Nach dem halben Sturm

Meiner Haushaltshilfe habe ich für Freitag abgesagt. Ging absolut problemlos, sie war eher froh drum. Somit war uns Beiden geholfen. Zum Arzt bin ich allerdings nicht. Hätte ich vielleicht machen sollen.

Die Helfaktion für Samstag wurde auch abgesagt. Was mir ebenfalls Recht war, denn wirklich viel hätte ich nicht machen können.

Die Kuchenaktion hat so halbwegs geklappt. Ich hätte früher anfangen sollen. Aber ich habs fertig gebracht. In meine Küche traue ich mich allerdings nicht mehr rein. Wobei ich gerade merke, dass die Hilfe der Haushaltshilfe endlich kleine Früchte trägt, denn ich hab zumindest mal zwischendurch was weg gespült. Hätte ich früher so nicht gemacht. Alles in allem bin ich strukturierter an die Sache ran gegangen.

Dafür war dann mein Ohr gegen Abend dicht. Wie wenn Wasser drin wäre. In dem Moment habe ich es bereut, dass ich am Freitag nicht beim Arzt war. Wobei da ja noch nichts am anziehen war. Nun ja, heute morgen war es besser und ich war auch bei der Feier und hab mich Nachmittags noch mit meinem Besuch getroffen. War recht schön.

Aber ich merke schon, dass sie Anspannung das ich alles schaffe nach lässt – also eher im negativen Sinne. Der Druck fehlt. Bzw. werde ich mir den Druck nun selber machen? Ich weiß es nicht. Bis Donnerstag Abend muss die Küche betretbar sein. Wohnzimmer, in dem es ebenfalls aussieht, als wenn ne Bombe eingeschlagen hätte, ebenfalls. Morgen früh sollte ich zu meiner Hausärztin. Die sicherlich nicht sehr begeistert ist.

Wird sie fragen, warum ich nicht früher gekommen bin? Warum bin ich eigentlich nicht? Weil ich die Sätze, von wegen der vielen Sonderbehandlungen, die ich bekommen haben (soll), nicht mehr aus meinem Kopf bekomme. Vielen Dank Psychiatrie vor Ort. Ich glaube ich nenne die Klinik mal vorerst Horrorklinik, vielleicht geht es mir damit besser.

Also morgen früh aufstehen. Schnell duschen. Fahrkarte organisieren. Mein Lieblingsfahrkartenleiher braucht sie morgen selbst. Dann Hausärztin und hoffen, dass ich nicht ewig warten muss. Danach nach Hause, eventuell ein wenig Pause und dann weiter in die Horrorklinik zur Wunderärztin. Danach noch was auf dem Weg erledigen und dann eilen, damit ich mit der Fahrkarte rechtzeitig zurück bin.

Einen Vorteil hat der Besuch bei meiner Hausärztin, ich brauch mein Schilddrüsenmedikament. Ich müsste diese oder nächste Woche also eh dort hin und mir ein Rezept holen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s