin die Mängel aufgelistet, geprobt was ich sagen will. Dann runter. Er fühlte sich gestört, weil er gerade am Schreiben war. Ich fragte, ob wir einen Termin machen sollen? Nein, wenn es nicht lang dauert.

Ihm die Übergabeprotokolle vorgelegt. Er wollte sie später lesen. Ok. Von mir aus.

Ihm gesagt, dass ich den Mietvertrag so nicht unterschreiben werde. Ja warum denn nicht? Kündigungsfrist und Renovierungsklauseln. Ja aber das muss ja rein, man müsse sich ja schützen. Sie haben so viel Geld darein gesteckt. Es wurden Beträge genannt. Man wollte mir die Rechnungen sogar vorlegen. Und was man alles für mich getan hat usw.

Dann ging es um die Zusatzvereinbarung, die meine Vermieter zum Mietvertrag haben wollen. Es ging wieder mal um den Speicher. Sie hatten mir ja angeboten, alles was in der Wohnung keinen Platz hat, darf auf den Speicher. Habe ich auch schriftlich. Nun soll ich den Speicher räumen. Ich hatte vorher ja schon darauf hingewiesen, dass nur so viele Kisten auf dem Speicher stehen, weil wir die vor dem Umzug bereits hoch getragen hatten und die nirgends wo anders hin konnten. Davon mal abgesehen, bekomme ich wirklich vieles nicht unter. Ganz großes Kino aufgrund der Anzahl der Kisten.

Dann ging es mal wieder um die Rollläden. Ich habs ja schriftlich. Mieterschutz sagt auch, die haben da Rollläden drin stehen, dann müssen da auch Außenrollläden vorhanden sein. Ja aber. Der Fensterbauer. Betreuerin nur so, sie hätten mir das mindestens vorher sagen können, damit ich die Wahl gehabt hätte. Ja die Fenster seien ja bereits bestellt gewesen. An sich eine komische Sache: Sie wollten von mir wissen, ob ich neue Fenster will. Würde 10 Euro mehr Miete kosten. Ich sagte, muss ich erst abklären. Scheinbar waren die ja schon bestellt. Ich vermute ja mal stark, die Rollläden waren nicht mehr in Ordnung und man hat sie deshalb ausgebaut, weil das sonst zu teuer geworden wäre. Laut meinem Vermieter waren die in Ordnung. Warum baut man Rollläden aus, die in Ordnung sind?

Ich hab mich irgendwann zurück gezogen und Betreuerin hat weiter diskutiert. Ich wurde erst hellhörig als meine Vermieterin laut wurde und meine Betreuerin meinte, dass es nun reicht oder so. Leider weiß ich nicht, was meine Vermieterin gesagt hat.

Dann meinte mein Vermieter, wir sollten doch noch einen Termin machen. Und das er ja immer einen Termin mit uns machen muss, weil wegen meiner Betreuerin. Ihn würde man ja auch ständig stören. Hinweis von mir an ihn, dass ich zu Anfang ja fragte, ob wir einen Termin machen sollen.

Ich stand eh mal wieder als Böse schlechthin da. Ich meinte dann nur, dass ich auch auf vieles verzichtet habe. U.a. mit der Rentenversicherung am Verhandeln war wegen meiner beruflichen Zukunft. Das alles habe liegen lassen, nur um den Umzug zu machen, den sie wollten. Das sie mir so viel versprochen haben und von allen Punkten die mir wichtig waren abgewischen sind. Und schlussendlich das es mir nun reicht und ich nun gehe.

Drehte mich um und fing an die Treppen hoch zu stiefeln. Wir haben dann noch einen Termin ausgemacht. Kurze Zeit später rief meine Vermieterin an, dass ihr Mann da gar nicht im Haus sei und hat den Termin verschoben.

