Wohnungsgedanken 10

Am Wochenende war Grillen bei meinem Bruder angesagt. Es lief ohne Vorwürfe. Aber so wirklich recht ist es ihm nicht, dass ich erst hier im Haus umziehe und dann hier raus will. Wenn es ginge, würde ich ja auch lieber gleich hier ganz raus ziehen.

Ich versuche nun trotzdem eine Wohnung zu finden, was sich gerade als schwer heraus stellt. Die wollen Mieter in einem Beschäftigungsverhältnis.

Heute gab es noch mal ein Gespräch zwischen Vermietern, mir und Betreuerin. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass das alles doch nicht so einfach wird. Letzte Woche war noch von einem Umzugsunternehmen die Rede. Heute war das irgendwie nicht mehr so sicher. Ich sehe mich alleine meine Kisten da hoch schleppen.

Die Handwerker werden wohl frühestens am 1.9. anfangen. Somit werde ich frühestens am 15.9. umziehen. Was trotzdem knapp ist. Irgendwie bekomme ich die Kurve nicht. Was packen? Immer mit dem Gedanken, ich muss was unterstellen. Auf was kann ich verzichten?

Ich habe Angst da fest zu sitzen und keine geeignete Wohnung zu finden. Irgendwie fühle ich mich mit der Wohnung abgeschoben. Wobei die erste Variante auch nicht besser war? Ich weiß es nicht. Ich finde gerade alles doof. Wie einfach wäre es, wenn es mich nicht mehr gäbe? (Ich weise daraufhin, dass das keine Suizidankündigung ist).

Gestern war ich ja bei Frau Sonnenschein. Am Wochenende hatte ich einen kleinen Teil Kleidung aussortiert. Ich weiß, dass die Geschlossene Kleidung für Menschen hat, die von der Straße kommen und nichts haben. Also wollte ich da fragen. Mich hat es enorm Überwindung gekostet, da runter zu fahren.

Da stand ich nun. Die waren mit Pflegekräften scheinbar recht gut besetzt. Ich kannte absolut niemand. Noch nicht mal vom Sehen. Ich sollte es als gutes Zeichen sehen*g*. Aber ich traute mich so auch nicht jemand anzusprechen. So fuhr ich wieder hoch und fragte dort Schwestern die ich kannte. Die meinte, ich muss unten fragen.

Also wieder runter. Eine Schwester gefragt. Die saß nur da und zuckte desinteressiert mit den Schultern. Auch auf nach haken nur ein Keine Ahnung. Ich meine, die muss doch wissen, ob sie einen Fundus haben und was brauchen. Immerhin hat die Oberärztin freundlich gegrüßt.

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Wohnungsgedanken 9

AM Mittwoch konnte ich von jemand kostenlos Umzugkartons bekommen. Wir konnten nur zwei Häuser weiter weg halten und trugen die Kisten halt zu mir in den Hausflur. Vatern kam dann auch, um mir beim hoch tragen zu helfen.

Während wir schleppten, kam mein Vermieter. Ob ich denn jetzt schon packen will? Ich sehe ihn groß an und meine nur: Naja wenn ich in 6 Wochen draußen sein soll? Er grübelte und meinte, er habe den Zeitplan nicht wirklich im Kopf. Meine Wohnung müsse ja auch erst gemacht werden usw. Dabei sah er zu, wie mein Vater sich abplagte und labberte mich weiter voll.

Ich liebe so Aktion. Immerhin hat er auch welche hoch getragen. Dann meinte er, ob man meinen Kleiderschrank (5türig mit Spiegeln) auseinander bauen kann? Ich nur so, nein der ist an einem Stück. Ich selbst hatte mich schon damit abgefunden, dass der auf den Speicher kommt. Er meinte, da könne ja ihr Schreiner mal nach schauen und verplant schon, wie man den Schrank umbaut. Ganz ehrlich? Ich lass den nun sicher nicht ändern, wenn ich weiß, ich bleibe da oben nicht ewig wohnen.

Er pries mir auch die Wohnung an. Sorry selbst wenn die Dachschrägen nicht wären, sind die Zimmer kleiner als bei mir. Also kürzer vor allem. Er erzählte was von Dachschrägen seien abgerechnet, die seien an sich viel größer als angegeben die Zimmer.

Bei meiner Sachbearbeiterin beim Amt war ich auch. Die meinte, ich soll erst mal da hoch ziehen und mir dann in Ruhe was suchen, was mir gefällt. Hat mich irgendwie beruhigt. Trotzdem behagt es mir nicht wirklich.

Heute waren Handwerker angekündigt für 17.30 Uhr. Um 17.15 Uhr stand man schon vor der Tür. Die hatten Glück, dass ich schon daheim war. Aber nun gut. Der Handwerker, meine Vermieterin, ihr Sohn und ich vermute, der dritte Mann war ihr Schwiegersohn. Es war unangenehm, weil die auch überall waren. Zumindest kam es mir so vor. Mit welchem Recht kommen alle einfach in meine Wohnung?

