Medikamente und die „Überwachung“

Ich schrieb ja, dass ich ein neues Medikament habe. Im Dezember sagte mir die Wunderärztin, ich kann in der PIA anrufen und nach ihr Verlangen. Als sie mir die Visitenkarte gab, schallte mir ein: Dafür ist aber Frau Sonnenschein zuständig! entgegen. Was mich ziemlich angekotzt hat. Und immer noch ankotzt. Nun meinte Wunderärztin, wenn es mit dem Medikament Probleme gibt, soll ich mich an sie wenden. Ich nur so, mir sei ausdrücklich gesagt worden, dass ich mich außerhalb der Termine an Frau Sonnenschein wenden soll. Da Frau Sonnenschein ja aber „nur Sozialarbeiterin“ sei, würde ich das als nicht effektiv erachten. Sie nur so, ach Frau Sonnenschein würde sicherlich dann mit ihr sprechen.

Ich bin ehrlich gesagt nicht damit zufrieden, dass ich ein Psychopharmaka nehmen und keinen Ansprechpartner habe und noch dazu den nächsten Termin erst in 6 Wochen (ok jetzt sind es noch 4 Wochen). Bei Frau Sonnenschein würde ich es von mir aus auch nicht mehr ansprechen. U.a. weil mir das weiter reichen zu doof ist.

Heute kam das Gespräch auf meinen Schlaf. Ich nur irgendwann so, Sie wissen aber schon, dass ich ein neues Medikament nehme? Nein sagt sie- seit wann denn? Ich war zu irritiert, um ihr zu sagen, dass sie ja an sich für die Überwachung zuständig ist.

Bisherige Nebenwirkungen sind an sich auch nur, dass ich dauermüde bin. Allerdings habe ich mein Schlafmittel reduziert und es sollte sich so langsam ja mal einpendel. Ansonsten naja Verstopfung…. da versuche ich gerade das irgendwie mit dem Essen auf die Reihe zu bekommen und denke (und hoffe) an sich nicht, dass es rein alleine von dem Medikament kommt.

Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr verwöhnt. Ich kannte es die letzten Jahre eben so, wenn ich ein neues Medikament bekam, dann hat mein Arzt jede Woche mit mir telefoniert. Ok eine Zeitlang hatte ich bei ihm ja eh wöchentliche therapeutische Termine. Aber so 4-6 Wochen im Endeffekt keinen Ansprechpartner oder die Damen von der Rezeption fragen mal so halbwegs interessiert, können mir aber zeitgleich nicht wirklich Auskunft geben? Sollte irgendwie bei Psychopharmaka nicht die Regeln sein. Vor allem, da die Wunderärztin ja halbwegs bestätigt hat, dass ich scheinbar paradox auf Medikamente wirke.

Zur Grippe hat Frau Sonnenschein nichts groß gesagt. Aber sie hat mich mit Tee versorgt, den sie noch da hatte und eh nicht trinkt. Früher fand ich das ok. Heute überlege ich immer, warum sie das macht und ob es richtig ist, solche Dinge anzunehmen.

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