Meine Betreuerin meinte nur zu mir, dass es nun vielleicht doch besser sei, die Sache dem Mieterschutzbund zu übergeben. Das wäre sonst dauerhaft Streiterei. Und ich werde den Schritt wohl gehen.

Wenn ich mal zusammen fasse:

Im Frühjahr ist der Vater/Schwiegervater verstorben. Der wohnte in der Nachbarwohnung. da baulich alles ein wenig eigen ist, machte ich mir Sorgen wegen meiner Wohnung. Damals hieß es Sohnemann zieht in die Wohnung. Kein Wort von wegen der soll das ganze Stockwerk bekommen. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich mir was anderes suchen können. Da sah der Wohnungsmarkt auch noch ein klein wenig besser aus.

Ende Juli teilen sie mir mit, sie wollen das ganze Stockwerk zu einer Wohnung machen. Mir bot man die Wohnung des Sohnes an. Größer und teurer. Ich durfte die Wohnung noch nicht mal sehen!

Als ich fragte, welchen zeitlichen Rahmen sie angedacht haben: Ja sobald die Handwerker anfangen können, sollte ich aus meiner Wohnung draußen sein. So in 6-8 Wochen. Und dann müsste ich so 6-8 Wochen sehen wo ich unter komme. Meine Möbel könnte man unterstellen. Und wenn Sohn dann oben, kann ich in seine Wohnung.

Außerdem müssten nun ab und an Handwerker in meine Wohnung. Die Termine legen sie fest. Auf meine Bitte, die Termine mit mir abzusprechen, großes Kino: Ja aber sie dürften ja jederzeit in meine Wohnung. Ich hab doch noch nicht mal gesagt, nein das geht nicht. Ich wollte nur Terminabsprachen haben, weil ich meine Termine nicht immer kurzfristig absagen kann.

Als klar war, ich kann nicht 6-8 Wochen irgendwo unterkommen, bat man mir im Dachgeschoss was an. Da sei aber keine Heizung und keine Küche drin.

Ich meinte dann nur, ich schaffe das in der kurzen Zeit nicht. Doch doch das kann ich. Immerhin sei die neue Wohnung ja viel toller. Neue Fenster, neues Badezimmer (was nur neu ist, weil da ein Wasserschaden war), neue Heizung (die auch nur neu ist, weil die alte kaputt war). Und die Wohnung sei ja viel besser als die Wohnung meiner Vermieter und so weiter. Auch meine Betreuerin wendet ein, dass ich das nicht schaffe. Sagt auch, sei fraglich ob das Amt dem Umzug zustimmt, da die Wohnung ja teurer und größer sei. Doch, doch, die Miete sei ja so günstig. Sie sagten auch klar, dass ich auch den Rechtsweg gehen kann, sie mir dann aber das Leben zur Hölle machen und zählten detailliert auf, in welcher Form das geschehen wird.

Am nächsten Tag die ersten Handwerker. Kurz vorher bat man mir zumindest an, dass ich die Wohnung doch sehen darf. Mit dem Handwerker stand auch unangekündigt Sohnemann mit in meiner Wohnung. Ungefragt natürlich.

Formular vom Amt besorgt. Vermietern gegeben. Darauf hingewiesen, sie sollen wahrheitsgemäß ausfüllen. Was  machen sie? Schreiben weniger Quadratmeter rein.

Ein paar Tage später bieten sie an, sie renovieren das Dachgeschoss für mich. Heizung rein. Ein Raum wird zur Küche gemacht. Fußböden werden gemacht. Toilette in die Wohnung. Mich hat der Schlag getroffen als ich die Wohnung gesehen habe.

Außerdem bat man mir an, sie machen den Umzug. Lassen ein Unternehmen kommen, die auch packen. Ach packen mache ich alleine – Kartons besorgte ich später auch, die ich noch abarbeiten muss. Und wenn ich doch ausziehen möchte, dann zahlen sie den Makler.