In der Wohnung im Dachgeschoss ist der Zugang zum Speicher. Mir macht das gerade ziemlich Angst. Klar ich kann den Schlüssel von innen stecken lassen. Dann können sie zumindest nicht rein, während ich da bin. Aber was ist, wenn ich nicht daheim bin? Gehen die dann einfach in meine Wohnung? Wühlen in meinen Sachen?

Wunderärztin hat auch angerufen. Sie hat noch mal in der Nachbarstadt in der Klinik angerufen. Via Warteliste kann man mich aufnehmen und das sogar ins spezielle Borderline-Programm. Komisch, da hatte ich mich vor Jahren beworben und wurde abgelehnt. Nun ja, hat sich vielleicht geändert?

Da es ja aber eigentlich um eine Akutaufnahme geht. Das kann sie nicht garantieren und das kann man auch nicht schriftlich fixieren. Wenn ich Pech habe schicken die mich gleich an dein Heimatort zurück. Und das kann ich mir eindeutig schenken. Vor allem wenn die Klinik dann noch hier anruft oder mich mit dem RTW schickt. Wir sind nun aber überein gekommen… sie ist ja nun erst mal im Urlaub. Aber man könnte eventuell was drehen, wenn ich direkt vor ihr sitzen würde, sie dort anruft und das aushandelt und ich dann umgehend dort hin fahre.

Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Meine Betreuerin hat mich auf alle Fälle gelobt, weil ich in ihren Augen gerade sehr strukturiert an die Sache ran gehe.

Heute waren wir beim Mieterschutz. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. Der sah in meinen Mietvertrag. Meinte dann, der kann mir gar nicht für in 12 Monaten kündigen, sondern der kann mir zwar jetzt kündigen, aber erst zum 31.3.2015. Da ist so eine komische Klausel im Mietvertrag. Allerdings komme ich ebenfalls erst zu einem 31.3. aus meinem Vertrag raus. Was nicht wirklich gut ist. Aber nun weiß ich mindestens, warum die mich so überfahren.

Wir haben nun abgesprochen, ich soll mal sehen was ich aushandeln kann. Das die nicht ständig in meine jetzige Wohnung dürfen und auch keine Arbeiten machen dürfen, die für mich zum Nachteil wären, weiß ich nun. Ich soll alles schriftlich fest halten lassen. Keine Zusagen machen, bevor ich nicht noch mal dort war. Wie wir das anstellen, weiß ich noch nicht. Denn an sich habe ich denen gesagt, dass ich denen am Dienstag Bescheid sagen. Allerdings möchte ich ungerne dem Umzug zustimmen, wenn manche Dinge vorher nicht klar sind. Und auf Aussagen verlasse ich mich nicht mehr.

Wenn die Wunderärztin versucht Wunder zu vollbringen

Ich stell den Wohnungswahnsinn erst mal hinten an. Ich weiß nämlich nicht mehr ob ich lachen oder weinen soll. Alles sehr mysteriös.

Die Woche hatte ich aber einen Termin bei meiner Wunderärztin. Ich schilderte ihr was los ist und das mich das gerade auch alles sehr belastet. Sagte auch, dass ich zumindest einem stationären Aufenthalt nicht mehr ganz ablehnend gegenüber stehe. Zumindest hätte ich gerne die Option, im Falle des Falles in eine Klinik gehen zu können. U.a. eben auch, wenn mir meine Vermieter zu viel werden.

Nun sei aber mein Problem, ich will auf keinen Fall in die Horrorklinik. Nun ist sie aber halt Ärztin der PIA dieser Horrorklinik. Trotzdem will ich dort auf keinen Fall mehr stationär behandelt werden. Eben weil es mit vielen schlechten Erinnerungen verbunden ist. Und mich das klar noch mehr runter ziehen würde. Vor allem wenn ich an sich weiß, die Gefahr dem besagten Oberarzt zu begegnen ist recht hoch. Später habe ich dann erfahren, dass alle anderen Oberärzte im Urlaub sind und nur er da ist.

Ich schlug vor, ob sie es nicht irgendwie möglich machen kann, dass mich die Klinik in der Nachbarstadt aufnimmt. Zweite Psychiatrie im Einzugsgebiet geht ja leider auch nicht. Wäre momentan auch keine gute Idee, weil man dort fest sitzt. Allerdings ist das nicht der Hauptgrund. Und Nachbarklinik wäre halt was anderes. Problem wäre halt nur, dass wenn das Problem wohl akute Suizidalität ist und ich dann wieder in die Horrorklinik müsste, weil Einzugsgebiet und so.

Meine Wunderärztin hat dann in der Klinik angerufen. Hat halt gesagt, sie hat eine Patientin mit Boderline. DBT ist nicht ratsam. Außerdem habe ich so schlechte Erfahrungen in der Klinik vor Ort gemacht, dass sie es für ratsam hält mich wo anders unter zu bringen. Man versprach sie zurück zu rufen. Nun warte ich auf ihren Anruf.

