Wohnungsgedanken 10

Ich habe nun zwei Tage in meiner Küche geackert. Immerhin habe ich nun zwei Kisten mit Zeug, was auf den Speicher kann. Eine Kiste mit Sachen, die ich verschenke werden. Und alles andere kann einfach dann eingepackt werden.

Haushaltshilfe war auch da. Mit ihr habe ich im Schlafzimmer ein paar Kisten gepackt und im Wohnzimmer. Mein Hauptbastelschrank ist nun leer. Speicherkisten, denn Hobbys kann ich erst mal vergessen. Meine Vitrine ist auch leer.

Gedanken mache ich mir um meine vielen Bücher. Ich hab nun mal bei meinem Stammdiscounter nach Bananenkisten gefragt. Wie viele brauchen Sie denn? Ja so 20-25 würde ich schon nehmen. Geschocktes Gesicht. Das geht nicht. Ich meinte dann, die muss ich ja nicht auf einmal mitnehmen. Ich kann ja jeden Tag 2 Stück holen. Ich komme ja eh fast täglich. Sie bespricht das mal mit einem Kollegen. Sie denkt aber, das geht. Immerhin sei ich ja auch Stammkundin.

Mittlerweile nimmt zwar alles seine Bahnen, aber irgendwie dringt gerade zu mir durch, dass das nicht mehr meine Wohnung und mein sicherer Hafen ist. Ich werde ein wenig wehmütig. Denn so viele Mängel meine Wohnung hat, ich liebe sie schon. Ich kann es mir auch gerade nicht vorstellen, wo anders zu leben. Ich habe es mit Mühe und Not gerade wieder geschafft, mich hier wieder sicher zu fühlen.

Aber Jammern nutzt ja nichts, denn ich kann es nicht ändern. Ich kann nur sehen, dass ich das Beste daraus mache. Wobei mir Optimismus nicht so unbedingt liegt, gebe ich ja zu.

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