Die Zeiten ändern sich?

Ich war ja nun viele Jahre in einer Community. Kenne einige Leute dort auch persönlich. Bevor das mit dem Umzug zum Fakt wurde, gab es ja eine weniger nette Diskussion. Die auch viele der Kommentatoren, die negativ kommentiert haben, als richtig empfunden haben. Ich kann damit immer noch nicht wirklich umgehen. Habe versucht mich anzupassen. Aber im Endeffekt fest gestellt, ich werde nie so sein, wie es meine „Freunde“ gerne hätten.

Daraufhin habe ich mal eine gute Woche Pause eingelegt. Hatte aber am letzten Tag eben geschrieben, dass mir das irgendwie zu viel wird und ich nie so sein werde, wie man es sich wünscht. Eine hat mir eine E-Mail geschrieben, jemand hat mir SMS geschrieben, eine hat angerufen und zwei Postkarten kamen auch. Man denkt also durchaus an mich. Was mich irgendwie gerührt hat. Auf Wunsch habe ich mich mal wieder blicken lassen.

Mir graute es an sich davor, was für Kommentare zu meiner Pauseankündigung gekommen sind. Die meisten waren positiv. Ala man muss nicht sein, wie andere es sich wünschen. Eine meinte, ich muss nicht sein wie andere es wollen, aber man dürfe ja wohl seine Meinung äußern und das sei ja nicht gleich, dass man mir irgendwas vorschreibt, wie ich zu sein hatte. Nun ja, ihre vorherigen Kommentare bewegten sich schon eher in die Richtung, ich soll arbeiten gehen, dann hätte ich auch Geld. Ehrenamt sei verschwendete Zeit, ich soll was anständiges machen usw. Das ist für mich keine mehr die Meinung sagen.

Ich habe mich natürlich prompt wieder verteidigt. Allerdings merke ich auch, dass mir die Leute in der Community irgendwie gerade nichts mehr wirklich bedeuten. Warum soll ich über meinen Umzug schreiben, wenn viele eh der Meinung sind, sie würden das an meiner Stelle nicht so machen und sie würden sich sofort eine andere Wohnung suchen, statt übergangsweise in eine andere Wohnung zu ziehen. Sehr sinnig. Zurzeit gibt es ganze zwei freie Wohnungen bei Immobilienscout. Und noch andere Probleme da mit dran hängen.

Ich merke, dass mich das gerade ziemlich belastet. Aber ich auch zum ersten Mal eben nicht bereit bin mich anzupassen. Endlich mal klar sagen, ich habe die Rente nicht grundlos bewilligt bekommen. Mittlerweile weiß ich ja auch, dass ich da nicht so einfach wieder raus komme. Also kann ich mich doch mit der Situation arrangieren, wie sie eben ist. Und halt die Zeit u.a. auch für eine ehrenamtliche Tätigkeit nutzen, die mir Spaß macht und mir Anerkennung bringt. Oder sehe ich das so falsch?

Btw. meine Vermieter haben sich immer noch nicht geäußert.

Dr. Greene

Meine Vermieter äußern sich immer noch nicht. Ich sehe kommen, dass kommt alles nächste Woche. Was sicherlich gut ist, wenn meine Betreuerin wieder da ist. Ansonsten bin ich eher angespannt.

Heute Abend, es lief ja mal wieder nichts für meinen Geschmack, musste mal wieder eine DVD dran glauben. Ich stehe ja total auf Emergency Room. Glücklicherweise war ich nun auch bei der Staffel, mit meiner Lieblingsfolge. Leider ist auf der DVD auch die für mich schlimmste Folge.

Keine Ahnung, ob jemand die Serie überhaupt noch kennt. Immerhin lief vor wenigen Jahren die letzte Staffel. Trotzdem liebe ich diese Serie eben. Und gut ich habe alle 15 Staffeln nun schon mehrfach gesehen. Ist aber auch so einfach, wenn es nichts im Fernsehen gibt, eben eine weitere DVD anzusehen. Kein nachdenken usw. Ok die Serie neigt zum Nachdenken an.

Dr. Green stirbt in dieser Staffel. Schon in den ersten Minuten flossen hier die Tränen. Er gehörte eben dazu. Als dann alle Kollegen an seinem Grab standen, ratterte es dann auch mal wieder in meinem Kopf. Würden zu meinem Begräbnis viele Menschen kommen? Wer von meinen Freunden würde kommen? Wie würde meine Familie handeln? Würde ich eine Lücke hinter lassen? Ich zweifel das ja alles irgendwie an.