Sie hat mit mir dann auch grob darüber gesprochen und sie sagt auch, dass sei wenig konstruktiv. Ich erzählte dann was von Suizid mit u.a. mich anzünden. Ich hab dabei auch erwähnt, immerhin käme ich dann, falls man mich früh genug findet, nicht in die Horrorklinik, weil die keine Verbrennungsstation hat. Das war für sie dann erst Recht ein Grund, mich wo anders unter bringen zu wollen.

Irgendwie finde ich den Einsatz toll. Gebe ich ja ehrlich zu.

 

Wohnungsgedanken 8

Wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein….

Ich war mir eben die Wohnung ansehen, in die ich nun ziehen soll (bzw. ich werde müssen). Laut Schrieb fürs Amt hat die 49.5 qm. Die Bezeichnung Loch würde eher passen. Wobei mir ja immerhin noch eine Küche und ein Badezimmer eingebaut wird.

Tapeten von keine Ahnung, meine Eltern hatten Anfang der 70er Jahre schon modernere. Alles klein und schräg. Die Türen *hust*. Offener Sicherungskasten. Ok neuer Sicherungskasten in ausgeschlagenem Putz. Der Boden *schauder*. Zugang zum Speicher in meiner Wohnung.

Da leben zur Zeit Menschen drin. Was ich immer noch nicht glauben kann. Die haben den Vater/Schwiegervater meiner Vermieter über Jahre!!! gepflegt und das sehr liebevoll. Die durften da wohnen. Ich verstehe das nicht. Wohl bemerkt hatte Vater 6 Zimmer oder so und lebte in 1-2 davon.

Ich kann nur davon träumen, da jemals alle meine Sachen unterzubringen. Ich habe einen sehr schönen 5 türigen Kleiderschrank. Ok den hab ich geschenkt bekommen. Aber seit dem der hier steht hat sich mein Leben enorm verbessert. Ins Wohnzimmer gehen höchstens eine 2 SitzerCouch (ich habe 2) und ein Couchtisch. Zumindest wenn ich die Schrankwand mit drin haben will.

Aber ich kann meine Sachen unterstellen. Auf dem Speicher. Immerhin etwas. Ich befürchte allerdings, dass ich so die Vermieter ständig in der Wohnung habe.

Ich glaube ich muss das erst mal sacken lassen.

Fakt ist, ich werde dort einziehen müssen, aber nun doch schneller was suchen müssen, als ich an sich wollte.

Wohnungsgedanken 7

Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Ich schob ja ziemlich Panik. Vor allem da ich mir die angebotene Wohnung nicht leisten kann und schon Sorge hatte, ich muss nun irgendwo hin ziehen, nur weil ich eben muss. Bei einer Wohnbaugesellschaft angerufen und halt gesagt, dass ich eine Wohnung suche, Rente und ergänzende Leistungen bekomme. Die Wohnungen gehen alle ans Wohnungsamt und ich soll mich da melden.

Irgendwann klingelt es. Meine Vermieterin. Der Handwerker morgen müsste nicht zu mir. Dann fing sie an, sie könnten mir anbieten, sie würden die Wohnung im Dachgeschoss für mich machen. Also Toilette rein (die ist bisher wohl auf dem Hausflur), Küche rein, evt. Boden rein. Die Wohnung wäre kleiner, aber günstiger. Und sie hat eine Badewanne (ich gebe zu, innerlich freut mich das*g*. Wäre aber kein muss mehr). Ich könnte von hier direkt da hoch ziehen. Sie machen auch den Umzug.

Es kam auch zur Sprache, was ist, wenn das Amt eben die Wohnung unten nicht bewilligt. Ich meinte dann, was denn wäre, wenn ich würde ganz ausziehen wollen? Problem wären halt die Maklerkosten. Sie hat Bedenken, dass ich dann halt ewig suche. Irgendwie sind die ziemlich unter Druck. Aber nun ja.

So folgte dann das Angebot, ich solle erst mal hoch ziehen und wenn es mir nicht gefällt und ich suche mir was anderes, übernehmen sie die Maklergebühren.

Ich war baff…. ich hab nun erst mal gesagt, ich würde ihnen bis Dienstag Bescheid sagen. Nun kreisen die Gedanken. Heute sind die auf einmal total nett zu mir. Wo ist der Haken *g*. Dann fiel mir ein, da ist ja keine Heizung drin. Er lief mir gegen Abend noch mal über den Weg und ich habe gefragt. Ich bekomme auch eine Heizung.

Vorteile wäre eindeutig, ich muss nun nicht übereilt suchen. Der Druck ist weg. Ok packen muss ich (wobei sie meinte, die packen auch. Ich mach das lieber selbst*glaub*). Ich kann mir dann in Ruhe was suchen. Ok das wissen die nicht und brauchen sie nicht wissen.

Nachteile wäre, die Wohnung wäre eben im 4. Stock. Wenn ich mir jetzt was suchen würde, wäre es maximal im 2. Stock, ich werde ja nicht jünger und mir reicht das zweite Stockwerk an sich schon. Nur in der Küche neues Fenster.