Was blieb übrig? In der Wohnung wurde wesentlich mehr gemacht. Damit wird ständig geprahlt. Was aber nur zum Nutzen meiner Vermieter ist. Denn wenn ich ausziehe, können sie die Wohnung sofort teuer weiter vermieten. Hätten sie nur das Nötigste gemacht, hätten sie noch mal anfangen müssen. Makler? Ach das ist ja sooo teuer. Auf 500 Euro hab ich sie gehandelt. Ein Makler wird mich aber knappe 1000 Euro kosten. Umzug? Ja wir sind behilflich! Tragen die Möbel hoch, schließen die Lampen und Küche und Warmwassergeräte an. Kisten tragen wir nur bis VOR die Wohnung. Und eben die Sache mit den Rollläden.

Seit Ende Juli bekomme ich ständig andere Informationen. Bekomme das falsche Umzugsdatum gesagt. Lampen sind bis heute nicht angeschlossen. Es sind noch nicht alle Arbeiten in der Wohnung gemacht. Die Wohnungstür lässt sich kaum öffnen und schließen. Und ich muss mir ständig Vorwürfe machen lassen, was sie alles für mich getan haben. Ich wollte den Umzug nicht. Ich habe auch angeboten, ich ziehe gleich ganz aus. Wollten sie nicht, weil ihnen das zu lange dauert.

ich bin eigentlich total enttäuscht, weil sie sich an keine Absprachen halten und mir ständig den schwarzen Peter zu schieben. Sich fein von allen Zusagen zurück ziehen. Zum Glück habe ich einige schriftlich. Für andere habe ich zum Teil meine Betreuerin als Zeugin.

Ich ärgere mich, dass ich nicht den Rechtsweg gegangen bin. Und dann knallhart erst mal hätte prüfen lassen, ob man mir überhaupt kündigen kann, aufgrund meiner Behinderung und der langen Mietdauer.

Ich ärgere mich, dass ich um eine friedliche Lösung gekämpft habe. Ich hätte sie gleich wegen Nötigung oder so Anzeigen sollen. Mal davon abgesehen, dass sie deutsches Recht gerade auslegen wie sie das wollen. Und im Endeffekt werde ich alles hinnehmen müssen :-(

Vermieterangst und sich vorm Bett drücken

Eigentlich sollte ich im Bett liegen und schlafen. Wenn ich mal im Bett liege, dann schlafe ich in der Regel auch. Zumindest zur Zeit. Aber bis ich ins Bett komme. Ok ich bin eh gerade noch aufgewühlt, weil mich die Sache mit dem Forum nervt. Was irgendwie auch total blöd ist, denn es ist nur irgendwas im Internet.

Ich mache mir Gedanken um nachher. Meine Betreuerin kommt und eigentlich wollten wir dann zu meinen Vermietern. Da halt mal nachfragen, wann die restlichen Arbeiten gemacht werden. Denen aber auch mitteilen, dass ich den Mietvertrag so nicht unterschreiben werde. Worüber sie stocksauer sein werden. Ihnen auch mitteilen, was sie nun als Problemlösung für das Rollladenproblem vorschlagen. Und ich hasse es, dass ich es nicht schaffe, denen einfach klar zu sagen, ich hab die Wohnung mit Rollläden gemietet, ich habe das schriftlich und ich will Außenrollläden haben. Denn die stehen mir eigentlich zu. Und ich brauche die auch, weil es sonst im Sommer hier unerträglich heiß werden wird. Und ich brauche sie, weil eben Licht und ich Nachtmensch und so weiter. Wobei der letzte Punkt eher zu einer Diskussion führen wird, von wegen warum ich tagsüber so lange schlafe. Was die im Endeffekt nichts angeht. Ich mich ihnen gegenüber schäme.

In der Wohnung gibt es noch Schäden, die zu beheben sind. Ich traue mich nicht das anzusprechen. Wenn ich es nicht anspreche, muss ich die Schäden beim Auszug beheben und die sind nicht von mir und da sind richtig teure Dinge mit dabei.

