treiben……

Irgendwie hab ich die Woche einen Beitrag geschrieben, der irgendwie weg ist*grübel*- Momente in denen ich an mir und meiner Erinnerung zweifle.

Die Woche war eher chaotisch und von Tränen geprägt. Mittwoch Termin mit meiner Betreuerin beim Amt. Ich auf sie gewartet. Die Tränen liefen, Klingen hatte ich leider keine dabei. Der Termin war so naja. Die Dame war böse sauer, weil ich krank war. Was sie aber erst merkte, als ich es irgendwie ansprach. Komischerweise bieten die offene Sprechzeiten an zwei Tagen in der Woche an und sind dann aber nicht da. Komische Sache. Naja Antrag weg, ich bin gespannt.

Dann noch einen Termin mit ihr. Wir waren in der Bücherei. Irgendwie will ich zurzeit mit ihr nicht in die Wohnung, aus Angst sie anzustecken. Ich habe verzweifelt versucht ihr klar zu machen, dass es mir psychisch gerade richtig mies geht. War an sich ja auch ersichtlich. Trotzdem drängt sie auf alle möglichen Dinge, die mir gerade alle zu viel sind. Mir wäre es zurzeit wichtiger, wenn die ärztliche Anbindung mal passend wäre. Denn ich bin immer noch sauer wegen der Team- Geschichte. Keine Plan wie ich am Montag mit Frau Sonnenschein umgehen soll.

Ich habe eine Freikarte für eine Veranstaltung geschenkt bekommen, die ich seit Jahren regelmäßig besuche. An sich macht die Veranstaltung mich glücklich. Dieses Jahr habe ich mich eher hin gezwungen. Ok dort ist es generell eh chaotisch, was zeitweise nur schwer zu ertragen ist. Aber dieses Jahr war es irgendwie innerlich für mich besonders schlimm. Noch nicht mal die vielen Menschen. Sondern auch, dass ich mir im Endeffekt damit was Gutes tue. Darf ich nicht. Hab ich nicht verdient. Mehr Geld ausgegeben, als sonst. Und kein Stück was im Endeffekt wirklich nur für mich ist. Ging irgendwie gar nicht.

Ich habe Sorge, was ich am Montag Frau Sonnenschein sagen soll. Am Dienstag Termin bei der Wunderärztin. Und ich werde meinen Ton kaum mäßigen können, befürchte ich. Einmal ganz klar Wut. Aber auch so die Hoffnungslosigkeit. Und sehr viel Unverständnis.

Darf ich wirklich nicht kritisieren? Sagen was in mir vorgeht? Frau Sonnenschein hatte ja echt viel Geduld. Ich glaube, davon ist nicht mehr viel übrig. Ich habe das Gefühl, ich darf nur noch sagen, was man hören will. Lobhuldigungen für Sachen, die diese nicht verdient haben. Ja nicht sagen wie es mir wirklich geht, würde ja generell Arbeit bedeuten. Die Klinik muss geschützt werden. Meinen Sie wir wollen die Strafvollzugsbehörden im Haus haben? tickt es die ganze Zeit in meinem Kopf. Immer wieder die innerliche Frage, warum das Sorgen bereitet hat, wenn man eh sagt, ich habe ja nie was erzählt?

Auch wenn es die letzten Wochen nicht wirklich gut war, hoffte ich, nicht wieder in so ein Loch wie im Frühjahr/Sommer zu fallen. Da bin ich aber gerade halbwegs wieder drin. Aber ja nicht Fachpersonal, in dem Fall halt die Klinik, um Hilfe bitten. Das darf ich nicht.

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2 Gedanken zu „treiben……

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