Aber… es würde mir einmal Sicherheit geben, dass ich ein Dach über dem Kopf habe. Ich brauche die Umgebung nicht von jetzt auf gleich aufgeben. Der Umzug wäre zwar stressig, aber nicht so stressig wie beim Komplettumzug mit bösen Vermietern im Nacken.

Ich traue dem Frieden nicht. Aber immerhin sitze ich dann nicht mit meinem Zeug dort fest und bin denen ganz ausgeliefert. Meine Betreuerin ist erst morgen wieder da.

Wohnungsgedanken 6

Ich hatte mir für heute fest vorgenommen, mal meinen Schrank mit Zeitschriften zu sortieren. Möglichst viel weg zu schmeißen. Ich dachte, da sind Kochzeitschriften und Bastelzeitschriften drin. Zumindest die Kochzeitschriften könnten an sich weg. Es sind fast nur Bastelzeitschriften, die ich ungerne entsorgen würde, weil ich immer noch davon Träume mich selbstständig zu machen mit meiner Bastelei.

Dann waren da auch noch Unterlagen aus verschiedenen Therapiephasen drin. Zettel von Anna. Zettel von meiner ersten ambulanten Therapie mit Borderline, die nicht toll endete. Arztberichte. Briefe oder Aufsätze.

Gerade habe ich das Gefühl, ich schaffe das nie. Meinem Bruder habe ich nun mal gemailt, dass ich ausziehen möchte. Er scheint das nicht gut zu finden.

Ich hab so Angst, dass ich keine Wohnung finde. Spätestens wenn ich meinen Vermietern mitteile, dass ich ausziehe, ist die Option mit der Wohnung hier weg.

Ich überlege ständig, was sich nun schnell weg schmeißen lässt, um die Menge zu reduzieren. Ich wohne ja auf 57 qm. Und habe da reichlich Zeug drin. Was sich eben so ansammelt. Alleine meine Bücher werden jeden der hilft zum Wahnsinn treiben.

Der Druck ist gerade total hoch. Ich will aber nachher noch weg. Ich muss mich abhalten, weil sonst hab ich das Problem, wie Wunden versorgen und was anziehen. Außerdem sehe ich kommen, dass ich gleich wieder in dem Kreis drin bin, dass es für alle das Beste ist, wenn ich nicht mehr wäre.

Beim groben durch sehen der Papiere eben…. ich habe fest gestellt, dass sich seit dem einiges geändert hat. Auch wenn nur ich das sehe. Es weh tut, dass mir jeder sagt, ich sei böse usw.

Ich glaube ich räume erst mal den Flur auf, damit der Handwerker am Dienstag nicht ganz der Schlag trifft. Damit ich zumindest etwas gemacht habe. Damit ich mir erlauben kann, nachher noch mal weg zu gehen.

Wohnungsgedanken 5

Ich hab an sich Donnerstag beschlossen, ich ziehe aus. Trotzdem habe ich meine Vermieter den Schrieb fürs Amt ausfüllen lassen. Der mir ziemlich Bauchweh macht. Und meine Vermieter wohl ziemlich Panik schieben, dass mir die Wohnung nicht bewilligt wird. Irgendwie keimt in mir der Gedanke, die haben noch andere Gründe, dass es plötzlich so eilt. Allerdings wären dann offene Worte mir gegenüber besser.

Gedanken sind auch, da sie mir ja mit der Miete so enorm entgegen kommen, dass es denen nur darauf ankommt, dass ich aus meiner Wohnung draußen bin und dann… keine Ahnung. Ein ruhiges Leben wird das hier auf alle Fälle nicht mehr. Vorhin saß ich im Wohnzimmer zum Lesen, Fenster war offen und ich hörte jeden der auf der Straße sprach.

Gestern war ich noch voller Tatendrang. Samstag morgen wurde ich wach und seit dem kreisen die Gedanken. Eine unheimliche Angst. Das ich das alles nicht schaffe. In eine Wohnung ziehen muss, die mir gar nicht zu sagt. Das mir die Umgewöhnung schwer fällt. Und so weiter.

Angst macht mir auch, wie meine Vermieter reagieren werden. Ich bin ja weiterhin daran interessiert, dass möglichst ohne Rechtsstreit zu lösen. Gedanklich wäre es so, dass ich ihnen eben sagen würde, die Wohnung wird vom Amt eben nicht bewilligt und ich würde gerne ausziehen. Es aber relativ unwahrscheinlich sei, dass ich in der kurzen Zeit was finden werde. Ich würde mich aber bemühen. Ich kann ja dann immer noch darauf hinweisen, dass sie mir bei der Suche helfen können. U.a. mit dem Hinweis auf einen Makler.

Ich sehe aber kommen, dass die einen Aufstand machen. Davon anfangen, ich muss bis Ende August/ Anfang September draußen sein. Mit weiter dem Angebot, sie könnten meine Möbel unterstellen. Aber ganz ehrlich? Würdet ihr eure Möbel wo unterstellen wollen, wo andere Zugriff zu haben? Und nein ich vertraue ihnen nicht.

