Strudel…

Die letzte Woche war irgendwie doof. Entweder hab ich geheult oder versucht wieder Leben in mein Leben zu bringen. Mit dem Ergebnis, dass ich viele Dinge einfach nicht mehr hin bekomme. Was mich immer mehr erschreckt.

Ein Telefonat mit der Telefonseelsorge endete auch komisch. Ich rief da heulend an. Keine Ahnung was ich erzählen sollte. Irgendwann meinte die Dame mitten im Gespräch, ich würde mich nun ja besser anhören und man könnte das Gespräch ja dann auch beenden. Super Sache.

Dafür war meine Haushaltshilfe relativ toll. Immerhin etwas.

Ein Telefonat mit meinem Bruderherz ergab, dass wir zu bestimmten Dingen die selben Befürchtungen haben, was ich als entlastend empfand. Aber er eher die Schiene fährt, wir können unseren Vater nicht ändern. Harren wir der Dinge die da noch kommen.

Der montägliche Termin mit Frau Sonnenschein war eher eigenartig. Sie fing Gespräche zu Sachen an, die wir in der Woche vorher besprochen hatten. Was mich sehr verwundert hat. War irgendwie eigenartig. Dafür konnte ich den Damen der PIA zeigen wie man einfachere Sterne bastelt.

Heute morgen habe ich mich aus dem Bett gequält, weil meine Betreuerin kommen wollte. Dann rief eine Kollegin an, dass sie krank ist. Schade das ich nicht mehr schlafen kann, wenn ich schon mal wach bin. Und leider schaffe ich es auch gerade mal wieder nicht ins Bett zu finden.

Dafür hatte ich heute Nachmittag einen Termin bei meiner Hausärztin wegen meiner Schilddrüsenwerte. Die leider gut sind. Ich hoffte irgendwie, dass damit meine psychische Verfassung zu erklären wäre. Somit werde ich dann dem Ratschlag der Klinik mal wieder folgen und mich eben selbst behandeln. Keine Ahnung wie, im besten Fall mit Selbstverletzung? Wahrscheinlich auf Dauer ja.

Letzte Woche war ich immerhin so weit, mal nach Therapeuten und auch einer Psychiaterin zu googeln. Was an sich ganz eindeutig heißt, mir ging es megamies. Ich dreh und wende die Option und komme immer wieder zu dem Ergebnis: WOZU NOCH? FÜR WAS?

Ich habe keine Ahnung was ich einer neuen Ärztin erzählen sollte. Sagen in der PIA war es…. ja wie war es oder wie ist es eigentlich? Kann ich das was war noch objektiv sehen? Wahrscheinlich nicht. Immer wieder kreisen die Gedanken um Aussagen wie: ist ja chronisch, kann man eh nichts machen…. Suchen Sie sich die Infos über Borderline im Internet raus… Ich wäre nun auch lieber daheim und würde fernsehen, statt mich mit Ihnen abzugeben…. viele Situationen, in denen ich nur weiter geschoben wurde… wie es sich angefühlt hat, wenn ich für meine Gefühle und Gedanken ausgelacht werde (wenn es nur um die absolut abgedrehten Sachen gehen würde, die sich bei mir leider auch im Rahmen halten, würde ich das ja verstehen- da ging es um Grunddinge)…. immer wieder die Frage, warum man mir, zum Teil unter Drohungen, ein Medikament gab, was überhaupt nicht indiziert ist…. warum man mir die Nebenwirkungen nicht glaubte…. warum man mir nun jahrelang erzählte, ich habe keine Depressionen und nun jemand da steht, klar sind Sie depressiv…. wem soll ich glauben?…. und wie es war, als ich mein Ziel aus den Augen verloren hatte, blind vertraute, sagte was los ist und man mich einfach abschob und man mir heute noch Vorwürfe dafür macht….

Gedanken an Psychotherapien. Wie absolut „witzig“ (Achtung Ironie) ich es fand, als ich eine Therapeutin fragte, was ich im Notfall machen soll. Ja dann wenden Sie sich an ihre Betreuerin. Damalige Betreuerin gefragt, die mir dann sagte, ja dann wenden Sie sich an ihre Therapeutin. Ich liebe solche Aussagen. Ein halbes Jahr habe ich damals daran geknabbert, bis ich beide darauf ansprach. Betreuerin: Ja sie arbeite nun mal nur von Montag bis Freitag und so weiter. Therapeutin sagte dann klar, sie hat Probleme Hilfe im Notfall möglich zu machen (sie wohnte nicht in meinem Wohnort). Klar das sie nicht einfach mal so herfahren kann. Mir hätte es gereicht, wenn ich gewusst hätte, ich kann irgendwo anrufen. Mir hätte es gereicht, wenn man dann nur mit mir spricht oder eine klare Absprache trifft, ich kann gerade nicht, aber Frau verstört ich rufe sie bis dann und dann zurück.

Andere Erfahrungen mit Therapeuten leider auch nicht besser waren- beschriebene Sache war ja noch nicht der SuperGau mit der betreffenden Therapeutin. Aber seien wir mal ehrlich- entweder ich habe Suizidgedanken und evt. auch Absichten- was kann sie anderes machen, als mich einweisen? Also werde ich wieder runter rasseln: Tag war gut, mir geht es gut, das Leben ist schön und ich kann mich glaubhaft von Suizidgedanken distanzieren.

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