Wechsel- ja/nein/vielleicht?

Ich überlege ständig, ob ein Wechsel der ärztlichen Anbindung sinnvoll wäre. Raus aus der PIA. Die halt auch viele negativen Erinnerungen weckt. Die Anbindung an einen ambulanten Arzt aber auch nicht wirklich besser ist. Zumindest hatte ich vor dem Wechsel in eine PIA Probleme jemand zu finden. Ok ich möchte eh nur eine weibliche Ärztin. Gibt es vor Ort nur sehr wenige. Eine scheidet aus, weil die mir abgelaufene Medis mitgegeben hat und nonstop über ihr Budget gejammert hat. Eine zweite scheidet aus, weil die mir im Erstgespräch schon sagte, sie behandelt keine Borderliner. Von einer dritten wurde mir mehrfach abgeraten.

Die Anbindung an die PIA bringt an sich schon Vorteile. Auch wenn ich sie nicht sehe. Kein Problem mit Medis, von wegen Budget. Da ich aber eh keine nehme, außer einem Schlafmittel, wäre das zurzeit egal. Mehr Möglichkeiten- ok Ergo darf ich nicht mehr und naja. Anbindung an den Sozialdienst. Also Frau Sonnenschein. Ich weiß nicht mehr, wie ich mit ihr umgehen soll. Sie war mal jemand, von dem ich dachte, sie ist mir gegenüber ehrlich. Ist sie das? Im Frühjahr hat sie mich angehört, mir gesagt, dass sie mir generell folgen kann. Und dann platzt die Bombe im Beisein des Oberarztes und meiner Betreuerin? Sie meinte zwar später, sie hätte mir vorher nichts sagen dürfen, da sie ja hinter der Klinik stehen musste und so weiter.

Fakt ist, im Zweifelsfall muss ich in diese Klinik. Wird man mir, falls ich wechsle, dann vorwerfen, ich hätte ja bleiben können, dann ginge es mir besser? Wird man mir daraus einen Strick drehen? Wie schon so oft in anderen Situationen?

Ich meine, ich weiß, wenn ich gehe, gibt es kein zurück mehr. Wobei ich nicht abschätzen kann, wie viele denen gerade daran liegt, mich los zu werden und man eher darauf wartet, dass ich endlich gehe. Man ganz klar mit mir nicht mehr unvoreingenommen umgeht.

Ich bin so durcheinander deswegen. Und an sich zieht sich das nun seit meinem letzten Klinikaufenthalt. Nur ist es zurzeit eben wieder drängend. Im Endeffekt erzähle ich dort eh nichts mehr wirklich. Immer im Kopf, das darf ich da nicht. Ich darf über meine Probleme nicht sprechen. Ich muss die Klinik schützen. Aber zurzeit auch markabererweise im Kopf, dass die Klinik raus wäre, wenn ich wo anders angebunden wäre und es passiert doch etwas. Weiterhin ist der Hauptgrund für Suizidgedanken eben die Klinik. Die aber eben nicht mehr haftbar zu machen wäre, wenn sie mich nicht mehr behandelt. Die aber gerade auch fein raus wäre, denn sie könnten klar sagen, Frau Verstoert hat uns ja nichts erzählt, wir wussten von nichts.

[da hier ja doch ab und an welche mitlesen, ich habe gegen Kommentare nichts, sie sind sogar willkommen]

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