Ich würde ihnen in so Momenten auch gerne sagen, wie sie sich denn fühlen würde, wenn ihnen jemand von jetzt auf gleich so kurzfristig die Lebensgrundlage entziehen würde? Wie sie sich fühlen würde, wenn jemand anderes erwartet, dass man sein Leben auf das umstellt, was andere von einem wollen? Immerhin machen sie genau das gerade. Ich soll quasi sofort raus und habe auch umgehend ihre Handwerker rein zu lassen und zwar zu den Zeiten die die wollen.

Meine Haushaltshilfe kam am Freitag, da war ich gerade am telefonieren und hatte noch keine Jacke über. An sich ziehe ich halt immer was langärmliges an. Ich fragte dann auch, ob ich was anziehen muss. Nein sei ok. Als ich halt so erzählte was los ist, meinte sie, ob ich mich deshalb selbst verletzt hätte. Das könnten die doch ruhig wissen. Betreuerin riet aber davon ab. Ließ sich aber nicht vermeiden, dass meine Vermieterin am Freitag Nachmittag hier klingelte und mir eben den Schrieb zurück gab und ich da eben nichts langärmliges an hatte. Ich denke aber nicht, dass sie das bemerkt hat.

Ich bin eigentlich am Überlegen, ob das was die da vorhaben nicht Nötigung ist? Immerhin soll ich nach ihren Wünschen agieren. Bisher sind sie ja auch fest der Meinung, die Entscheidung, ob ich in die andere Wohnung ziehe, liegt nur beim Amt. Ich wurde gar nicht gefragt. Für Erpressung reicht es nicht. Aber mir ziemlich deutlich zu sagen, wenn ich es auf einen Rechtsstreit ankommen lasse, machen sie mir das Leben zur Hölle, ist schon einiges.

Wobei ich gedanklich ja auch bei dem Thema bin. Ich vermute mal stark, wenn ich es wirklich darauf würde ankommen lassen und sagen würde, ich will hier aus meiner Wohnung nicht raus, würde ich das eventuell sogar durch bekommen. Attest von einem Arzt, dass es mir psychisch nicht zumutbar ist. U.a. weil ich hier schon so lange lebe und noch dazu eben eingeschränkt bin.

So weit würde ich aber ja gar nicht gehen wollen. Nur plant mein Vermieter ja bereits, falls ich einen Rechtsstreit will, werden trotzdem Handwerker in meiner Wohnung sein. U.a. will er die Heizung machen lassen. Die Therme wäre zwar in meiner Wohnung, aber alle Heizkörper der Nachbarwohnung mit angeschlossen. Wobei ich ja hart im Nehmen wäre und die Heizung eben aus bleibt. Außerdem würde ich nicht einsehen, dass ich den Dreck dann hier hätte.

Man meinte ja, dann wird eben so musiziert, dass es mich stört. Hätte ich ihm sagen sollen, dass musizieren, auch wenn es der Beruf ist, nicht stundenlang erlaubt ist? Wobei ja dann nicht nur ich leide, sondern auch die Mieter über mir. Die noch dazu genau über den besagten Räumen das Kinderzimmer haben.

Montag werden mal Wohnungsgesellschaften vor Ort angerufen. Dann hoffe ich, am Donnerstag bei der offenen Sprechstunde des Mieterschutzbundes Erfolg zu haben. Mal sehen was die sagen. Aber immerhin habe ich nun eine Quelle für Umzugkartons.

Wohnungsgedanken 4

Die Nacht noch ein nettes Telefonat mit der Telefonseelsorge. Dementsprechend spät ins Bett. Mit einem langärmligen Shirt, damit nicht alles dreckig wird. Ich konnte sogar irgendwann einschlafen.

Morgens früh raus. Da hörte ich schon die Klingel im Haus (ich höre hier immer, wenn es bei den Vermietern klingelt…. ich merks nur nicht mehr immer, weil es so dazu gehört). Panik geschoben, dass der Handwerker früher kommt. Nun ja dem war nicht so.

Beim Amtsgericht angerufen, da der Beratungshilfeschein ja nun eilt. Mir steht keiner zu. Wir machen aus, dass ich morgen persönlich vorspreche. Meine Betreuerin rief auch an. Nach einer sehr langen Mail die Nacht. Sie sieht manches sehr ähnlich. Hat bei einem Anwalt (bei dem waren wir schon mal) einen Termin gemacht, bzw. zwei zur Auswahl. Ich soll aber erst sehen, dass ich den Schein bekomme. Meine Sachbearbeiterin beim Amt hat sie nicht erreicht, das soll ich versuchen.

Versucht dort anzurufen. Ich gebe zu relativ oft. Irgendwann ging sie dran, sie sei im Gespräch. Sie klang ziemlich sauer. Sie ruft zurück. Betreuerin gemailt. Mal angefragt, ob ich mich täusche oder ob meine Vermieter gerade versuchen mich zu erpressen? Ala wenn ich nicht mache was sie wollen, dann machen sie mir das Leben zur Hölle.