Es wird weitergehen, irgendwie. Weiter mehr schlecht als recht. Und die Veränderungen machen mir weiterhin große Angst. Und ich habe weiter das Gefühl, dass ich das NIE schaffen werde :-(

Manche sind gleicher oder so

Das fällt sicherlich unter die Kategorie, Sachen die mich wütend machen. Wobei das gerade sicherlich mehrere Faktoren zusammen spielen.

Ich bin ja, wie bereits erwähnt, durchaus in Foren aktiv. U.a. eben auch in einem Forum, in dem man mit Prämien belohnt wird. Dafür gibt es dann auch ein relativ strenges Regelwerk. Was für mich eigentlich auch in Ordnung wäre. Wäre in Ordnung, wenn die Regeln für alle gleich gelten würden. Was sie aber scheinbar nicht tun.

Eine Regel ist zum Beispiel, dass man erst nach bereits vorhandenen Themen suchen soll. Ich weiß nicht, wie viele meiner Themen bereits gelöscht wurden, weil irgendwo ein Thema ist, was weit entfernt Ähnlichkeiten mit meinem Thema hat. Anderen Usern ist das aber erlaubt. Keine Ahnung warum. Mir wird auf Anfrage immer wieder geantwortet, alle User werden gleich behandelt. Anfragen im Support Forum werden mittlerweile auch gelöscht.

Ich kann damit leben, wenn mir Sachen gelöscht werden. Ich kann aber nicht damit leben, dass eben nicht alle gleich behandelt werden. Vor allem wenn einem dadurch Nachteile entstehen.

Ich gebe aber auch zu, ich bin gerade eh in richtiger Draufschlaglaune. Mich kotzt gerade generell alles an. Und ich habe fürchterliche Angst, gerade alles nicht zu packen.

Ich weiß bis jetzt nicht, wann der Umzug sein soll. Ich weiß nicht, in wie weit meine Vermieter sich an ihre Versprechungen halten. Alles ist soooo sehr ungewiss. Und es macht mir gerade so sehr Angst. Der Immobilienmarkt sieht gerade schlecht aus, was auch noch dazu kommt. Ich habe nicht genügend Kisten und bekomme auch nur zögerlich Nachschub. Ich habe Angst, dass meine Vermieter noch Sachen gemacht haben wollen, die an sich unnötig sind.

 

Wohnungsgedanken 13

Die Ungewissheit macht mich kirre und die kleinsten Kleinigkeiten bringen mich auf die Palme.

Mein Vermieter ist ja durchaus kommunikativ. Irgendwie ist der Umzug wohl für Mitte September geplant? Ich meinte nur, dass ich drei Wochen vorher den Termin wissen müsste, die Zeit bräuchte der Telefonanbieter. Scheint für die ein riesiges Problem zu sein. Also für die Vermieter. Sind die echt der Meinung, sie können mir heute sagen, ich kann morgen umziehen? Komischerweise läuft aber deren Planung perfekt. Also was ihre Sachen betrifft.

Gestern habe ich ihnen mal die Vereinbarungen gegeben. Sollen die unterschreiben. Ich bin gespannt. Waren aber (fast) nur Sachen, die wir auch besprochen hatten. Irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl.

Packen fällt mir auch schwer. Vor allem weiß ich nicht mehr wohin mit den Kisten. Vielleicht fällt meiner Haushaltshilfe nachher was ein, damit ich mehr Platz habe.

Ich wäre froh, ich hätte schon eine Wohnung, außerhalb diesen Hauses. Irgendwie hat das Vertrauen doch ziemlich gelitten.

Wohnungsgedanken 12

Ich war ein wenig sparsam, mit meinen Gedanken zum Umzug.

Ich versuche weiterhin, eher verzweifelt, der Situation Herr zu werden. Was mir nicht immer leicht fällt. Letzte Woche konnte ich mal eine größere Menge Bananenkisten in meinem Stammdiscounter abholen. Mittlerweile sind knappe 20 Bananenkisten alleine mit Büchern und Bastelzeitschriften gefüllt und ich bin damit noch lange nicht am Ende angekommen.

Beim Mieterschutzbund war ich letzte Woche auch noch mal. Der Mann dort konnte mir ein paar gute Tipps geben, wie ich meine Vereinbarungen aufsetzen kann. Die sollte ich dann mal abtippen, denn meine Vermieter sind aus dem Urlaub wieder da.