Ich hatte ja die Hoffnung, ich kann mir evt. eine Wohnung suchen, die ein paar Euro teurer ist und lege die Differenz selber drauf. Kann ich theoretisch machen, dann muss ich den Umzug selbst zahlen und zusehen, woher ich die Kaution bekomme. Geld, welches ich nicht habe.

Mir graut es davor, falls ich eine neue Wohnung finde, das meinem Bruder klar zu machen. Er und seine Frau finden meine Wohnung toll. Die Wohnung ist toll. Wenn nicht ständig das Theater mit meinen Vermietern wäre.

Ach ja ich darf hier jede Woche die Treppe putzen. Die andere Wohnung wird nur gelegentlich am Wochenende genutzt. Zumindest offiziell. Nun schläft dort wohl die Schwester der Schwiegertochter meiner Vermieter. Ich finde es generell doof, wöchentlich die Treppe zu putzen. Denn an sich bin ich hier alleine und mache keinen wirklichen Dreck. Da würde nach Bedarf reichen. Heute gehe ich runter, richtig viel Dreck auf der Treppe. Da ja offiziell hier keiner wohnt, frage ich mich, wo der Dreck her kommt. Sieht aus, als wenn da was runter gefallen wäre.

Ich hab nun Angst vor dem Gespräch mit meinen Vermieter. Werde da wohl aber nicht drum herum kommen. Wobei die Möglichkeit bestehen würde, dem Mieterschutzbund alles zu übergeben. Kostet dann pro Seite 4,50 Euro. Was es aber wahrscheinlich Wert wäre. Aber dann habe ich hier noch mehr Stress.

 

 

Wenn Kleinigkeiten einen zum Platzen bringen….

Kennt ihr das auch? Da macht jemand eine Äußerung oder jemand handelt irgendwie und man ist umgehend von Null auf Hundert, ohne das jemand anderes das verstehen kann?

Ich schreibe seit längerem sehr regelmäßig in einem Forum. Man braucht dort relativ lange bis man drin ist. Das Regelwerk ist umfassend. Was auf der einen Seite verständlich ist, da es eben Prämien für das Schreiben dort gibt. Leider sind die Regeln irgendwie nicht wirklich klar, bzw. werden intern ständig geändert.

Als ich dort anfing wurde an sich allen Usern ständig irgendwas gelöscht. Irgendwann waren die Löschungen auch nachvollziehbar (ja klingt komisch, aber wenn man die Regeln kennt usw). Irgendwann war alles anders. Beiträge die vorher gelöscht wurden, gingen nun durch. Die Regeln wurden gelockert, wurde gesagt.

Dann gabs einen „neuen“ Moderator. Seit dem häufen sich eigenartige Löschungen. Komischerweise wird aber manchen Usern nie was gelöscht. Sachen, wegen denen ein Teil der User teilweise echt dumm angemacht werden, gehen bei anderen Usern durch.

Mittlerweile weiß ich, dass besagter Mod eine Altuserin ist. Ich hatte im Vorfeld sowohl sie, wie auch den Seitenbetreiber mehr oder weniger direkt darauf angesprochen und es wurde abgestritten. Komischerweise bleiben Beiträge des besagten Altusers immer stehen. Besagte Altuserin prahlt aber damit, wie nett der Support zu ihr ist und wie toll die Seite ist und so weiter. Und natürlich darf besagte Altuserin alles, was alle anderen Usern gelöscht wird. Teilweise bekommen wir anderen User dann noch hämische Bemerkungen durch sie als Mod.

Ich habe nichts dagegen das sie Mod geworden ist. Mich stört es aber, wenn User der selben Plattform nicht gleich behandelt werden. Mich stört es, dass die Regeln ständig anders gehandhabt werden und das auch nicht veröffentlicht wird. Ich bin dort schon gesperrt worden, obwohl ich mich regelkonform verhalten habe. Auf Nachfrage kam, dass ich ja wirklich nicht gegen die Regeln verstoßen habe, aber man fühlte sich durch mich genervt. Ich tat nichts anderes als andere User auch.