Betreuerin ruft an… sie sieht es scheinbar ähnlich. Währenddessen klingelt meine Vermieterin. Der Handwerker kommt später. Ich koche innerlich. Und wenn ich vom Amt näheres weiß, dann kann ich mir unten die Wohnung ansehen. Geht also doch. Immerhin etwas. Und falls ich später nicht könnte, müsste ich ihnen eben einen Schlüssel geben.

Kurze Zeit später kommt der Handwerker. Der ist in Begleitung meiner beiden Vermieter und deren Sohn. Was mich das ankotzt. Vermieter sieht sich neugierig in meiner Küche um. Was mich ebenfalls ankotzt. Handwerker sieht sich die Therme an und rät zu einer neuen. Ich erwähne, dass sowohl seine Kollegen wie auch der Schornsteinfeger meine Therme immer wieder bewundern. Die ist top in Ordnung. Er fragt, wie es mit dem Heizen aussieht. Ich sage ehrlich, dass ich Probleme habe, die Wohnung zu beheizen. Er fragt näher nach. Ich gebe ehrlich Antwort. Was mich mittlerweile ärgert.

Handwerker will noch mal kommen, wendet sich aber gleich an mich, dass er mit mir einen Termin ausmachen will. Passt meinen Vermietern nicht – dafür mir um so mehr. Fand ich fair von ihm und der scheint sich auch auf meine Wünsche einzulassen. Immerhin etwas.

Warten auf den Rückruf der Sachbearbeiterin. Zwischenzeitlich ruft meine Betreuerin noch mal an. Sie hat beim Mieterschutzbund angerufen. Wenn ich SGB 12 Leistungen beziehe, dann übernimmt das Sozialamt die Kosten. Also weiter auf den Rückruf warten. Innerlich angespannt und die Monatsfahrkarte musste ich ja auch noch zurück bringen.

Zwischenzeitlich mal meine Haushaltshilfe angerufen. Die kommt an sich Freitags zwischen 9.30 Uhr und 10 Uhr und bleibt drei Stunden. Nur in dem Zeitraum muss ich zum Gericht. Da wusste ich noch nicht, dass ich evt. zum Mieterschutz kann. Leider ist es mit Parkplätzen hier schlecht und sie kommt lieber früher. Wir machen aus, sie fährt gegen 13 Uhr hier mal rum, wenn sie einen Parkplatz bekommt, kommt sie.

Ich rufe gegen 16 Uhr doch noch mal beim Amt an. Sie ruft kurze Zeit später zurück. Ich entschuldige mich mal wieder. Beschreibe grob was los ist. Wie teuer die Wohnung denn sei? Naja die sind mir entgegen gekommen und ich wäre gerade so im Satz. Ja aber wenn die die Miete erhöhen muss ich raus. Sie denkt auch, dass ich da ausziehen sollte. Ich frage wegen dem Mieterschutzbund. Da rät sie zu und schickt mir die Sachen. Außerdem machen wir einen Termin bei ihr.

Also noch mal Betreuerin usw. Also nächste Woche zum Amt. Vorher müssen meine Vermieter noch die Vermieterbescheinigung ausfüllen. Ich bin gespannt. Dann zum Mieterschutzbund. An einem anderen Tag. Somit hätte ich an sich die 2 Stunden *seufz*… die Wohnung unten will ich mir aber nicht alleine ansehen.

Wobei ich gerade eh denke, die wollen mich los werden. Mal sehen was beim Mieterschutzbund und so gesagt wird. Mir behagt es auch nicht, da quasi 6 bis keine Ahnung wie viele Wochen in der Luft zu hängen und keine feste Unterkunft zu haben. Mir behagt es auch nicht, dass man von mir entgegen kommen erwartet, aber mir wirklich alles auf diktiert. Aber mehr als abwarten kann ich nicht tun.

Ach ja zur Wunderärztin darf ich nächste Woche auch. Wobei meine Vermieter da wieder mal mit jemand in die Wohnung wollen. Ich habe aber klar gesagt, ich muss um 13 Uhr weg. Aber wenn das nicht klappt, können die gerne in meinem Beisein in der Klinik anrufen und meinen Termin absagen. Wohlbemerkt geht die Wunderärztin dann nämlich in den Urlaub….. ach ja ich habe mir vorgenommen, dass ich sie frage, ob sie evt. eine Aufnahme in der Klinik in der Nachbarstadt unterstützen könnte. Ich will auf keinen Fall hier in die Klinik (also in die Klinik, in der sie angestellt ist). Was sie an sich auch weiß. Aber da ich einiges gerade als sehr ausweglos ansehe, ist es vielleicht ganz gut, da eine Lösung zu haben. Wenn mir meine Vermieter ganz doof kommen, wäre Klinik immerhin eine Lösung.

So viel habe ich noch nie mit meiner Betreuerin telefoniert. So viele Mails hat sie auch noch nie von mir bekommen. Und sie ist sooooooooo geduldig.

