Irre Träume

Eigentlich sollte ich im Bett liegen. Denn eigentlich bin ich totmüde. Aber jeden Abend das selbe Spiel, wenn ich ins Bett sollte. Ich will einfach nicht.

Ich mache mir klar Gedanken zum morgigen (ok ist schon heute) Termin mit der Wunderärztin. Heute Nachmittag habe ich mich ins Bett gelegt und gelesen. Ich war müde und dachte mir, vielleicht kannst ein wenig dösen. Mehr ist eh nicht mehr drin, seitdem ich ein Schlafmittel nehme. Ohne das kann ich an sich gar nicht mehr schlafen.

So lag ich im Bett, las in meinem Buch und legte es irgendwann weg. Und irgendwie war ich auch irgendwann mehr als am Dösen. Schlaf würde ich es nennen. Aber ich habe geträumt und das ziemlich mies. Von der Wunderärztin, die mir sagt, dass sie die Probezeit nicht bestanden hat und gehen wird. Keine Frage von mir, wo sie denn dann arbeiten wird. Aber immer in Gedanken, ihr zu sagen, dass sie eh zu gut für die Klinik sei. Aber irgendwie kam es dazu nicht wirklich. Und es war alles irgendwie komisch.

Irgendwie standen da unmassen Krankenbetten rum. Mit Patienten. Irgendwie alles hochansteckend oder so? Ich habe mit der Wunderärztin und meiner Betreuerin die PIA verlassen, weil mir alles zu viel war. Und irgendwann war die Wunderärztin ein Mann. Und dann war da irgendwie noch eine andere Patientin, die ebenfalls von meiner Betreuerin betreut wird. Und dann haben die sich über den Weggang der Wunderärztin unterhalten und die Wunderärztin, die ja ein Mann war, war in einem Kiosk verschwunden, weil er/sie unbedingt ne Kippe brauchte. Und ich war allein gelassen.

Irgendwie hat das alles keinen Zusammenhang. Für mich kann ich daraus raus nehmen, ich habe totale Angst davor, wieder mit mir und meinen Gefühlen alleine gelassen zu werden. Etwas was leider während meiner „Borderline- Karriere“ zu oft passiert ist.

Ich bin gespannt, was morgen in der Klinik ist. Wird sie wirklich gehen? Ist mal wieder irgendwo Quarantäne?( ich denke ja immer noch, wenn die Hygiene ein wenig hygienischer wäre, gäbe es dort weniger Quarantäne).
Ich war nun immerhin 3 Wochen nicht dort. Dürfte wohl fast der Rekord sein, für die letzten 4 Jahre oder so.

Vor zwei Wochen war ich total idealistisch. Zukunftsorientiert. Wollte mit ihr darüber sprechen, wie ich mein Schlafmittel los werde. Wollte offen sein, über Sachen die mich annerven, wie eben das ständige, ich soll ne Therapie machen. usw. Und was ist nun? Ich kläre erst mal wieder grundlegende Sachen. Frage mich immer noch, wer dieses ominöse Team ist, welches mich in meiner Abwesenheit scheinbar behandelt.  (  https://verstoert.wordpress.com/2012/10/29/stumme-schreie/  )Bin deswegen auch bereit, das absolute Horrormedikament wieder zu nehmen. Es tickt total laut in meinem Kopf, wie mein vorheriger Arzt mir nun jahrelang vorgeworfen hat, dass ich das Zeug hätte länger nehmen müssen. Ich habs ja nur ein halbes Jahr genommen und die Nebenwirkungen waren die Hölle. Aber ich nimms halt einfach wieder, dann habe ich meine Ruhe. Wehe mir sagt da noch einmal jemand, das er mich nicht mehr behandelt, wenn ständig irgendwo fällt, Dr. X. hat das gesagt.

 

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