Heute kam es nun mal wieder zu einem Post von mir im Mitgliederforum, in dem ich mich sachlich zu was geäußert habe. Habe auch erklärt, dass es mir nicht darum geht, irgendwas sinnlos zu kritisieren, ich nur den Vorgang gerne verstehen würde. Alles positive in dem Beitrag wurde raus editiert und ich stehe wieder als Meckertante da. Das macht mich gerade rasend wütend.

Umzugschaos 21

Nun habe ich eine Woche im Bett verbracht und eine Woche halbwegs wieder angefangen ins Leben wieder einzusteigen.

In meiner Wohnung ist es weiterhin chaotisch, da ich nicht wirklich was gemacht hatte. Zwischenzeitlich war auch ein Handwerker da, der für den Sohn meiner Vermieter einen Fernsehanschluss gelegt hat. Ist ja wichtig *ironie*. Dabei kam dann raus, dass ich einen Anschluss für Unitymedia habe. Einen Anbieter, den ich freiwillig nie wählen würde. Einen Anschluss für Fernsehen über die Telekom. Und einen Antennenanschluss… der zwar liegt, aber an der Antenne kein Steckplatz für mich ist. Aber man kann natürlich schon mal für Sohnemann einen legen. Der zur Zeit ja auch irgendwie Fernsehen empfängt. Naja soll mir egal sein.

Der Handwerker ist generell Thema für sich. Hielt mir dann auch passend einen Vortrag über die vielen Kisten auf dem Speicher. Und wo musste er natürlich hin? In die Ecke, in der meine 38! Bücherkisten stehen. Also durfte ich die teilweise noch weg räumen.

Die Arbeiten, die von Handwerkern in meiner Wohnung noch gemacht werden müssten, die wurden natürlich noch nicht gemacht. Was mich nicht wirklich verwundert, aber ärgert. Beim Mieterschutzbund war ich auch. Zur offenen Sprechstunde. Was heißt man muss sich um 8 Uhr da anmelden, dann bekommt man einen Termin zwischen 9 und 11 Uhr. Nur ist der Mitarbeiter, der meinen Fall betreut, sehr begehrt. So wollte ich um 7.30 Uhr bereits da sein. Ich kam um 7.20 Uhr da hin, da standen dort schon 2 Leuten. Es werden nur 6 Leute genommen. Also noch mal Glück gehabt. Und den Mann mal wieder über die Zeit strapaziert.

Ein paar Dinge kann ich klar einfordern. Mir macht das Angst, denn meine Vermieter werden richtig sauer sein. Obwohl ich ja im Recht bin. Ich habe allerdings wenig Lust auf richtig Ärger. Aber irgendwie will ich auch nicht unbedingt mit allem einfach leben? Ich weiß es nicht. Meine Betreuerin wird zwar dabei sein, wenn ich denen die Punkte mitteile. Aber die ist halt auch nicht ständig hier. Klingt immer so einfach, dass man ja alles einfordern kann.

Immerhin ist der Hilfeplan fast fertig. Wirklich glücklich bin ich mit den Inhalten nicht. Aber zumindest auch nicht komplett unzufrieden.

Meine Haushaltshilfe war nach ihrem Urlaub auch wieder da. Endlich mal was richtig geschafft. So kommt mindestens System ins Chaos. Und ich bin von ihr gelobt worden. Mein Chaos ist nicht mehr so schlimm wie in der alten Wohnung. Was mir richtig gut tut.

Gedanklich geht es so. Irgendwie scheinen mich die Medikamente auszunocken. Ich hab so ein wenig die es geht mir alles sonst wo vorbei Phase. Lasse mir halt viel gefallen. Warten wir es ab….