Wohnungsgedanken 3

Schlimmer geht immer, scheinbar auch bei mir.

Heute Morgen war ich noch bei meiner halbehrenamtlichen Tätigkeit oder wie man das nennen darf. Schön mit einer geliehenen Monatskarte. War an sich auch ganz nett und auch stressig. Vorhin stellte ich fest, ich hab die Karte nicht zurück gebracht. Hoffentlich kam kein Kontrolleur. Oder mein Fahrkartenleiher hat nach Feierabend bei mir geklingelt und da saß ich bei meinen Vermietern.

Vermieter…. nun ja….

Ja da ja Vater/Schwiegervater verstorben. Sie hätten harte Monate hinter sich, da sich die Geschwister auszahlen lassen wollen. Was ich durchaus verstehen kann. Aber nun ja. Sie waren auch am überlegen, ob sie das Haus verkaufen, hätten das aber aus Rücksicht auf ihre Mieter nicht getan. Nun soll Sohne mit Frau und Kind eben in das Stockwerk ziehen und man bräuchte dazu meine Wohnung. Ok so weit hatte ich mir das gedacht. Man würde mir die Wohnung im Erdgeschoss anbieten. Auch das war angedeutet worden.

Fakt ist, die Wohnung ist wesentlich größer. Sie seien außerdem auf die Mieteinnahmen angewiesen, weil ja der Umbau in meiner Wohnung so teuer sei (die machen die Nachbarwohnung und meine Wohnung zu einer Wohnung). In der Nachbarwohnung ist kein Bad, keine Heizung, alte Leitungen und so weiter.

Kann ich alles nachvollziehen. Mal gefragt, wie teuer die Wohnung denn wäre. Ja sie sei größer und deshalb teurer und liege damit immer noch unter dem Mietspiegel. Betrag genannt. Betreuerin nur so, die Kosten würden nicht übernommen werden. Da kam man mir entgegen. Nun ja.

Viel interessanter ist der zeitliche Rahmen. Bereits morgen kommen Handwerker in meine Wohnung (ich liebe es so kurz vor knapp ohne Ankündigung). So bald es eben geht. Allerdings müsste ich mir für die Renovierungszeit von etwa 6-8 Wochen eine andere Unterkunft suchen. Ich nur so, ich hab keinen wo ich hin kann. Ja… Möbel könnten sie unterstellen, dass sei kein Problem. Ja kann ich nicht mit Matratze dann mindestens Nachts da schlafen? Ja… zögern… im Dachgeschoss wird die Wohnung zum 1.8. frei. Da könnte ich so lange rein. Da ist aber weder Küche noch Heizung drin.

Man würde mir auch beim Umzug helfen. Also Herd anschließen und so. Ich bezweifle das ein wenig. Habe auch gesagt, dass ich das in den paar Wochen nicht schaffe. Unglaube von Beiden.

Betreuerin nur so, dass mir ein Umzug nicht ohne weiteres bewilligt werden wird. Ja sie haben mit einem Rechtsanwalt gesprochen, die Eigenbedarfskündigung sei rechtens. Betreuerin verwies dann mal auf die Kündigungsfristen. Ja man möchte das gerne gütlich einigen.

In dem Gespräch bat man mir außerdem an, dass man mir Laminat legen würde. In meiner jetzigen Wohnung musste ich den Boden selbst machen. Man verwies mehrfach darauf, dass ich ja eine wesentlich größere Wohnung bekomme, noch dazu supergünstig und die sei besser ausgestattet als meine Wohnung. Sogar besser als ihre Wohnung. Weil sie doch tatsächlich überall neue Fenster hat, ein neues Bad und eine neue Heizung (die war wohl kaputt, sonst wäre da sicherlich auch keine neue Heizung drin).

Am liebsten hätten sie sofort eine positive Antwort gehabt. Damit werden sie mich dann sicher morgen unter Druck setzen, befürchte ich. Betreuerin hat ihnen gesagt, dass da erst das Amt zustimmen muss. Ja aber, sie seien mir ja entgegen gekommen und Miete so günstig usw. Und immer wieder darauf verwiesen, wie toll sie doch seien und wie viel toller die Wohnung sei.

Ach ja ich wollte die Wohnung sehen. Ja die haben ja den gleichen Schnitt wie die Zimmer in ihrer Wohnung und haben mir die gezeigt. Dann war man mal so frei, Sohnemann zu fragen, ob ich die Wohnung sehen kann. Nein das geht erst Anfang August evt. Alles in allem erwarten sie, dass ich ungesehen in die Wohnung ziehe.

Sie haben mir ebenfalls angekündigt, wenn ich es auf einen Rechtsstreit ankommen lasse, machen sie mir das Leben zur Hölle. Dann machen sie die Wohnung neben an und es wird eben dort musiziert, wo es mich am meisten stört.