Beim Wohnungsamt war ich auch. Die war total nett. War auch kein Problem, dass ich Einschränkungen hatte. Viel Hoffnung konnte sie mir aber nicht machen. Ich glaube aber, wenn ich mich hätte entscheiden können, dann hätte man es dringlich machen können. Aber ich befürchte, dann muss ich jede Wohnung nehmen.

Irgendwie nervt die Ungewissheit. Ich habe keine Ahnung, wann ich nun umziehen soll. Zumindest so weit es den Umzug hier im Haus betrifft. Was kann ich schon einpacken? Was noch nicht? Und so weiter. Aber immerhin habe ich mal ein wenig das Chaos beseitigt. So lässt sich vielleicht doch besser packen. Wobei ich eh nicht weiß, wo ich alles stapeln soll.

 

Anna-Schleife und weiter gehts

Die Sehnsucht nach Anna lässt mich nicht wirklich los. Heute saß ich in der Klinik zum Termin mit Frau Sonnenschein und seit Wochen zog die Angst wieder voll in mich rein. Die Angst weg gesperrt zu werden.

Ab und kann ich es nicht sein lassen und googel nach Anna. Doof, ich weiß. Wobei ich eh weiß, ich finde so gut wie Nichts. Stutzig machte mich, dass ich zu einer Webseite mit Therapeuten geleitet wurde. Denn bisher nah ich an, sie ist weiter an einer Klinik angestellt.

Scheinbar hat sie eine Praxis. Allerdings keine Kassenzulassung. Was bei mir nicht das Problem wäre. Und es reizt mich tierisch. Obwohl mir klar ist, dass sie mich nicht nehmen würde. Oder vielleicht doch? Weil es auch für sie offene Fragen geben muss? Ich weiß es nicht.

Meine Betreuerin wird morgen jubeln, wenn ich ihr das erzähle. Was ich mir natürlich nicht werde verkneifen können.

Und es macht mir Angst :-(

Anna-Schleife mal wieder

Ich drehe mal wieder eine Anna-Schleife. Eigentlich keine Ahnung warum. Sehnsucht nach ihr, Wobei ich weiß, jegliches Zusammen treffen, würde im Chaos enden. Ich glaube ich hätte nur bittere Worte.

Ok hier in der Stadt ist ein Fest. Ein Fest, von dem ich weiß, dass sie es besucht. Dort war ich am Freitag auch. Und klar mache ich mir Gedanken, ob ich sie sehe. Oder eher wie ich mich verhalten würde? Total paranoid. Denn im Endeffekt würden wir uns maximal grüßen. Und da die Chancen recht hoch sind, dass meine Angehörigen in der Nähe sind, würde ich eben auch keine Szene machen. Wobei ich dazu üble Lust hätte. Was genauso hirnrissig ist.

Eben in einem anderen Blog war die Sprache von einer Therapeutin. Nur der erste Buchstabe des Nachnamens. Und PLING ich war wieder drin. Doof wie ich bin, habe ich den Blog durch forstet, ob es Anna ist. Doof oder? Btw. ich denke nicht, dass sie es ist.

 

 

Schlafen … es geht vorwärts

Ich bin sooooo stolz auf mich. Ich nehme nun seit über 6 Jahren ein Medikament zum Schlafen, was abhängig macht. Aufgeklärt wurde ich nicht wirklich. Aber das ist ein Thema für sich.

Nun nehme ich ja seit ein paar wenigen Monaten noch was zusätzlich. Da ich davon total müde wurde, habe ich mein Schlafmittel reduziert. Wobei ich die Monate vorher zwei Schlaftabletten genommen hatte. In den letzten Wochen war es nur noch eine halbe. Beziehungsweise eben eine niedrig dosiertere Tablette. Da ich immer noch tagsüber dauermüde bin, habe ich die Nacht die kleinere Tablette noch mal halbiert. Der Schlaf war nicht toll, aber ich habe geschlafen.

Früher hatte ich kein Problem damit, Nachmittags mehrere Stunden zu schlafen. Für eine Stunde Mittagsschlaf bin ich gar nicht erst ins Bett. Das ging schon seit Jahren nicht mehr. Früher habe ich auch mal auf der Couch gedöst. Auch das ging nicht mehr. Schlafen war nur mit Schlafmittel möglich. Aber es scheint zu werden.

