Neues Jahr- Neues Glück?

Die liebe verstoert geht seit Jahren an Silvester vor 0 Uhr ins Bett. Nur ja nicht den Jahreswechsel mit bekommen. Nicht abseits neben all den Feiernden stehen. Ja nicht neben glücklichen Pärchen stehen usw. Selbst als ich über Silvester im Krankenhaus war, blieb ich dem treu. Wenn auch mit zahlreichen Hilfsmittel, die ich daheim natürlich noch mehr ausnutze. Keine Sorge, ist weitgehenst ärztlich abgeklärt. Bzw. ist mir generell erlaubt, die Medis so weit hoch zu fahren.

Dieses Mal wirkte auch mein Ohropax. Im Jahr davor konnte ich wegen der Knallerei erst nicht einschlafen. Dieses Mal drehten sich mehr die Gedanken und die Angst. Aber die Dosis war wohl hoch genug und ich war früh genug weg. Dafür war ich dann auch dementsprechend früh wach.

Mittlerweile versuche ich wieder in den Alltag rein zu kommen. Irgendwie habe ich zwar keine Struktur, aber die Feiertage haben mich noch mehr aus der Bahn geworfen. Aber die Woche ist ja noch nicht zu Ende.

Die Gedanken sind zur Zeit einigermaßen still. Ich wette sie werden sich nächste Woche pünktlich zum ersten Termin mit Frau Sonnenschein wieder einstellen. Irgendwie laufe ich im Sparmodus *grübel*

Vorsätze habe ich nicht wirklich. Hoffnungen ala gesund werden etc., habe ich schon lange aufgegeben. Immerhin wollte ich mit dem Rauchen aufhören. Nikotinkaugummis schmecken echt scheiße- halten aber nur halb vom Rauchen ab. Also werde ich nun täglich neu starten. Ich habe mich nun für minimieren entschieden. Ganz klappt eh nicht.

Ich habe aber beschlossen, die ambulante Anbindung an die Klinik zu beenden. Ende Januar habe ich einen Termin bei einem niedergelassenen Arzt. Noch gefällt mir das nicht ganz und die Anbindung an die Klinik läuft auch noch. Eine Überweisung pro Quartal stellt mir meine Hausärztin aus. Vielleicht sollte ich beim ersten Termin mal fragen, ob man mir eine Überweisung zu einem weiteren Facharzt gibt? Kommt zwar doof- aber ich bin so weit, dass ich mich nicht mehr arrangieren mag, sondern eine Behandlung will, mit der ich Leben kann! Auch wenn das doof klingt. Somit denke ich, der Wechsel wird bis spätestens zum dritten Quartal 2013 über die Bühne sein.

Ansonsten steht mein 40. Geburtstag an. Meinen Kinderwunsch werde ich dann auch beerdigen können. Ja man kann mit über 40 noch Mutter werden usw. Aber für mich war das immer die Grenze.

Ansonsten lasse ich immer zum Jahresende das Jahr Revue passieren. Irgendwas positives finde ich immer. Aber für 2012 würde ich nur verzweifelt versuchen irgendwas schön zu reden. Gerade 2012 sind so viele Sachen passiert, die mir im Endeffekt den Boden unter den Füßen weg gezogen hat. Obwohl so viel ist nicht passiert. Nur das „Theater“ in der Klinik.

Meine Betreuerin meinte, es kann ja nur besser werden, als ich ihr sagte, 2012 war mein beschissenstes Jahr. Ich zweifle daran noch. Denn es wurde immer schlechter. Ein klein wenig Optimismus habe ich zwischenzeitlich. Mal sehen wie es weiter geht.

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