Ich meine, mir war klar, ich muss hier raus und habe schlechte Karten. Aber das ich quasi sofort raus soll? Und auch das vor vollendete Tatsachen stellen. Sicherlich ist das Angebot relativ gut. Aber ich habe quasi nur die Wahl entweder ich ziehe zu ihren Konditionen da runter (mir behagt der Gedanke Parterre immer noch nicht) oder oder oder… oder nichts.

Ich hab nun die letzten Jahre sicherlich vieles schleifen lassen. Was aber immer wichtig war und um was ich gekämpft habe, war meine Wohnung. Und das alles soll ich nun innerhalb weniger Wochen aufgeben?

Ich bin somit mal wieder ziemlich verstoert. Ich war ja zu Kompromissen bereit… aber… im Endeffekt egal. Und ich fühle mich gerade mal wieder rum geschoben und  mit mir kann man alles machen.

Wohnungsgedanken 2

Ich war heute beim Gericht und habe einen Rechstberatungshilfeschein beantragt. Die Damen unten waren ziemlich fasziniert von mir. Mein Rucksack piepste, obwohl er aufgeräumt war. Abgeben musste ich dann ein Reise-Nähset, wegen einer stumpfen Mini-Schere. Freiwillig abgegeben habe ich die Dose mit Rasierklingen. Ich war allerdings froh, dass die da nicht weiter nachgefragt haben. Das Abtasten mit dem Piepgerät empfand ich als unangenehm.

Beim Sozialamt habe ich auch angerufen. Eben um in Erfahrung zu bringen, wie hoch die Miete sein darf, wie groß eine Wohnung sein darf usw. Das wird nicht einfach werden. Die Wohnungen, die der derzeitige Wohnungsmarkt so hergibt, sind entweder zu weit weg, zu teuer oder die Nebenkosten sind zu hoch. Aber ich muss erst mal abwarten, was meine Vermieter genau von mir wollen.

Die Nacht klingelte das Telefon. Der Freund, der meine Geburtstagsüberraschung organisiert hatte. Er, der sich in der Blogdiskussion, die ich die Tage erwähnte, nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Ja er macht sich Sorgen. Ich nur warum denn? Ja er sei vielleicht zu direkt gewesen? Ich nur so, immerhin wart ihr ehrlich und ich weiß nun, welches Bild ihr von mir habt. Ja und bla und etc und keine Ahnung. Ich war mal so frei ihn zu fragen, ob er denn weiß, warum ich nicht arbeiten gehe? Großes Schweigen. Ob ihm bewusst sei, dass mir die Rentenversicherung nicht grundlos Rente auf Dauer gewährt hat?

Alles im allem gab er zu, dass sich da was entwickelt hat, was mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hatte und ein Wort das andere gegeben hätte. Das ich seit Tagen dort nicht Online war, ist ihm allerdings nicht aufgefallen (man kann dort sehen, wie viele Tage jemand nicht da war).

Er war aber wohl nicht der Einzige, der sich Sorgen gemacht hat. Eine gemeinsame „Freundin“ hat ihn wohl gefragt, ob ich sauer sei? Sie würde mich wohl doch nicht so gut kennen, wie sie dachte.

Ich habe mich dann mal eingeloggt und wollte kommentieren. Die Beiträge die seit meinem letzten Besuch geschrieben wurden… naja toll waren sie nicht. Ich hab ewig geschrieben und dachte dann nur, ist doch eh egal was ich schreibe.

Hauptproblem scheint für andere zu sein, dass ich eben kreative Sachen mache und da schon viel Zeit rein stecke. Ja die Zeit haben andere nicht. Und man wäre am überlegen, warum ich die Zeit nicht in meinen Haushalt stecke. Es hat aber keiner mal gefragt, wann ich denn bastle, stricke, nähe und ähnliches. Das mache ich Abends beim Fernsehen. Immer noch besser als sich vor die Kiste zu legen. Aber nun ja.

Ich schwanke, was ich machen soll. Mein Dickkopf und mein Trotz neigen gerade dazu, mir halt einen Job zu suchen, damit andere glücklich sind. Arbeit muss ja keinen Spaß machen. Also kann ich auch in meinem erlernten Beruf was suchen. Den Beruf, den ich bewusst NIE wieder machen wollte. Keine Ahnung, wie ich meinem Arbeitgeber klar machen, dass ich eben ausfalle, wenn ich offene Wunden habe. Denn das ist laut Gesetz nämlich an sich verboten. Keine Ahnung, wie ich einem Arbeitgeber weiß machen soll, dass die Arbeit mit Messern ungefährlich ist. Denn das wäre sie nicht.

Besagter junge Mann meinte, ich muss doch damit glücklich werden wie ich lebe. Ich meinte dann nur, aber mit dem Leben bekomme ich keine Anerkennung meiner „Freunde“. Da wusste er dann auch nicht weiter.

Vielleicht ist es ganz gut, zu wissen, was Menschen, die einen Freunde nennen, von einem denken. Vielleicht bringt es für mich auch mal Abstand rein? Abstand, den ich an sich nicht wollte. Immerhin war es einer meiner Kontakte zur Außenwelt!