Meine Vermieter waren die Tage da. Im Dachgeschoss wäre noch eine Schrankwand, die eingepasst sei. Ob ich die behalten will. Ich habs mir angesehen und dann abgelehnt. Die Wohnung sieht auch ein wenig besser aus. Das könnte doch schöner werden als gedacht. Trotzdem gebe ich verdammt viel auf :-(

 

 

Wohnungsgedanken 11

Heute Vormittag habe ich auf eine Anzeige zu einer Wohnung angerufen, die mich interessiert hat. Dort stand zumindest drin, dass sie Mieter mit einem sicheren Einkommen aus Erwerbstätigkeit oder Rente suchen. Rente habe ich und die ist sicher. Dachte ich zumindest. Sie liegt leider unter der Pfändungsgrenze und deshalb scheide ich als Mieterin aus. Aber die Dame am Telefon war sehr nett und hat extra betont, dass es nicht an mir persönlich liegt.

Heute gegen Abend habe ich mir eine offene Besichtigung gegeben. Die Wohnung ist leider nichts für mich. Der Makler war aber nett.

Bei Frau Sonnenschein war ich auch. Ich habe sie gebeten, ob wir uns, als Anreiz für mich, zum Monatsende zum Kaffee in der Stadt treffen können. Macht sie, fand sie gut.

Bei der Terminsuche stellte ich dann fest, dass Frau Sonnenschein und meine Betreuerin beide Ende August/ Anfang September im Urlaub sind. Sehr passend. Und es macht mir Angst. Keinen Ansprechpartner haben.

Die Wohnung die ich heute Abend angesehen habe…. ich war ein wenig vor den Kopf gestoßen. Ich weiß nun aber auch, wie gut es mir mit einer Wohnung ging. Die ist riesig gegen die Wohnung. Und das alles soll ich nun aufgeben? Das sind so Momenten in denen ich doch gerne den Rechtsweg mit meinen Vermietern gehen würde. Was mir im Endeffekt eine Mieterhöhung bescheren wird. Auch wenn ich dem Amt gegenüber argumentieren könnte, dass ich da aus gesundheitlichen Gründen wohnen bleiben muss, ist die Grenze da auch irgendwann ausgeschöpft :-(.

Ich wäre froh alles wäre schon rum und alles wäre irgendwie sicher. Und ich würde nicht immer wieder daran denken, wie toll es wäre, wenn es mich nicht mehr geben würde und das Thema somit für alle leichter wäre.

Wohnungsgedanken 10

Ich habe nun zwei Tage in meiner Küche geackert. Immerhin habe ich nun zwei Kisten mit Zeug, was auf den Speicher kann. Eine Kiste mit Sachen, die ich verschenke werden. Und alles andere kann einfach dann eingepackt werden.

Haushaltshilfe war auch da. Mit ihr habe ich im Schlafzimmer ein paar Kisten gepackt und im Wohnzimmer. Mein Hauptbastelschrank ist nun leer. Speicherkisten, denn Hobbys kann ich erst mal vergessen. Meine Vitrine ist auch leer.

Gedanken mache ich mir um meine vielen Bücher. Ich hab nun mal bei meinem Stammdiscounter nach Bananenkisten gefragt. Wie viele brauchen Sie denn? Ja so 20-25 würde ich schon nehmen. Geschocktes Gesicht. Das geht nicht. Ich meinte dann, die muss ich ja nicht auf einmal mitnehmen. Ich kann ja jeden Tag 2 Stück holen. Ich komme ja eh fast täglich. Sie bespricht das mal mit einem Kollegen. Sie denkt aber, das geht. Immerhin sei ich ja auch Stammkundin.

Mittlerweile nimmt zwar alles seine Bahnen, aber irgendwie dringt gerade zu mir durch, dass das nicht mehr meine Wohnung und mein sicherer Hafen ist. Ich werde ein wenig wehmütig. Denn so viele Mängel meine Wohnung hat, ich liebe sie schon. Ich kann es mir auch gerade nicht vorstellen, wo anders zu leben. Ich habe es mit Mühe und Not gerade wieder geschafft, mich hier wieder sicher zu fühlen.

Aber Jammern nutzt ja nichts, denn ich kann es nicht ändern. Ich kann nur sehen, dass ich das Beste daraus mache. Wobei mir Optimismus nicht so unbedingt liegt, gebe ich ja zu.